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Magazin erwachsenenbildung.at

Lern- und Bildungsräume

Nr.35/36 | Januar 2019 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Meb35/36 lotet in 22 Beiträgen aus, welche örtlichen und räumlichen Dimensionen sich für Lern- und Bildungsräume eröffnen und welche Möglichkeiten – aber auch Gefahren und Grenzen – mit der Pluralisierung der Bildungsräume verbunden sind.

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Richard Stang

Auf der Suche nach der „atmenden Raumstruktur“

Historische Betrachtungen zu Diskursen über Lern- und Bildungsräume

Bildungsbauten und (Lern-)Räume sind ein elementarer Bestandteil professionellen pädagogischen Handelns: Ihre Gestaltung bestimmt weithin die didaktischen Optionen. Welche räumlichen Möglichkeiten finden Lernende und Lehrende in der Erwachsenenbildung aber realiter vor? Ist es möglich/erwünscht, Anforderungen an Raumsettings zu formulieren, um didaktische Konzepte realisieren zu können, oder geht es mehr um die pragmatisch-optimale Auslastung vorhandener Lehrräume? Der vorliegende Beitrag skizziert in einem historischen Rückblick den Diskurs über Erwachsenenbildung und Raum der letzten 100 Jahre. Dabei zeigt sich u.a., dass es oft gesellschaftliche Umbrüche waren, die die Auseinandersetzung mit der Raumthematik notwendig machten. Heute fordern Digitalisierung und die zunehmende Virtualisierung mehr denn je physische Lernraumkontextualisierungen heraus. Wie und wo soll das Lernen der Zukunft verortet sein? Ein Fazit des Beitrages: Um den physischen Raum an die Bedürfnisse der Lernenden und Lehrenden anzupassen, bedarf es einer „atmenden“ Raumstruktur und nicht einer Uniformierung in U- und Carré-Form. (Red.)
  1. Richard Stang
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