Impressum | Sitemap | English
Magazin erwachsenenbildung.at

Gesundheit und Bildung. Macht lebenslanges Lernen wohl gesund?

Nr.24 | Februar 2015 | ISSN 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Gesundheit ist zu einer Pflicht geworden, der jeder Mensch selbst verantwortet nachkommen soll. Vergessen werden die Faktoren, die von außen auf unsere gesunde Lebensweise einwirken. Wesentlichen Einfluss nimmt auch die Bildung.

Ausgabe herunterladen
Druck-Version bestellen
RSS-Feed abonnieren
Julia Bock-Schappelwein

Zusammenhänge zwischen formaler Überqualifikation, Gesundheitszustand und Arbeitszufriedenheit

Die Arbeitsmarktbedingungen oder individuelle und familiäre Entscheidungen führen dazu, dass in Österreich viele Menschen einer Arbeit nachgehen, die nicht ihrem Qualifikations­niveau entspricht. Das heißt, für die sie formal eigentlich überqualifiziert sind. Inwiefern wirkt sich formale Überqualifikation nun darauf aus, wie gesund man sich fühlt und wie zufrieden man mit seiner Tätigkeit ist? Anhand der PIAAC-Datensätze untersucht der vorliegende Beitrag den Zusammenhang von formaler Überqualifikation, Gesundheitszustand und Arbeitszufriedenheit. Ergebnis ist, dass Arbeitskräfte, die sich als ausbildungsadäquat beschäftigt einstufen, tendenziell zufriedener mit ihrer Arbeit sind und auch ihren Gesundheitszustand etwas besser einschätzen. Für einen längerfristigen Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitskräften gilt es daher, wie die Autorin ausführt, die Interaktionsmechanismen zwischen qualifikationsabhängiger Beschäftigung, Gesundheitszustand und Arbeitszufriedenheit und die damit verbundenen Folgen für die Beschäftigungsfähigkeit zu berücksichtigen und aktiv zu steuern. (Red.)
  1. Julia Bock-Schappelwein