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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Anita Brünner

Pluralität der Lernorte: Lernortdiskussionen von 1970 bis heute

Im Blickpunkt Lernorte Älterer

Wird Lernen als eine (bewusste) Aneignung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen bis hin zu informellen und reflexiven Lernprozessen verstanden, erstrecken sich auch die Orte, an denen dieses Lernen konkret stattfindet, auf institutionelle (organisierte) bis hin zu außerinstitutionellen (informellen) Lernorten. Die Gewichtung und Relevanz dieser Lernorte können je nach Lebensphase sehr unterschiedlich sein. Der vorliegende Beitrag versteht sich als ein Systematisierungsversuch der Lernortdiskussionen im deutschsprachigen Raum seit den 1970er Jahren. Dabei zeigt sich, dass das Lernen außerhalb von Bildungsorganisationen und damit in verschiedenen Kontexten aktuell immer mehr in den Blick der Bildungsforschung tritt. Dennoch fehlen bis dato zum Teil wesentliche empirische Befunde zu den „Lernorten“ einzelner Zielgruppen. Dies trifft vor allem auf das Lernen Älterer zu. Hier gilt es, einen offeneren organisationstheoretischen, vor allem aber einen subjektbezogenen Zugang zu forcieren. (Red.)
  1. Anita Brünner
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