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Datenbank: Gender Mainstreaming

Surur Abdul-Hussain (2014)
In dieser Themendatenbank finden Sie Links zu allgemeinen bzw. weiterführenden Informationen zum Thema Gender Mainstreaming sowie EU-spezifische Informationen. Es werden Einrichtungen vorgestellt, die sich auf Genderanalysen spezialisiert haben. Darüber hinaus können Sie Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten entdecken und Anregungen zur Gestaltung feministischer Bildungsarbeit finden.
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Abdul-Hussain – Organisationsentwicklung.Coaching.Supervision
Surur Abdul-Hussain ist eine der Autor_innen der vorliegenden Seiten zu Gender Mainstreaming und offeriert als Gender- und Diversityexpertin Vorträge, Trainings, Workshops und Seminare zu Genderkompetenz, Gender Mainstreaming, Managing Diversity und transkultureller Kompetenz.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: Abdul-Hussain – Organisationsentwicklung.Coaching.Supervision
abz*austria, kompetent für Frauen und Wirtschaft
Das abz*austria bietet Frauen neue Perspektiven auf dem österreichischen Arbeitsmarkt und ist zugleich erfolgreicher Pool für Personalressourcen und Servicestelle für Wirtschaft und öffentliche Hand. Als arbeitsmarkt- und frauenpolitisches Non-Profit-Unternehmen versteht sich das abz.austria als Drehscheibe zwischen erwerbslosen Frauen und der Wirtschaft.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: abz*austria, kompetent für Frauen und Wirtschaft
Arbeiten – Lernen – Leben. Potenziale der Erwachsenenbildung im Kontext geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung (pdf)
Von der Ausbildung bis hin zur Bildung im Erwachsenenalter treffen Männer und Frauen unterschiedliche Entscheidungen. Diese haben für Frauen Benachteiligungen zur Folge. Und dennoch steigt das Qualifikationsniveau der Frauen kontinuierlich an. Im Beitrag, dessen Erstabdruck in den Hessischen Blättern für Volksbildung 3/2007 zu finden ist, nutzt die Autorin das Lernen von Männern und Frauen als „Barometer“, um Veränderungen von Geschlechterkonfigurationen zu identifizieren sowie Höhen und Tiefen genderrelevanter Entwicklungen anzuzeigen. Angela Venth fragt aber auch nach den Lernanstrengungen, die Männer künftig unternehmen können, um in gleicher Weise wie Frauen zur Sicherung des alltäglichen Lebenszusammenhangs beizutragen. Eine ihrer Schlussfolgerungen ist: „Wird ein entsprechender männlicher Bildungsstand im Erwachsenenalter erhöht, so darf im Umkehrschluss mit einer Zunahme demokratischer Verhältnisse zwischen den Geschlechtern gerechnet werden.“

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Angela Venth, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Autonomie und Emanzipation im Kontext feministischer Bildungsarbeit. Eine Pendelbewegung zwischen theoretischer Konstruktion und individuellem Nutzen (pdf)
Der Beitrag begibt sich auf die Suche nach Möglichkeiten der Rückeroberung von „Autonomie“ und „Emanzipation“ als Grundlagenbegriffe für eine feministische Bildungsarbeit, die Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel hat. Autonomie – feministisch gewendet – kritisiert das monadische Ich-Ideal und propagiert die Selbstbestimmung in Beziehung. Im Sinne eines Brückenschlags von theoretischer Konstruktion hin zur empirischen Forschung schlagen die Autorinnen – in Anlehnung an das Konzept des Doing Gender – den Begriff „Doing Autonomy“ vor, um insbesondere die interaktionsabhängige Auslegung von Autonomie hervorzuheben. Dieser Vorschlag trägt den feministischen Analysen Rechnung, die den Autonomiebegriff als nicht gendersensibel dekonstruiert haben, und plädiert für eine Neudefinition, die auch im Sinne empirischer Erkenntnisgewinnung ist. Emanzipation wiederum als notwendige Utopie einer Befreiung, die real nie zur Gänze erreicht werden kann, steht für die Dringlichkeit von (Denk-)Bewegungen, die sich in theoretischer Verhandlung als auch in praktischer Auflehnung offenbaren. Feministische Bildungsarbeit und Erwachsenenbildung sind im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit gefordert, die eigene Position und Richtung kritisch zu hinterfragen.

