Interkulturelle Öffnung und Lernende Region
Die zunehmende Ausdifferenzierung gesellschaftlicher Teilbereiche verlangt nach Integrationsanstrengungen. So wird zunehmend die verstärkte Zusammenarbeit von AkteurInnen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie der Bildungs-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik gefordert, damit neue Schnittstellen und Durchlässigkeiten zwischen den beteiligten Teilsystemen entstehen können. Lernen ist dabei entscheidend.
IKAP: Interkultureller Kommunaler Aktionsplan
Das Projekt IKAP zielte auf eine strukturelle Verbesserung der Integration von MigrantInnen am Arbeitsmarkt durch die Herstellung von Chancengleichheit ab, wobei am lokalen Arbeitsmarkt und Wirtschaftsraum in drei Pilotgemeinden (Graz, Steyr, Wien) angesetzt wurde. Die Umsetzung erfolgte auf Basis der Vernetzung lokaler AkteurInnen. Diesen wurden u.a. Bildungsangebote gemacht, um die Realisierung von Praxisprojekten zu unterstützen. Ein Produkt stellt das sogenannte IKAP-Handbuch dar, das weiteren interessierten Kommunen Anregungen vermitteln soll. Träger waren mehrere Organisationen in Österreich.
okay-line
Die 2001 gegründete Vorarlberger Projektstelle für Zuwanderung und Integration ist ein Wissens- und Kompetenzort für Migrations- und Integrationsfragen des Bundeslandes. Sie versteht sich als "Motor und Kurator einer 'lernenden Region', die sich der gesellschaftspolitischen Herausforderung von Migration und Integration gestaltend stellt." Ziele sind u.a. Sensibilisierung der Bevölkerung, Entwicklung und Begleitung von Integrationsangeboten, Vernetzung von lokalen und internationalen AkteurInnen im Feld Integration sowie die Förderung des Austausches dieser Gruppen mit politischen EntscheidungsträgerInnen. Die Aktivitäten reichen von Informationsvermittlung und Beratung bis hin zur Implementierung innovativer Projekte und Bildungsmaßnahmen.



