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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Günther R. Burkert

Die „Gestaltung von Menschen“ – Vernetzte Universitäten als Gegenpol zum Silicon Valley

Wohin (ver)führt die Digitalisierung?

Verliert der „klassische“ (Lern-)Raum Universität angesichts der neuen übergreifenden Lehr- und Lernformen und angesichts des Internets an Bedeutung? Ist dieser „altehrwürdige“ Raum überhaupt noch schützenswert? Oder zugespitzt formuliert: Liegt die Zukunft der Universitäten eher in der Entwicklung eines „Silicon Valleys“ zur Gestaltung von Menschen oder im Festhalten an geistigen „Entschleunigungsoasen“ als kreative Lernorte? Der vorliegende Beitrag spannt einen reichen Bogen von Universitäten als Orte des Austausches von Arbeitswelt und Bildung hin zur Frage nach den Parametern eines (erfolgreichen) Umgangs mit der Digitalisierung des Lernens. Der Autor wirft ein Licht auf die Potenziale von „Gamification“ und Videochat-Bootcamps und hinterfragt die Online-Uni Udacity und die vom Autor identifizierte Ideologie des Silicon Valleys. Fazit des Beitrages: Die neuen Formen der digitalen Lehre können den menschlichen Kontakt nicht ersetzen und die gesellschaftliche Relevanz der Universitäten wird wieder steigen, wenn sie ein Menschenbild der Selbstständigkeit gegen die „Gestaltung von Menschen“ stellen. (Red.)
  1. Günther R. Burkert
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