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Magazin erwachsenenbildung.at

Die blinden Flecken im Professionalisierungsdiskurs. Arbeitsrealität in der Erwachsenenbildung

Nr.26 | Oktober 2015 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Die vorliegende Ausgabe fragt nach den Arbeits- und Lebensrealitäten von ErwachsenenbildnerInnen, nach strukturellen Defiziten und danach, wo sich die AkteurInnen selbst im Professionalisierungsdiskurs wiederfinden.

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Hamzalina Ahmetovic, Orlinda Gonzales de Pilz, Julia Stranner

Einblicke in Rollen und Standpunkte von Basisbildner_innen. Ein reflexives Auseinandersetzen mit den "Prinzipien und Richtlinien für Basisbildungsangebote" aus der Praxis

Die Initiative Erwachsenenbildung (IEB) will in Österreich lebenden Jugendlichen und Erwachsenen auch nach Beendigung der schulischen Ausbildungsphase den Erwerb grundlegender Kompetenzen und Bildungsabschlüsse unentgeltlich ermöglichen. Als Förderprogramm mit einem zentralen Prozedere zur Qualitätssicherung hat die IEB nicht nur verbindliche Rahmenvorgaben zur Angebotsgestaltung, sondern auch zur Aus- und Weiterbildung von Unterrichtenden gesetzt und eine fachspezifische Professionalitätsentwicklung gefordert und befördert. Inhaltlich bezieht sich die IEB im Programmbereich Basisbildung auf ein wichtiges und zentrales Referenzdokument, das als verbindliche Planungsgrundlage und Durchführungsleitlinie für alle geförderten Basisbildungsangebote dient, nämlich die "Prinzipien und Richtlinien für Basis­bildungsangebote" (2014). Der vorliegende Beitrag versteht sich als eine Auseinandersetzung mit den Interpretationen und Ausführungen dieser Prinzipien und Richtlinien aus der Perspektive von Trainer_innen, welche ihren Ausgang im Rahmen eines Diplomlehrgangs nahm. Wie können/sollen Basisbildner_innen diese Prinzipien in ihrer Praxis umsetzen? Wo liegen die Grenzen und Möglichkeiten? Welche Bedeutung haben dabei institutionelle und materielle Rahmenbedingungen und welche Rollen spielen individuelle und kollektive Verantwortlich­keiten? (Red.)
  1. Hamzalina Ahmetovic
  2. Orlinda Gonzales de Pilz
  3. Julia Stranner