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Magazin erwachsenenbildung.at

Validierung und Anerkennung von Kompetenzen

Konzepte, Erfahrungen, Herausforderungen

Nr.37 | Juli 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Welche Konzepte rund um Anerkennung und Validierung gelingen bereits, welche Erwartungen sind zu hoch gegriffen und wo gibt es Handlungsbedarf? Meb37 diskutiert diese Fragen und legt dabei den Finger auf die Rhetorik der Ergebnisorientierung.

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Karin Luomi-Messerer

Die österreichische Validierungsstrategie

Hintergrund, Entwicklung, Ausrichtung und erste Umsetzungsschritte

Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess wurde im November 2017 die „Strategie zur Validierung nicht-formalen und informellen Lernens in Österreich" beschlossen. Sie bietet einen gemeinsamen strategischen Rahmen für die in Österreich bereits vorhandenen und neu entstehenden Validierungsinitiativen, um deren (Weiter-)Entwicklung, Koordination und Qualitätssicherung zu fördern. Der vorliegende Beitrag beschreibt neben Spezifika des österreichischen Qualifikationssystems, politische Prozesse und Strategien auf europäischer und nationaler Ebene, die Anstoß für die Erarbeitung einer österreichischen Validierungsstrategie waren. Für die erste Umsetzungsphase (2017-2019) wurden vier Arbeitsgruppen vorgesehen, um an Empfehlungen zur qualitativen Umsetzung von Verfahren und Instrumenten zur Validierung von in nicht-formalen und informellen Lernkontexten erworbenen Kompetenzen zu arbeiten. Der Beitrag schließt nach einem Einblick in die Ziele und Säulen der österreichischen Validierungsstrategie mit einer Diskussion der aktuellen und künftigen Herausforderungen in deren Umsetzung. Hier stehen einander nicht zuletzt hohe Erwartungen und finanziell ungelöste Fragen sowie das Fehlen eines individuellen Rechtsanspruchs gegenüber. (Red.)
  1. Karin Luomi-Messerer
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