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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Franz Fuchs-Weikl

Validierung als Bildungsmanager an der Universität Paris I Panthéon Sorbonne

Ein erfolgreicher Selbstversuch

Berufliche Erfahrungen für formale Qualifikationen anzuerkennen, ist in Österreich ein noch junger Ansatz. Länder wie Frankreich haben hier bereits einen reichen Methoden- und Erfahrungsschatz gesammelt. Gilt diese Vorreiterrolle aber auch für universitäre Abschlüsse? Der Autor des vorliegenden Praxisbeitrages begab sich 2018 nach Frankreich an die Universität Paris Sorbonne, um auf dem Wege der Kompetenzanerkennung im Sinne eines Selbstversuchs einen Universitätsabschluss zu erlangen – etwas, was in Österreich (noch) nicht möglich ist. Neben den einzelnen Stationen auf dem Weg zur universitären Validierung als Bildungsmanager und dem sehr persönlichen Einblick in die für den Abschluss aufgewendeten Ressourcen vermag der Beitrag vor allem eines zu illustrieren: Alle Beteiligten ziehen aus dem Validierungsprozess Gewinn. Die beteiligten Universitäten beschäftigen sich durch die Validierung verstärkt mit der Vermittlung praktischen Wissens und Handlungswissens und interessieren sich stärker für die reale Arbeit. Die beruflich hochqualifizierten BewerberInnen erreichen nicht nur einen partiellen Abschluss oder gar einen Hochschulabschluss, der ihnen andernfalls verwehrt geblieben wäre, sondern verknüpfen ihre Berufspraxis und Erfahrungen wieder verstärkt mit relevanten Theorien. (Red.)
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