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Barbara Strametz, Lydia Müller, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
„Behaltet diese Lumpen, wir wollen sie nicht.“ Feministische Unterrichtsprinzipien zu Gender Mainstreaming (pdf)
Acht feministische Unterrichtsprinzipien für die Erwachsenenbildung, pointiert dargestellt, bereichert durch Beispiele aus der zeitgenössischen bildenden Kunst, werden als mögliche Grundlage für die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming vorgestellt. Es sind theoretische und praktische Unterrichtsprinzipien, die eine Veränderung der gesellschaftlichen Lernprozesse von Frauen und Männern mit den Methoden des Gender Mainstreaming wirksam werden lassen. Philosophinnen wie Hanna Arendt, Denkerinnen wie Alessandra Bocchetti und Frauenforscherinnen wie Marija Gimbutas sind unter anderen die Quelle für konkretes Denken und Handeln in Richtung Befreiung von herkömmlichen, patriarchalen Lernmustern. Die Anschauung, dass Aggression ein notwendiges, nahezu natürliches Mittel zum Überleben ist, gehört endlich der Vergangenheit an. Freundinnenschaften und das Gehörtwerden von Frauen ermöglichen unter anderem ein Que(e)rdenken anstelle eindimensionaler patriarchaler Logik. Die zeitgenössische feministische Kunst ist für die Wahrnehmung komplexer Ideen und Inhalte von großer Bedeutung. Dies wird anhand von Beispielen im Text deutlich gemacht.

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
b-nk – Büro für nachhaltige Kompetenz
Das Büro für nachhaltige Kompetenz ist darauf spezialisiert, in den scheinbar „geschlechtsneutralen“ Bereichen – wie Stadt-, Landschafts- und Verkehrsplanung, Mobilitätsforschung, Technik- und Ingenieurwissenschaften, Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, aber auch in Planungs- und Kommunikationsprozessen sowie in technologieorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten – die Relevanz von Gender und Diversity aufzuzeigen, gemeinsam mit handelnden Personen Strategien zu entwickeln und Gender-Perspektiven in diese Felder einzubringen. b-nk bietet unter anderem Gender- und Diversitytrainings in technisch-ingenieurwissenschaftlichen, planerischen sowie umwelt- und nachhaltigkeitsrelevanten Berufsfeldern an.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: b-nk – Büro für nachhaltige Kompetenz
Baumgartinger, Persson Perry (2008): Lieb[schtean] Les[schtean], [schtean] du das gerade liest ... Von Emanzipation und Pathologisierung, Ermächtigung und Sprachveränderungen. In: Liminalis. Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation.
Perry Persson Baumgartinger ist unter anderem Sprachwissenschafter und experimentiert mit kreativen Möglichkeiten genderreflektierender Sprache.

Schlagworte: Gendersensible Sprache
Quelle: LIMINALIS – Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation
Bilden – Ermächtigen – Netzwerken. Erwachsenenbildung unter Frauen im entwicklungspolitischen Netzwerk WIDE (pdf)
Der vorliegende Beitrag nimmt das in Österreich arbeitende Frauennetzwerk „WIDE – Netzwerk Women in Development Europe“ in den Blick, das sich seit 15 Jahren für die Förderung genderbewusster entwicklungspolitischer Informations-, Bildungs- und Projektarbeit einsetzt. WIDE wird als ein wichtiger Ort der inhaltlich-politischen Auseinandersetzung, der Erwachsenenbildung und des Empowerments für und von Frauen dargestellt. Vor allem die inhaltlich-praktische Auseinandersetzung mit Macht und Machtverhältnissen wird diskutiert und analysiert. Eine wichtige eingesetzte Methode ist Economic Literacy, die Wirtschaftsalphabetisierung von Frauen. Stärken und Qualitäten der Zusammenarbeit von Frauen im Netzwerk werden aufgezeigt. Die Bedeutung feministischer Bildungsarbeit ist für die Autorinnen besonders wichtig, um -– vor allem im Bildungsbereich -– auf einen drohenden Rückfall in androzentrische Werthaltungen hinzuweisen.

Schlagworte: Vernetzung, Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Maria Dabringer, Luise Gubitzer, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
BMASK
Die Website des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz bietet einen fundierten Überblick zu Gender Mainstreaming allgemein und im Besonderen zu Gender Mainstreaming auf den Ebenen der UNO, der EU und des BMASK.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, EU
Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Wien
Bundesministerium für Arbeit, Soziales undKonsumentenschutz (Hg.) (2010): Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen.
In diesem Leitfaden werden einerseits diskriminierender Sprachgebrauch, diskriminierende Handlungen und stereotype Bildsprache gegenüber unterschiedlichen Personengruppen dargestellt. Andererseits wird dargelegt, wie Diskriminierung vermieden werden kann bzw. wie differenzierte Bilddarstellungen vermehrt in den Vordergrund gerückt werden können. Bei den angeführten Beispielen handelt es sich nicht immer um Diskriminierungen im Sinne des Gleichbehandlungsrechts, sondern sie gehen darüber hinaus und zeigen Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen auf, die als benachteiligend oder klischeehaft empfunden werden können.

Schlagworte: Gendersensible Sprache
Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) (2012): Geschlechtergerechtes Formulieren.
Dieser kurze Leitfaden enthält die wichtigsten Grundprinzipien sprachlicher Gleichbehandlung und die gängigsten Strategien geschlechtergerechten Formulierens. Die angeführten Beispiele sind öffentlichen Texten (Zeitungen, Erlässen, Broschüren, dem Internet usw.) entnommen. Ausführlichere Hinweise zum geschlechtergerechten Formulieren finden sich in den Literaturtipps.

