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Magazin erwachsenenbildung.at

Vorwärts denken. Diskurse zur Modernisierung der Erwachsenenbildung

Nr.25 | Juni 2015 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Vielfältige und gegensätzliche Kräfte der Erneuerung lassen kaum Prognosen zu. Und doch bleibt ein gemeinsamer Nenner: Erwachsenenbildung als reflexive Praxis und Wissenschaft, die sich aus der permanenten Standortbestimmung heraus entwickelt.

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Peter Schlögl

Von Freunden und Wegen. Eine philosophische Re-Lektüre von "Modernisierung der Erwachsenenbildung"

Werner Lenz versammelte 1994 in "Modernisierung der Erwachsenenbildung" Beiträge, die einen prüfenden Blick auf das österreichische Fundament für forschungsgestützte Entwicklung warfen. Aus inhaltlicher, zielgruppenspezifischer und auch systematischer Perspektive beleuchteten sie Tendenzen und Entwicklungsfelder der Erwachsenenbildung - überwiegend mit internationalem Blick. Peter Schlögl versucht im vorliegenden Beitrag eine philosophische Re-Lektüre des Sammelbandes und bedient sich hierfür eines gleichnishaften Zitats von Ludwig Wittgenstein, das er mit einer deutenden Betrachtung des Umschlagbildes, einer Zeichnung von Alfred Kubin, zusammenführt. Kann/soll die Erwachsenenbildung das menschliche Laufen in der Bahn einer modernisierten Gesellschaft begleiten? Vor welchen Fragen und Veränderungen stand die Erwachsenenbildung der 1990er Jahre und können Parallelen zu heute gezogen werden? Was gelang oder misslang (bislang)? - Diese und weitere Fragen werden von Schlögl in essayistischer Manier angedacht und ausgebreitet. Sein Befund: Die Stärkung von Wissenschaftlichkeit und forschungsgeleiteter Entwicklung als Prinzip moderner Erwachsenenbildung behält über die konkreten, zeitgebundenen Befunde und Evidenzen hinaus an Bestand - was wohl der nachhaltigste Beitrag dieses heute noch lesenswerten Sammelbandes zur österreichischen Erwachsenenbildungsdebatte in Österreich ist. (Red.)
  1. Peter Schlögl