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Magazin erwachsenenbildung.at

Kompetenzen von Erwachsenen. Zu wenig Resonanz auf PIAAC?

Nr.23 | Oktober 2014 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Nachdem im Oktober 2013 erste Ergebnisse der PIAAC-Studie präsentiert wurden, beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe nun kritisch mit den praktischen, politischen und methodischen Konsequenzen aus PIAAC.

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Lorenz Lassnigg, Kurt Schmid

Editorial

Mit dem „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“, kurz PIAAC der OECD liegt eine neue international vergleichende Datenbasis aus 23 Ländern zu den Schlüsselkompetenzen von Erwachsenen vor, in der nun auch erstmals Ergebnisse für Österreich enthalten sind. Als Schlüsselkompetenzen werden Lesen, Alltagsmathematik und Problemlösen im Kontext neuer Technologien untersucht. Nachdem erste nationale und vergleichende Ergebnisse präsentiert und auch ansatzweise öffentlich diskutiert wurden, beschäftigt sich diese Ausgabe aus nationalem und internationalem Blickwinkel kritisch mit praktischen, politischen und wissenschaftlich-methodischen Konsequenzen aus PIAAC. Welche Herausforderungen stellen sich nach PIAAC für und an die Erwachsenenbildung? Zu Wort kommen der OECD-Verantwortliche für PIAAC, politische Institutionen, VertreterInnen der Erwachsenenbildung und Stakeholder ebenso wie WissenschafterInnen. Sie erläutern Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Methodik und Interpretation der PIAAC-Ergebnisse, stellen weitergehende Analysen zu den PIAAC-Befunden und deren Wirkung für das österreichische Bildungswesen an und fragen nach den Konsequenzen von PIAAC, vor allem im Hinblick auf der durch PIAAC identifizierten Personengruppen mit niedrigen Schlüsselkompetenzen. In einem Punkt sind sich viele der AutorInnen einig: Mit PIAAC ist erneut ein Diskussions- und Klärungsbedarf hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Erwachsenenbildung in Österreich sichtbar geworden. (Red.)
  1. Lorenz Lassnigg
  2. Kurt Schmid