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Magazin erwachsenenbildung.at

Öffentlichkeit und Markt: Wozu ein öffentliches Bildungswesen?

Nr.32 | Oktober 2017 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Ausgabe 32 des Meb stellt sich in fünfzehn Beiträgen den Privatisierungstendenzen in der Erwachsenenbildung und einer vertieften Auseinandersetzung zwischen Öffentlichkeit, Markt und Bildung.

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Christina Buczko

Die Akademie für Gemeinwohl

Kritische Finanzbildung aus der Zivilgesellschaft

Wie kann eine nachhaltige Geld- und Finanzpolitik aussehen und funktionieren? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Geld und Ethik? Welche Strukturen und Mechanismen liegen der aktuellen Geld- und Finanzpolitik zugrunde? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Akademie für Gemeinwohl als Teil der Genossenschaft für Gemeinwohl (GfG). Übergeordnetes Ziel aller Bemühungen und Angebote ist es, demokratische Mitbestimmung zu fördern und Handlungsspielräume aufzuzeigen. Dabei steht kritische Wissensvermittlung im Vordergrund. Der vorliegende Beitrag porträtiert die Akademie für Gemeinwohl und ihr Verständnis einer kritischen Finanzbildung als eine Form der Politischen Bildung. Ein solches Verständnis von Finanzbildung hinterfragt die Wachstumsideologie und Gewinnmaximierung als oberstes Ziel wirtschaftlichen Agierens. Empowerment und das (Wieder-)Erlangen von Handlungsmacht sind dabei zentrale Imperative, ein geändertes (Selbst-)Verständnis der Menschen weg von jenem des/der Konsumenten/Konsumentin hin zu dem einer/s aktiven Bürgerin/Bürgers soll mit dieser Form von Bildung befördert werden. (Red.).
  1. Christina Buczko