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Flucht und Asyl aus der Perspektive der politischen Bildung

19.02.2016, Text: Heidi Buchecker, ÖGPB
Neuer Workshop der ÖGPB informiert über die Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext. (Serie: Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft)
  • auf erwachsenenbildung.at

60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht; davon 20 Millionen über die nationalen Grenzen ihres Landes hinweg. Spätestens seit dem verstärkten Ankommen von Flüchtlingen in Europa dominiert die „Flüchtlingskrise“ die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Österreich und der EU.

 

Diese Situation fordert auch die politische Bildung heraus, mit Wissen, Fakten und Gesprächsangeboten Asyl im international-juridischen Zusammenhang als ein Menschenrecht erscheinen zu lassen und die Öffentlichkeit über aktuelle Fragen aufzuklären.

 

Um hier einen Beitrag zu leisten, hat die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) zwei Fach-Organisationen angefragt, ein Training zu entwickeln: asylkoordination österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingsorganisationen, BAOBAB – als Einrichtung des Globalen Lernens – bietet didaktische Reflexionen und Anregungen zum Thema. 

 

Train-the-Trainer-Workshop

In der zweitägigen Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, mit den TrainerInnen der beiden Organisationen, MMag.a Magdalena Emprechtinger, Dr.in Mag.a Hildegard Hefel (BAOBAB) und Dr. Herbert Langthaler (asylkoordination österreich), Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der (globalen) Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext kennenzulernen.

 

Ebenso wird angesichts der Diskussionen rund um eine „Willkommenskultur“ und der zugleich zunehmenden Ängste und Verunsicherungen die Rolle der (sozialen) Medien in diesem oft polarisierenden Diskurs hinterfragt. Dazu erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen und (Falsch-)Informationen.

 

Serie: Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft

Integrationskurse und Spracherwerb mögen ein Anfang sein. Doch wenn es um den sozialen Wandel geht, der mit Zuwanderung verbunden ist, sind die Menschen mit Migrationserfahrung nur eine der Zielgruppen von Erwachsenenbildung. Die Anforderungen der Migrationsgesellschaft betreffen uns alle. Fragen nach Teilhabe, Verständigung und Zusammenleben stellen sich immer wieder neu. Wie Erwachsenenbildung diese Anforderungen beschreibt, reflektiert und deutet, und welche Angebote für Lernen und Bildung sie ihnen entgegen bringt, ist Gegenstand einer Serie von Artikeln auf erwachsenenbildung.at. Alle Beiträge in der Serie finden Sie hier.

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