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Magazin erwachsenenbildung.at

Erwachsenenbildung und Migration.

Ankommen. Weiterkommen? Flucht, Asyl und Bildung

Nr.31 | Juni 2017 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Ausgabe 31 des Meb stellt sich in vierzehn Beiträgen Themen und Fragen zu Ausbildungsbedarf, Anerkennung, Wertevermittlung und Freiwilligenarbeit im Zusammenhang mit Migration und Erwachsenenbildung.

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Constanze Spieß

Vom Flüchtlingsstrom bis hin zum Flüchtlingstsunami? Metaphern als Meinungsbildner

In der öffentlichen Debatte um Zuwanderung und Migration werden vor allem in den Massenmedien Metaphern wie „Flüchtlingsstrom“, „Flüchtlingswelle“, „Flüchtlingslawine“ oder gar „Flüchtlingstsunami“ verwendet. Diese Sprachbilder beeinflussen unser Denken, Handeln und Sprechen und lösen oftmals Ängste aus. Die Autorin des vorliegenden Beitrags geht für die Redaktion des Magazin erwachsenenbildung.at auf die Suche nach der Funktion und Macht von Metaphern im öffentlich-politischen Sprachgebrauch und untersucht konkret unser Reden über Zuwanderung und Migration. Ihre Schlussfolgerung: Die Verwendung von Metaphern zum Thema Zuwanderung und Migration, die Bedeutungsaspekte wie „große Gefahr“ (Naturkatastrophe) oder eine „nicht endende, große Bewegung“ (Wasserlauf) fokussieren, engt die Sicht auf den Sachverhalt ein. Und mehr noch: Metaphern wie Strom, Welle, Lawine und Tsunami tragen dazu bei, dass die Personengruppe der Migrant_innen sprachlich negativ kontextualisiert und bewertet wird. (Red.)
  1. Constanze Spieß