Schlagworte: Gendersensible Sprache
Quelle: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk)
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Hg.) (2008): Gender Kompetenz & Gender Mainstreaming. Kriterienkatalog für Schulen. Erstellt im Rahmen des Projektes GeKoS, Gender-Kompetenz-Schulen.
Der Kriterienkatalog wurde im Rahmen des BMUKK-Projekts „GeKoS Gender-Kompetenz-Schulen“ erstellt. Die Auseinandersetzung mit Kriterien, welche eine Schule zu einer Gender-Kompetenz-Schule machen, hat bereits im BMBWK-Vorläuferprojekt „Gender Mainstreaming Cluster­Schulen“ (2003–2005) begonnen und ist als laufender Prozess zu sehen. Der Kriterienkatalog ist als Unterstützung für Schulen gedacht, die sich mit Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in Schule und Unterricht auseinandersetzen bzw. darauf hinarbeiten wollen. Der Katalog umfasst Merkmale bzw. Kriterien für die zentralen Zielgruppen und Ebenen einer Schule. Die Auflistung soll den einzelnen Schulen als Hilfestellung bei der Ausformulierung von schulindividuellen Zielen und Maßnahmen dienen.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Den Gender Gaps auf der Spur: eine Methode zum Erwerb der Gender Analyse-Kompetenz (pdf)
Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich der Genderanalyse zu vermitteln, ist eines der Ziele des Lehrgangs für Gender Kompetenz und Gender Mainstreaming, der von der GenderWerkstätte durchgeführt wird. In diesem Beitrag wird auf das Lernfeld „Gender Analyse in Organisationen“ fokussiert und eine Trainingsmethode in diesem Bereich vorgestellt. Die Grundlage dieser Methode bildet Analysematerial aus nationalen und EU-Forschungsprojekten, das zu einer Modellorganisation im Erwachsenenbildungsbereich zusammengestellt wurde. Konzept und theoretischer Hintergrund der Methode „EBI – Gender Analyse in Organisationen“ werden anhand von Beispielen aus den Workshops näher beschrieben. Den Abschluss des Beitrages bildet ein kurzer Ausblick auf den Stellenwert der Genderanalyse in organisationalen Veränderungsprozessen, ergänzt um eine Factbox von Walter Schuster (VHS Brigittenau) zur Qualitätszertifizierung aus der Genderperspektive.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Sigrid Fischer, Christian Scambor, Elli Scambor, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Der Gender Markt. Eine qualitative Studie zu AnbieterInnen, Strukturen und Standards
Hierbei handelt es sich um eine aktuelle Studie zu Strukturen, Anbieter_innen und Standards von Gendertrainings, die im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft Qualitätsentwicklung Gender Mainstreaming: Konzepte, Umsetzung, Evaluation entstanden ist.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Solution – Sozialforschung & Entwicklung
Doing gender auf die Bühne bringen. Soziodramatische Bildungsarbeit zu Geschlechterthemen (pdf)
Soziodrama als handlungsorientierte Methode bietet sich besonders an, um Doing gender, d.h. die permanente Wiederherstellung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen im sozialen Handeln – im Tun, Wahrnehmen und Deuten –, besser zu verstehen. Im ersten Teil des Beitrags wird in groben Zügen dargelegt, wie die Autorin, die selbst Trainerin, Beraterin und Morderatorin ist, das Soziodrama anwendet und warum sich diese Methode speziell für Bildungsangebote zu Genderthemen im Erwachsenenbildungsbereich eignet: weil es die Einbeziehung nonverbaler, latenter, psychischer und physischer Erfahrungen ermöglicht und gleichzeitig eine Chance bietet, sich durch die soziodramatisch konzipierten Rollen davon zu distanzieren. In der Analyse des Spiels kann ferner sowohl das Tun von Männern und Frauen in sozialen Situationen als auch die eigene Wahrnehmung darauf reflektiert werden. Dabei kann der Blick auf die Geschlechterhierarchie wie auch auf Differenzen innerhalb der Geschlechter gerichtet werden.

