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Erste Schritte als Vortragende/r

11.08.2016, Text: Lucia Paar, Online-Redaktion
Gute Präsentationen verleihen den Inhalten Ausdruck und können ZuhörerInnen begeistern. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die ersten Präsentationen. (Serie: Methoden der Erwachsenenbildung)
  • Foto: (C) Anna Rauchenberger Foto: (C) Anna Rauchenberger
    Gutes Präsentieren haucht Inhalten Leben ein und begeistert die HörerInne
Präsentationen gehören zum Tagesgeschäft in der Erwachsenenbildung. Ratgeber und Blogs sind voll mit Tipps und Regeln für gutes Präsentieren. Aber wie kann ich dabei konkret, Schritt für Schritt, vorgehen?

Der Beginn: sich die Rolle als ExpertIn bewusst manchen
 
Kurz vor der Präsentation stelle ich mich als PräsentierendeR auf die Situation ein. Wenn ich nervös bin, atme ich einmal tief aus, um mich zu beruhigen. Ich mache mir als VortragendeR bewusst, dass ich ExpertIn bin und strahle dies auch durch einen festen Stand und eine aufrechte Haltung aus.


Diese Haltung hilft mir auch, wenn die Gruppe gerade laut ist. Ich trete einen Schritt nach vorne und nehme Blickkontakt mit den TeilnehmerInnen auf. Es kann etwas dauern, bis ich die Aufmerksamkeit der Gruppe gewinne. Sie ist mir aber gewiss, wenn ich Ruhe bewahre und den Blickkontakt halte. Nun kann ich in aller Ruhe mit der Präsentation beginnen.

Während der Präsentation: Inhalte durch Gestik und Sprache lebendig machen


Ich gestalte die Präsentation mit Hilfe meiner Gestik und der Sprache. Öffnende Gesten mit den Armen laden die TeilnehmerInnen zum Zuhören ein und machen Inhalte lebendig. Will ich Gesagtem besonderen Ausdruck verleihen und die volle Aufmerksamkeit der Gruppe, trete ich einen Schritt nach vorne. Ich betone Gesagtes aber auch, wenn ich wichtige Inhalte lauter ausspreche und danach gezielt eine Pause setze. Wenn ich das Interesse stärker auf die Präsentationsfolien lenken möchte, nehme ich mich zurück und trete einen Schritt nach hinten. Während der gesamten Präsentation halte ich Bilckkontakt mit den TeilnehmerInnen, um ihre Aufmerksamkeit zu halten und jedeN einzelneN anzusprechen. Ein gelegentlicher Blick auf die Uhr hilft einzuschätzen, wieviel Zeit ich noch habe und ich kann bei Bedarf Inhalte überspringen oder auf Wesentliches noch genauer eingehen.

Der Abschluss: Die Präsentation deutlich und positiv beenden 


Auch das Ende der Präsentation gestalte ich ruhig und selbstbewusst. Ich mache deutlich, dass der Vortrag zu Ende ist und bedanke mich mit einem Lächeln bei den ZuhörerInnen. So kann ich auch nach der Präsentation eine positive Atmosphäre hinterlassen.

 

Serie "Methoden der Erwachsenenbildung"

Die Serie "Methoden der Erwachsenenbildung" ist ein Service von und für Studierende und EinsteigerInnen in das Berufsfeld der Erwachsenenbildung. Im Rahmen der Serie stellen wir einzelne Lehr-Lernmethoden sowie ihre Varianten und Einsatzmöglichkeiten vor. Wir unterscheiden dabei, welche Funktion die jeweilige Methode im Lehr-Lernprozess hat, zum Beispiel Informieren, Motivieren usw. Alle Beiträge zur Serie finden Sie hier.