DER NATIONALE QUALIFIKATIONSRAHMEN UND DIE ERWACHSENENBILDUNG

Der Nationale Qualifikationsrahmen umfasst das gesamte Bildungs- und Qualifizierungssystem. Auch der Bereich der nicht-formalen Qualifikationen aus der Erwachsenenbildung und sämtliche Formen der Weiterbildung müssen im Qualifikationsrahmen abbildbar sein, um der Strategie des lebenslangen Lernens gerecht zu werden. Dieses Kapitel beleuchtet die Verankerung der Erwachsenenbildung im NQR und die Mindestkriterien der Zuordnung von Angeboten. Zudem erhalten Sie Einblick in die Anerkennungslogik informell erworbener Kompetenzen und deren Validierung.

Den Niveaus des NQR können sowohl Angebote aus der beruflichen, als auch aus der allgemeinen Erwachsenenbildung zugeordnet werden, da laut EQR Qualifikationen inhaltlich nicht unbedingt einen Bezug zum Arbeitsmarkt aufweisen müssen.

Zielsetzung des NQR für die Erwachsenenbildung

Hohe Priorität weist die Anerkennung nicht-formal und informell erworbener Lernergebnisse auf. Diese sollen möglichst gleichwertig neben dem formalen Bildungsweg positioniert werden, aber auch in formalen Bildungsprozessen (u.a. Basisausbildung, Bildungsabschlüsse, siehe die Länder-Bund-Förderinitiative Erwachsenenbildung) integriert werden. Dies würde eine Durchlässigkeit im Bildungssystem über (höhere) Niveaustufen hinweg ermöglichen und so Angebote der Erwachsenenbildung im Bildungssystem aufwerten. Weiteres Ziel ist die Förderung der sozialen Inklusion, beispielsweise von MigrantInnen oder Personen ohne formalen Abschluss. Zudem sollen Strukturen und Angebote für die Beratung und Begleitung im Sinne des lebenslangen Lernens eingerichtet werden.

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