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Katharina Novy, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Editorial – Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Diese Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at fördert jene Mechanismen und Strukturen zutage, die Geschlechtergerechtigkeit in der österreichischen Erwachsenenbildung vorantreiben, hemmen oder sogar verhindern. „Gender und Erwachsenenbildung – Zugänge, Analysen und Maßnahmen“ ist eine Sammlung mitunter kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Eher unterbesetzt bleibt die Darstellung von Instrumenten und Rahmengesetzgebungen zur Einforderung von Gleichstellung. Im Fehlen dieser Perspektive liegt zugleich die politische Botschaft, nämlich, dass hier noch viel zu tun wäre. Nichts Neues auch bei der Umsetzung von Gendergerechtigkeit, gleichermaßen gültig in Bezug auf jegliche Bildungsarbeit, die auf gesellschaftliche Veränderungen abzielt: Analyse ist wichtig, Bewusstseinsbildung besser, Verbindlichkeit unumgänglich.Feministische Bildungskonzepte füllen Bibliotheken, nun sollen die verantwortlichen Gremien der Institutionen der Erwachsenenbildung und der Bibliotheken gendergerecht besetzt werden. Das eine meint Inhalt, das andere Struktur. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Nr. 3/2008 des Magazin erwachsenenbildung.at.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung, Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Stefan Vater, Barbara Schöllenberger, Marion Wisinger, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
EIGE – European Institute for Gender Equality
Diese Website informiert über Gender-Mainstreaming-Ziele und -Initiativen in der EU. Darüber hinaus werden zahlreiche Publikationen und Hilfestellungen angeboten.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, EU
Quelle: European Institute for Gender Equality
Ein (be)ständiger Ort der Begegnung: die Frauenhetz in Wien (pdf)
Über Sinn und Widersinn exklusiver Frauen(bildungs)einrichtungen ist bereits viel nachgedacht und geschrieben worden. In der Frauenhetz in Wien wird dieser selbst geschaffene „Umstand“ seit 15 Jahren gepflegt und „kultiviert“. Bildungsveranstaltungen zu Themenschwerpunkten werden angeboten, erdacht und durchgeführt von einem Team so genannter „ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen“. Die Querverbindung von Feminismus und Bildung ist das Lebenselixier sowohl des Ortes Frauenhetz als auch seiner werktätigen Trägerinnen: wider einfache (Lebens-)Lösungen und für komplexe Denk- und Lebenszusammenhänge im Zeitalter der sekündlichen Modernisierung bei gleichzeitig versuchter Beibehaltung und Fortschreibung antiquierter geschlechtsspezifischer Rollenbilder. Dieses anachronistische Wechselverhältnis wird mit Fokus auf thematische Schwerpunkte (2006: „Frauen und Politik“, 2007: „Geld und Geschlechterverhältnisse“, 2008: „Frauengesundheit und feministische Theorie“) in der Frauenhetz aufgezeigt und analysiert mit dem Bestreben, nachhaltige Veränderungen – individuell und kollektiv – anzuregen und umzusetzen.

Schlagworte: Vernetzung, Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Gerlinde Mauerer, Andrea Strutzmann, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Eine geschlechtergerechte Bildungsarbeit bedarf einer reflektierten Geschlechtertheorie (pdf)
In Gendertrainings, aber auch in anderen Veranstaltungen der Erwachsenenbildung, in denen es um Themen wie Familienpolitik oder Erziehung geht, spiegelt die Argumentation der TeilnehmerInnen und LeiterInnen deren geschlechtertheoretischen Hintergrund, wobei dies nicht immer bewusst geschieht. Es geht dabei um Fragen wie: Was an dem, was Frauen/Männer ausmacht, ist veränderbar, was nicht? Wie sind Frauen im Verhältnis zu Männern? Wie sollen sie sein? Gleich oder anders? Was sind Frauen/Männer? Gibt es mehr als zwei Geschlechter? Geschlechtergerechte Bildungsarbeit sollte einen Beitrag dazu leisten, die „Theorien im Hintergrund“ sichtbar zu machen, damit die TeilnehmerInnen die Vorzüge und Beschränkungen der unterschiedlichen Positionen kennen lernen und ihre eigene Position reflektieren können. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über die Theorieentwicklungen der ersten und zweiten Frauenbewegung. Zentrale Begriffe wie „sex“, „gender“, „Differenz“, „Gleichheit“ und „Dekonstruktion“ werden historisch eingeordnet und kritisch bewertet.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Eva Fleischer, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
EQUAL
EQUAL war ein vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und den einzelnen Staaten finanziertes Programm, welches innovative transnationale Projekte unterstützte, die sich mit Diskriminierung und Benachteiligung am Arbeitsmarkt beschäftigten. Informationen dazu finden Sie auf dieser Website.

Schlagworte: EU
Quelle: Europäische Kommision
Erweiterungscurriculum (EC) Anwendungen Gender Studies
Ziel des Erweiterungscurriculums Anwendungen Gender Studies ist es, den Studierenden die zentralen Fragestellungen der Gender Studies, angewandt auf verschiedene Disziplinen und exemplarische Themenfelder näherzubringen. Die Studierenden lernen die Vielfältigkeit und Anwendbarkeit der Gender Studies in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen und Kulturen sowie die wesentlichen Diskussionsstränge der Geschlechterforschung in den verschiedenen Disziplinen kennen. Der Arbeitsaufwand für das Erweiterungscurriculum beträgt 15 ECTS-Punkte.

