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Magazin erwachsenenbildung.at

Basisbildung aktuell

Verbindlichkeiten, Abgrenzungen, Gemeinsamkeiten

Nr.33 | Februar 2018 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Was ist Basisbildung? Meb33 versammelt aktuelle Positionen zu Basisbildung und diskutiert unterschiedliche Konzepte.

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Angelika Hrubesch

Alphabetisierung als Teil von Basisbildung

Basisbildung ist mehr als eine Anpassungsleistung

Die Autorin des vorliegenden Beitrags plädiert im Sinne der österreichischen „Prinzipien und Richtlinien für Basisbildungsangebote“ dafür, statt mit einer Alphabetisierungsarbeit „Defizite auszugleichen“, Basisbildung wieder als permanente gesellschaftspolitische Entwicklungsaufgabe zu sehen. Anstelle eines autoritären Verständnisses von Alphabetisierung im Sinne von Lesen, Schreiben oder Rechnen können (müssen), fokussiert sie auf soziale, demokratische, teilhabende, selbstkritische und kritisch-handlungsorientierte Dimensionen des Lernens. Defizitorientiert sind, wie die Autorin ausführt, jene Bestrebungen, in denen es darum geht, den „funktionalen Analphabetismus“ zu verringern, um in der Gesellschaft „funktionieren“ zu können wie auch das österreichische Integrationsgesetz, in dem es ausschließlich darum geht, die deutsche Sprache (und Werte) zu erlernen. Der Begriff der „Alphabetisierung“ wird dabei rein „mechanisch“, im Sinne des Buchstabenlernens verwendet. (Red.)
  1. Angelika Hrubesch