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Magazin erwachsenenbildung.at

Vorwärts denken. Diskurse zur Modernisierung der Erwachsenenbildung

Nr.25 | Juni 2015 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Vielfältige und gegensätzliche Kräfte der Erneuerung lassen kaum Prognosen zu. Und doch bleibt ein gemeinsamer Nenner: Erwachsenenbildung als reflexive Praxis und Wissenschaft, die sich aus der permanenten Standortbestimmung heraus entwickelt.

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Birgit Aschemann

"Adult Learning" und Europäische Koordination: Wohin geht die Reise? Schlussfolgerungen aus einer aktuellen ET 2020-Arbeitsgruppe

Auf EU-Ebene findet zukunftsgerichtete bildungspolitische Arbeit statt, die mit großem regulatorischen und finanziellen Nachdruck erfolgt. Dies betrifft auch die Erwachsenenbildung. Wie dieser Nachdruck konkret erreicht wird und was er für die österreichische Erwachsenenbildung impliziert, wird im folgenden Beitrag dargelegt. Als Bezugspunkt der Diskussion dient die Arbeit der ET 2020-Arbeitsgruppe "Adult Learning", welcher die Autorin aktuell angehört. Die ET 2020-Arbeitsgruppen sind Instrumente der "Offenen Methode der Koordinierung", die auf EU-Ebene genutzt wird, um steuernd Einfluss zu nehmen, wenn ein "hard law" im Sinne einer Gesetzgebung nicht möglich ist. Welcher Begriff des "Lernens" wird in dieser europaweiten Arbeitsgruppe vertreten - im Vergleich zu einem Lernbegriff, wie er in der österreichischen Erwachsenenbildung zu beobachten ist? Was bedeuten die Schwerpunkte der Arbeitsgruppe mit Blick auf Österreich, wenn sie als Indikatoren für aktuelle Zielvorstellungen der Europäischen Organe für die Erwachsenenbildung aufgefasst werden? Auf Basis ihrer Erfahrungen in der Arbeitsgruppe sieht die Autorin eine zeitnahe und kritische Auseinandersetzung mit bildungspolitischen Prozessen und Begriffsverwendungen innerhalb der EU als notwendig an, um für die Erwachsenenbildung in Österreich gestaltend (und nicht nur reaktiv) mitwirken zu können. (Red.)
  1. Birgit Aschemann