Schlagworte: Lehrgänge und Studium in Österreich
Quelle: Universität Wien
Erweiterungscurriculum (EC) Grundlagen Gender Studies
Das Erweiterungscurriculum Grundlagen Gender Studies verfolgt mit seinem modularen Aufbau das Ziel, den Studierenden einen Einstieg in die Gender Studies zu ermöglichen. Die Studierenden erhalten einen Überblick über das Theorien- und Methodenrepertoire der Studies sowie grundlegendes Handlungswissen in Bezug auf die Gestaltung von Geschlechterordnungen. Der Arbeitsaufwand für das Erweiterungscurriculum beträgt 15 ECTS-Punkte.

Schlagworte: Lehrgänge und Studium in Österreich
Quelle: Universität Wien
Es hakt am nicht vorhandenen Unrechtsbewusstsein. Anmerkungen zum Status quo der „Gender Bias“ in der Erwachsenenbildung (pdf)
In diesem Beitrag wird der amerikanischen Politikwissenschafterin und Feministin Nancy Fraser folgend davon ausgegangen, dass demokratische androzentrische Gesellschaften Produkte der Moralphilosophie der europäischen Aufklärung sind. Anerkennung wird dabei als Angelegenheit der „Selbstverwirklichung“, als kulturell und historisch geprägt (Hegel), und nicht als Angelegenheit des universellen verbindlichen Rechts (Kant) verstanden. In postfordistischen Zeiten beschränkt sich zudem das Staatsinteresse vermehrt auf eine kleine Elite (segmentierte Gouvernementalität) auf Kosten des nackten Überlebenmüssens der Ausgeschlossenen. These ist, dass sich das institutionalisierte Feld der Erwachsenenbildung sowohl für den Nachweis einer segmentierten Gouvernementalität als auch für die Inanspruchnahme einer politisch verursachten Mängelverwaltung anbietet – vor allem durch die Tradierung traditioneller Geschlechterrollenverständnisse auf Basis des „Selbstverwirklichungsparadigmas“ (Moral). Diese These wird u.a. im Zusammenhang mit dem Beispiel des europäisch-verbindlichen Gender Mainstreaming und der LLL-Strategie erläutert, weil dieses für das Berufsfeld der universitären und außeruniversitären Erwachsenenbildung von Relevanz ist, mit Betonung der Notwendigkeit gegenhegemonialer, „subalterner Öffentlichkeiten“ (Fraser).

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Europäische Kommission – Gleichstellung von Frauen und Männern
Diese Seite informiert über die Rechtslage und die Zielsetzungen der EU in Bezug auf Gender Mainstreaming.

Schlagworte: Rechtliche Informationen
Quelle: Europäische Kommission
Europäischer Sozialfonds in Österreich
Die aktuellen Programme und Projekte des Europäischen Sozialfonds in Österreich finden Sie hier. Darüber hinaus werden aktuelle Informationen zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt bereitgestellt.

Schlagworte: EU
Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Frauen – Männer – Gender
Genderpolitik und Frauenpolitik stehen auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung im Mittelpunkt. So sind nationale und internationale Konferenzen Bestandteil der gesellschaftspolitischen Arbeit der Stiftung. Auf dieser Website werden Sie auch über Programme und Projekte zur Förderung von Frauen im internationalen Bereich informiert.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
Frey, Regina/Hartmann, Jutta/Heilmann, Andreas/Kugler, Thomas/Nordt, Stephanie/Smykalla, Sandra (2006): Gender-Manifest. Plädoyer für eine kritisch reflektierende Praxis in der genderorientierten Bildung und Beratung.
Die Autor_innen des Gender-Manifestes setzen sich kritisch mit der Praxis von Genderkompetenztrainings auseinander. Sie zeigen auf, wie es zu Reinszenierungen kommt, und stellen konstruktive Wege für eine genderreflektierte und genderreflektierende Praxis vor.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Switchboard. Zeitschrift für Männer- und Jungenarbeit, 177, S. 4–7.
GeKo – Genderkompetenz
L&R Sozialforschung führt die Arbeit der ehemaligen GeM-Koordinationsstelle des ESF unter dem Titel Genderkompetenz weiter. Die Seite bietet eine Vielzahl von einführenden Informationen, Leitfäden, Instrumenten und diversen Hilfestellungen, insbesondere auf den Arbeitsmarkt bezogen. Besonders zu empfehlen ist das PraxisHandbuch Gender Mainstreaming, das zum Download zur Verfügung steht.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: L&R Sozialforschung/Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
GemTrEx – Qualitätsstandards für Gender-TrainerInnen und -ExpertInnen Sokrates/Grundvig
Im Rahmen von SOKRATES/Grundtvig 1 (2006–2008) wurden in diesem Projekt Qualitätskriterien und Standards sowie ein interdisziplinärer und internationaler Lehrgang für „Gender Workers“ in der Erwachsenenbildung entwickelt.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: GenderWerkstätte – eine Kooperation von Frauenservice Graz und Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Gender Forum
Hier können Sie Ideen und Meinungen zu Artikeln des Forums diskutieren. (Sprache: Englisch)

