BMBWF   Mitteilungen  |  Förderungen  |  Über das BMBWF
PORTAL   Newsletter  |  Sitemap  |  English

Förderung für Fachkräfteausbildung von Zeitarbeitskräften

Für wen ist die Förderung gedacht?

  • Für Zeitarbeitskräfte mit einer (abgebrochenen) Lehre ohne Lehrabschlussprüfung
  • Für angelernte Zeitarbeitskräfte, die einen Lehrabschluss anstreben

Voraussetzungen

  • Sie sind in einem aufrechten Arbeitsverhältnis als Zeitarbeitskraft und erfüllen die Anforderungen einer Bildungskarenz (Bildungskarenz/Bildungsteilzeit) oder eines Fachkräftestipendiums.
  • Oder Sie haben eine Fachkräfteausbildung bei ihrem letzten Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen begonnen, sind aber vor Ausbildungsende arbeitslos geworden.

Sie beziehen gleichzeitig keine andere Förderung für dieselbe Weiterbildung.


Was wird gefördert?

  • Förderung für die Zeitarbeitskräfte: Finanzierung der Ausbildungskosten/Prüfungskosten zur Fachkraft und Zahlung eines Zuschusses zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld oder zum Fachkräftestipendium, damit Sie keine finanziellen Einbußen erleiden.

  • Förderung für die Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen: Refundierung der Ausbildungskosten/Prüfungskosten zur Fachkraft bzw. falls die Dauer der Ausbildung die Dauer der Bildungskarenz/Bildungsteilzeit/Fachkräfteausbildung übersteigt, ist Lohnkostenrefundierung möglich (Antragsstellung durch Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen notwendig).

Es werden Lehrgänge für die Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung (aLAP) gefördert für deren Absolvierung grundsätzlich die Voraussetzungen der Bildungskarenz bzw. in Ausnahmefällen des Fachkräftestipendiums des AMS erfüllt sein müssen.

  • Die Fachkräfteausbildungen liegen schwerpunktmäßig in den Berufsfeldern „Metall-“ und „Elektrotechnik“. Ziel ist die Ausbildung zur Fachkraft.

Hinweis: Nach Ende der Ausbildungszeit muss das Arbeitsverhältnis zumindest noch ein Monat lang aufrecht bleiben.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der SWF-Leistungsordnung.


Wie hoch ist die Förderung?

Nach Maßgabe der Mittel.

Für das Jahr 2020 stehen insgesamt 200 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

 


Vorgehensweise und wichtige Termine

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob er Sie im Rahmen einer Bildungskarenz oder eines Fachkräftestipendiums ausbilden lassen möchte.
  • Wenden Sie sich für ein verpflichtendes Beratungsgespräch direkt an den SWF. Ohne Gespräch und schriftliche Zusage ist keine Förderung möglich.
  • Der, beim SWF gelistete Schulungsträger stellt fest, ob Sie für die Ausbildung geeignet sind (Potentialcheck bzw.-analyse vor Ausbildungsbeginn zwingend erforderlich).
  • Sie schließen eine Karenzierungsvereinbarung mit dem Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen für die Dauer der Ausbildung ab.
  • Ihr "Wohnsitz-AMS" genehmigt die Bildungskarenz bzw. das Fachkräftestipendium.
  • Sie bzw. Ihr Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen reichen die Förderantragsunterlagen bei SWF ein. Die weitere Administration erfolgt durch den SWF.

Was Sie noch interessieren könnte

Hinweis: Gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen der gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung können für ihre Zeitarbeitskräfte in einem Zeitraum von drei Jahren maximal € 200.000,- aus dem Fonds beziehen (De-minimis-Regelung) bzw. das 2- bis 3-fache der im Förderzeitraum eingezahlten Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds. Bei Förderabwicklung durch die Zeitarbeitskräfte bestehen diese beiden betraglichen Beschränkungen nicht.

Kontakt

Sozial- und Weiterbildungsfonds der Arbeitskräfteüberlassung Österreich (SWF)
1120 Wien, Altmannsdorfer Straße 89/3/9
Telefon: +43 1 890 90 84 -0
Mail: office@swf-akue.at
Webseite: https://www.swf-akue.at/

 

 


Zuletzt bestätigt

Diese Information wurde zuletzt am 27.02.2020 vom Fördergeber aktualisiert.

Alle Angaben ohne Gewähr
ESF - Aktuelle Calls EBmooc