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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Julia Schindler

about: hackerspaces

Von einer sich entziehenden (Selbst-)Benennungskultur

Der kleinste gemeinsame Nenner aller Spaces ist es, physische Räume für Menschen mit ähnlichen Interessen zu sein, in denen gemeinschaftlicher Austausch, Arbeit an Projekten und Lernen außerhalb etablierter Institutionen stattfinden können. Neben kulturellen Wurzeln und der grundlegenden Ethik, die diese Organisationen eint, führt der vorliegende Beitrag ein in die lebendige und permanent in Bewegung befindliche (Selbst-)Benennungskultur der verschiedenen Spaces. Im Fokus stehen dabei Hackerspaces, die in den frühen 1990ern in den USA auftauchten und in denen sich Technikinteressierte in mehr oder weniger versteckten „Klublokalen“ organisierten, um Wissen auszutauschen und gemeinsame Projekte umzusetzen. Und heute? Sind die Organisationen, die sich aktuell selbst als Hackerspaces, aber auch als Makerspaces, FabLabs, HackLabs, TechShops oder Computer Clubhouses definieren, kommerzielle Einrichtungen oder Non-Profit-Organisationen? Einer Dachorganisation zugehörig oder Einzelkämpfer? Politisch engagiert oder nicht? Der einzige Weg herauszufinden, wofür ein Space steht, so die Autorin des vorliegenden Beitrages, ist, hinzugehen und es herauszufinden. (Red.)
  1. Julia Schindler
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