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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Daniela Portenkirchner

Lernräume schaffen, wo kein Platz ist

Neugestaltung von Institutszwischenräumen an der Universität Graz

Was brauchen wir StudentInnen, um auf unserem Institut gut arbeiten und lernen zu können? Wie können wir unser Institut ohne bauliche Veränderungen mit zusätzlichen Lernräumen ausstatten – auch wenn die finanziellen Mittel gering sind? Diese Fragen standen am Beginn eines Projekts am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz (2017-2018). Ziel war, die ungenutzten Zwischenräume des Instituts so zu nutzen, dass sie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt sind, multifunktional eingesetzt werden und ein Gefühl des Willkommen-Seins vermitteln können. Der vorliegende Beitrag beschreibt Ausgangslage, Umsetzung und Ergebnisse des Projektes und gibt Einblick in die Evaluierung der Zufriedenheit, Nutzungsgewohnheiten und Akzeptanz der neugestalteten Lern- und Begegnungsräume. Interessantes Ergebnis: Die Studierenden sind sehr zufrieden mit dem Arrangement der Lernräume. Sie nutzen die neuen Lernmöglichkeiten vermehrt für Gruppenarbeiten: Alleine gelernt und gearbeitet wird jedoch bevorzugt zu Hause. (Red.)
  1. Daniela Portenkirchner
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