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Magazin erwachsenenbildung.at

Öffentlichkeit und Markt: Wozu ein öffentliches Bildungswesen?

Nr.32 | Oktober 2017 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Ausgabe 32 des Meb stellt sich in fünfzehn Beiträgen den Privatisierungstendenzen in der Erwachsenenbildung und einer vertieften Auseinandersetzung zwischen Öffentlichkeit, Markt und Bildung.

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Jürgen Klatzer, Lucian Mayringer

Der Zustand der Demokratie und die Rolle der (Erwachsenen-)Bildung

Antworten österreichischer Politikjournalisten mit einer Einleitung von Lorenz Lassnigg

Die Veröffentlichung einer SORA-Bevölkerungsumfrage zum Demokratiebewusstsein der ÖsterreicherInnen im April 2017 hat in den Medien hohe Wellen geschlagen: Die Bevölkerung wünscht sich zunehmend einen starken Führer. Die Redaktion des Magazin erwachsenenbildung.at hat dies zum Anlass genommen, um für die vorliegende Meb-Ausgabe JournalistInnen, die sich mit den aktuellen Entwicklungen liberaler Demokratien westlicher Prägung beschäftigen, nach ihrer Meinung und Einschätzung zu fragen. Zwei Journalisten haben geantwortet: Lucian Mayringer, Oberösterreichische Nachrichten und Jürgen Klatzer, Kurier. Mayringers Fazit: Der aktuelle Trend zum Populismus der Parteien und charismatischen Führungspersönlichkeiten ist als problematisch einzustufen und entstammt einer „Vertretungskrise“, in der der Bürger/die Bürgerin sich nicht mehr vom etablierten System vertreten fühlt. Den Auftrag der Erwachsenenbildung sieht Mayringer in der Vollendung des demokratischen Bildungsauftrages, der bereits in der Schule grundgelegt werden sollte und noch stärker werden müsste. Klatzer geht einen Schritt weiter und plädiert für ein Unterrichtsfach „Politische Bildung“ (und Medienkompetenz). Auch sieht er die Erwachsenenbildung in der Verantwortung, aus uns kritische mündige BürgerInnen zu machen. (Red.)
  1. Jürgen Klatzer
  2. Lucian Mayringer