forschungsdiskurs

Forschungen zu lebenslangem Lernen widmen sich nicht nur den programmatischen Konzepten internationaler Organisationen und staatlicher Aktivitäten. Auch grundsätzliche Fragen werden aufgegriffen.

Forschungsthemen und -interessen

Forschungsthemen

Verstehen wir lebenslanges Lernen als Lernen über die gesamte Lebensspanne, muss eigentlich jegliche Bildungsforschung als relevant betrachtet werden. Die internationalen und nationalen Strategien und Programme zu lebenslangem Lernen verdeutlichen die Vielfalt der Themen im Bereich der Erwachsenenbildung, die auch beforscht werden. Diese reichen von der Kompetenzentwicklung über Schlüsselqualifikationen bis hin zu Mobilität und Vergleichbarkeit von Lernergebnissen. Darüber hinaus widmet sich die Forschung aber auch grundsätzlicheren Fragestellungen.

Zentrale Forschungsthemen sind unter anderem:

  • Entstehung, Geschichte und Entwicklung des Begriffs
  • Lernen in allen Lebensaltern
  • Inklusion und Exklusion
  • Bildungspolitische Konzepte und Strategien
  • Finanzierung von lebenslangem Lernen

Forschungsinteressen

Empirische Daten

Empirische Daten ermöglichen differenzierte Aussagen über einen Themenbereich. Sie bilden vielfach die Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen und für neue Entwicklungen im Bildungswesen. Umfassende Statistiken für die Weiterbildung in Österreich sind nur wenige vorhanden. Es existiert allerdings eine große Fülle an Daten für spezifische Bereiche und an qualitativen Untersuchungen.

Beschäftigungsfähigkeit

Eine große Zahl an Forschungen ist darauf ausgerichtet, lebenslanges Lernen als notwendige Anpassung von Menschen an den Arbeitsmarkt zu argumentieren. Erwartungsgemäß steht hier die berufliche Qualifizierung - als Teil der Erwachsenenbildung - im Vordergrund.

Kritische Analysen

Die kritische Bildungsforschung legt ihren Schwerpunkt auf die Betrachtung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, auf ideologiekritische Analysen und auf Exklusionsmechanismen. Lebenslanges Lernen wird kritisch beleuchtet und einem umfassenderen, emanzipatorischen Bildungsideal gegenübergestellt.

Konzeptentwicklung und -evaluierung

Die Entwicklung zahlreicher innovativer Bildungsprojekte wird wissenschaftlich betreut und evaluiert, um nachhaltige Veränderungen anzuregen und zu implementieren.

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forschungsdiskurs

Forschungen zu lebenslangem Lernen widmen sich nicht nur den programmatischen Konzepten internationaler Organisationen und staatlicher Aktivitäten. Auch grundsätzliche Fragen werden aufgegriffen.

Forschungsthemen und -interessen

Forschungsthemen

Verstehen wir lebenslanges Lernen als Lernen über die gesamte Lebensspanne, muss eigentlich jegliche Bildungsforschung als relevant betrachtet werden. Die internationalen und nationalen Strategien und Programme zu lebenslangem Lernen verdeutlichen die Vielfalt der Themen im Bereich der Erwachsenenbildung, die auch beforscht werden. Diese reichen von der Kompetenzentwicklung über Schlüsselqualifikationen bis hin zu Mobilität und Vergleichbarkeit von Lernergebnissen. Darüber hinaus widmet sich die Forschung aber auch grundsätzlicheren Fragestellungen.

Zentrale Forschungsthemen sind unter anderem:

  • Entstehung, Geschichte und Entwicklung des Begriffs
  • Lernen in allen Lebensaltern
  • Inklusion und Exklusion
  • Bildungspolitische Konzepte und Strategien
  • Finanzierung von lebenslangem Lernen

Forschungsinteressen

Empirische Daten

Empirische Daten ermöglichen differenzierte Aussagen über einen Themenbereich. Sie bilden vielfach die Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen und für neue Entwicklungen im Bildungswesen. Umfassende Statistiken für die Weiterbildung in Österreich sind nur wenige vorhanden. Es existiert allerdings eine große Fülle an Daten für spezifische Bereiche und an qualitativen Untersuchungen.

Beschäftigungsfähigkeit

Eine große Zahl an Forschungen ist darauf ausgerichtet, lebenslanges Lernen als notwendige Anpassung von Menschen an den Arbeitsmarkt zu argumentieren. Erwartungsgemäß steht hier die berufliche Qualifizierung - als Teil der Erwachsenenbildung - im Vordergrund.

Kritische Analysen

Die kritische Bildungsforschung legt ihren Schwerpunkt auf die Betrachtung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, auf ideologiekritische Analysen und auf Exklusionsmechanismen. Lebenslanges Lernen wird kritisch beleuchtet und einem umfassenderen, emanzipatorischen Bildungsideal gegenübergestellt.

Konzeptentwicklung und -evaluierung

Die Entwicklung zahlreicher innovativer Bildungsprojekte wird wissenschaftlich betreut und evaluiert, um nachhaltige Veränderungen anzuregen und zu implementieren.

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