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Universität Köln
Gender Mainstreaming
Aktuelles und Wissenswertes über Gender Mainstreaming aus dem deutschen Familienministerium finden Sie auf dieser Seite. Hier ist eine Vielzahl von kurzen Einführungen, Arbeitshilfen und Informationen rund um das Thema Gender Mainstreaming zu finden. Beispielsweise wird eine Checkliste zu Gender Mainstreaming bei Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bereitgestellt. Darüber hinaus wird eine Reihe von Newslettern angeboten.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: BMFSFJ – Deutsches Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
gender now
Hier sind zahlreiche Informationen rund um Gender Mainstreaming in Niederösterreich zu finden. Die Informationen, Instrumente und Downloads zu Gender Mainstreaming in der Arbeitsmarktpolitik und in Betrieben sind vielfach wertvoll und interessant.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: gender now. Gender Mainstreaming in Niederösterreich
Gender Scanning in Erwachsenenbildungseinrichtungen. Eine Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (2008)
Seit einigen Jahren widmet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) einen ihrer Schwerpunkte der alljährlichen Projektmittelvergabe der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellungspolitik. Gemeinsam mit ErwachsenenbildnerInnen wurden in einem Basisworkshop im März 2007 die Anliegen von Gender Scanning, das sich als politisches Instrument der Organisationsentwicklung im Kontext von Gender Mainstreaming und Frauenförderung platziert, erarbeitet. Gender Scanning wirft ein Auge auf dominante Strukturen und Herrschaftsmittel. Gescannt werden Strukturen, Kulturen, Organisationen, aber auch Einstellungen und Verhalten. Weitere Handlungsräume sind das Scanning der Bildungspraxis (gendergerechte Didaktik und Inhalte, Ausbau der eigenen Genderkompetenz) und die Bildungspolitik, die eine geschlechterdemokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft zum Ziel haben sollte.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Marion Wisinger, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Diversity gerechte Didaktik: ein intersektionaler Ansatz (pdf)
Gender Mainstreaming (GM) ist in aller Munde. Theoretische und auf verschiedene Praxisfelder hin orientierte Beiträge sind zahlreich. Ebenso zahlreich sind Veranstaltungen an Hochschulen, Universitäten und im Erwachsenenbildungsbereich über eine gendergerechte Didaktik. Kaum thematisiert wird in diesem Zusammenhang das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG, Deutschland). Selten gefragt wird nach Verbindungsmöglichkeiten des GM und AGG. Doch sind Institutionen über das GM und das AGG angehalten, Gender und Diversity Gerechtigkeit aktiv auf allen Ebenen zu forcieren. Ein Teil davon ist die gender- und diversitygerechte Didaktik. In diesem Beitrag geht es um eine zweifache Verknüpfung: Zunächst wird der intersektionale Ansatz vorgestellt, mit dem Gender- und Diversitygerechtigkeit in (Bildungs-)Institutionen (u.a. in Fach-/Hochschulen, Universitäten, im Erwachsenenbildungsbereich) vorgeschlagen wird. Weiters wird – ebenso im Sinne des intersektionalen Ansatzes – skizziert, was eine gender- und diversitygerechte Didaktik inkludiert. Mit dieser Verknüpfung wollen die Autorinnen (auch) betonen, dass Didaktik nie losgelöst von ihrer institutionellen Eingebundenheit zu denken ist.

Schlagworte: Intersektionalität
Quelle: Gudrun Perko, Leah Carola Czollek, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Erwachsenenbildung – Zugänge, Analysen und Maßnahmen
Die vorliegende Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at ist eine Sammlung kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Alle Artikel und auch die Gesamtausgabe stehen kostenlos zum Download bereit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Feministische Bildungsarbeit, Vernetzung
Quelle: Ausgabe 3/2008 des Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs
Gender und Schule
Auf dieser Website erhalten Sie Informationen über Gender Mainstreaming in der Schule und in der Elternarbeit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Genderforschung in der Erwachsenenbildung – Ein Konferenzbericht (pdf)
Seit 1991 fördert und initiiert die Europäische Gesellschaft zur Forschung in der Erwachsenenbildung (ESREA) theoretische und empirische Forschungen zur Erwachsenenbildung in Europa. Dies geschieht durch verschiedene Forschungsnetzwerke, u.a. durch das Netzwerk Erwachsenenbildung und Gender. Vom 9. bis 11. Juli 2007 fand die fünfte Konferenz dieses Netzwerks in Olsztyn (Polen) statt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie und Erziehungssoziologie (Sozialwissenschaftliche und Philosophische Fakultät) an der Universität Ermland-Masuren organisiert. Die Schwerpunkte, die während der Konferenz diskutiert wurden, konzentrierten sich auf Gender in der Erwachsenenbildung wie auf Fragen der Methodik – auf besondere Merkmale verschiedener Arten von Interviews, z.B. von Einzel- oder Fokusgruppeninterviews, auf unterschiedliche Verfahrensweisen bei der Biographieanalyse, beim Protokollieren, beim Beobachten oder bei der Aktionsforschung.

Schlagworte: EU, Vernetzung, Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Joanna Ostrouch, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
GenderKompetenzZentrum
Diese Website ist ein historisches Archiv und bietet umfassende Einblicke in das Thema Gender Mainstreaming. So werden einführende Beiträge, Arbeitshilfen und Ergebnisse veröffentlicht. Darüber hinaus wird eine Datenbank mit deutschen und teilweise auch österreichischen Anbieter_innen zur Verfügung gestellt.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: GenderKompetenzZentrum der Humboldt Universität zu Berlin
Gendersensible Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung. Ergebnisse einer Erhebung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) (pdf)
Der Artikel fasst die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) zur Alters- und gendersensiblen Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung zusammen. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse, die eine gendersensible betriebliche Weiterbildung betreffen. So wurde etwa gefragt, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Vortragenden oder der Gruppenzusammensetzung gegeben habe. Den Abschluss des Artikels bildet eine Reflexion jener Erfahrungen, die die Autorinnen während der Befragung gewinnen konnten.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Anita Brünner, Susanne Huss, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
GenderWerkstätte
GenderWerkstätte ist eine Kooperation von Frauenservice und Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark. Sie versteht sich selbst als „innovative ‚Werk-Stätte‛ zur Entwicklung von Perspektiven, Konzepten und Bildung für Geschlechterpolitik“.

Schlagworte: Genderanalyse, Vernetzung
Quelle: Verein Frauenservice Graz und der Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Genderwerkstätte
GenderWerkstätte ist eine Kooperation von Frauenservice und Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark zu Gender Mainstreaming seit 2001. Sie zeichnet sich aus durch eine kompetente Partnerschaft direkt aus der Praxis geschlechtsspezifischer Arbeit mit wissenschaftlicher Fundierung. Im Rahmen der GenderWerkstätte werden angeboten: Workshops und Beratung zu Gender Mainstreaming, Genderkompetenz-Trainings, Genderanalysen, Gender Walks und der Zertifikatslehrgang Gender+[Diversity].

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: GenderWerkstätte – eine Kooperation von Frauenservice Graz und Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Gesammelte Rezensionen: Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater und Angelika Zojer präsentieren, erläutern und kontextualisieren verschiedenste aktuelle Publikationen, aber auch grundlegende und erste „Wegweiser“ für Theorie und Praxis rund um das Thema „Gender und Erwachsenenbildung. Zugänge – Analysen – Maßnahmen“. Rezensiert werden u.a. das „Handbuch zur Frauenbildung“ (2006), Veronica McGivneys „Men earn, women learn“ (2004) und Hertrud Hovestadts „Schade, dass so wenig Frauen da sind“ (1997). Neben der Auseinandersetzung mit den rezensierten Büchern ist auch eine „Schau“ des Forschungsstandes möglich, was nicht zuletzt zu „neuen“ Fragestellungen und folglich zu vielen neuen Studien und Beiträgen anregen soll.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater, Angelika Zojer, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechterdemokratie und Lebenslanges Lernen (pdf)
Die strukturellen Kategorien „Mann“ und „Frau“ ordnen und strukturieren unser gesellschaftliches Zusammenleben. Geschlecht ist keine natürlich vorgegebene Größe – Geschlecht wird performativ immer wieder neu hergestellt. Will frau/man Geschlechterdemokratie, ein gleichberechtigtes Wirken von Männern und Frauen erreichen, kann frau/man über Bildungsarbeit an dieser performativen Herstellung von Geschlecht arbeiten. Die Strategie zu Lebenslangem Lernen (LLL) berücksichtigt über weite Teile die bestehenden Ungleichheiten zwischen Mann und Frau jedoch nur „nebenbei“ und läuft Gefahr, androzentrische Geschlechterblindheiten zu wiederholen: Sie vernachlässigt beispielsweise das Private als Lernort. In den im Beitrag vorgestellten Überlegungen wird u.a. für einen stärkeren Einbezug der Lebenswelt von Frauen in die Strategieentwicklung zu LLL plädiert.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Barbara Pichler, Petra Steiner, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechtergerechter Sprachgebrauch als Teil und Motor des Gender Mainstreaming (pdf)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema „geschlechtergerechter Sprachgebrauch“ mag unnötig und „veraltert“ anmuten, denn die 1987 erstmals formulierten Forderungen nach einem geschlechtersensiblen und geschlechtergerechten Sprachgebrauch scheinen mittlerweile „Früchte zu tragen“. Dennoch sind wir in der Praxis (Medien, wissenschaftliche Publikationen, Unterrichtsmaterialien u.Ä.) von einer durchgängigen Umsetzung einer geschlechtersensiblen Sprache weit entfernt. Der deutschen Grammatik zufolge sind die Möglichkeiten der Umsetzung einer gendergerechten Sprache sehr begrenzt. Beispielsweise wird das viel verwendete Binnen-I noch immer als Rechtschreibfehler geahndet. Wieso aber ist der geschlechtergerechte Umgang mit Sprache so wichtig? – Sprache ist das zentralste Mittel unseres Denkens. Sprache löst in unseren Köpfen Bilder aus. Eine gendergerechte Wirklichkeit kann daher nur in einer gendersensiblen Sprache gedacht und vermittelt werden. So können durch einen sensiblen bzw. sensibilisierteren Sprachgebrauch Rollenzuschreibungen durchbrochen werden.

Schlagworte: Gendersensible Sprache
Quelle: Bianca Friesenbichler, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gleichbehandlungsanwaltschaft
Diese Website bietet Informationen zur Gleichbehandlungsgesetzgebung in Österreich und der EU. Zudem finden sich hier Berichte, Empfehlungen, Broschüren, Untersuchungen und Veranstaltungen der Gleichbehandlungsanwaltschaft.

Schlagworte: Rechtliche Informationen
Quelle: Bundeskanzleramt – Gleichbehandlungsanwaltschaft
Grundlagen der Gendersensibilität in der Lehre. Wien, 2007, Teil 1
Der Leitfaden für gendersensible Didaktik fasst Erfahrungen zusammen, die im Rahmen der Evaluation des Projekts „Universität & Arbeitsmarkt – Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen“ gewonnen wurden. Dieses Lehrprogramm wurde im Rahmen einer Begleitevaluation durchgehend teilnehmend beobachtet. Der Leitfaden wurde auf Basis dieser Begleitevaluierung und auf Basis bereits vorliegender Literatur zur gendersensiblen Didaktik erarbeitet.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57)
Grundlagen der Gendersensibilität in der Lehre. Wien, 2007, Teil 2
Der Leitfaden für gendersensible Didaktik fasst Erfahrungen zusammen, die im Rahmen der Evaluation des Projekts „Universität & Arbeitsmarkt – Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen“ gewonnen wurden. Dieses Lehrprogramm wurde im Rahmen einer Begleitevaluation durchgehend teilnehmend beobachtet. Der Leitfaden wurde auf Basis dieser Begleitevaluierung und auf Basis bereits vorliegender Literatur zur gendersensiblen Didaktik erarbeitet.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57)
Grundlagen der Gendersensibilität in der Lehre. Wien, 2007, Teil 3
Der Leitfaden für gendersensible Didaktik fasst Erfahrungen zusammen, die im Rahmen der Evaluation des Projekts „Universität & Arbeitsmarkt – Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen“ gewonnen wurden. Dieses Lehrprogramm wurde im Rahmen einer Begleitevaluation durchgehend teilnehmend beobachtet. Der Leitfaden wurde auf Basis dieser Begleitevaluierung und auf Basis bereits vorliegender Literatur zur gendersensiblen Didaktik erarbeitet.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57)
Gunda-Werner-Institut. Feminismus und Geschlechterdemokratie
Das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie ist in der Heinrich-Böll-Stiftung angesiedelt. Es ist 2007 aus den vormals getrennten Einheiten – dem Feministischen Institut und der Stabsstelle Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie – hervorgegangen. Die Ziele umfassen, Geschlechterthemen offensiv zu politisieren, feministische und geschlechterdemokratische Ansätze kritisch zu reflektieren, Frauenrechte als Menschrechte und Partizipation global zu fördern, Netzwerke zu unterstützen und auszuweiten, ein virtuelles Wissensportal aufzubauen, Diskurse zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu initiieren und Genderkompetenzen durch Beratung aktiv zu vermitteln.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Trainings und Workshops
Quelle: Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung
Handbuch Gender- und Diversity in der Bildungsberatung
Ein neues Handbuch des abz*austria will Gleichstellung in der Bildungsberatung fördern. Es richtet sich an BeraterInnen, Organisationen und Netzwerke und soll ihnen als Wegweise, Lesebuch und Handbuch dienen. Im Handbuch wird der Frage nachgegangen, wie Bildungsberatung einen Beitrag zu Gleichstellung leisten kann. Aufbauend auf einem theoretischen Rahmenmodell werden Gender- und Diversity-Standards mit Fokus auf Beraterinnenebene entwickelt und Anknüpfungspunkte für die Ebenen Organisation und Netzwerk geboten. Ein Serviceteil beinhaltet praktische Tipps und wieterführende Tools.

Schlagworte: Diversitätssensible und inklusive Bildungsarbeit
Quelle: abz*austria; Netzwerk Bildungsberatung Österreich
Hohe Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern – und alles wird gut? Gender als Kategorie in der Weiterbildungsforschung: Ansätze zur geschlechtsspezifischen Analyse empirischer Befunde (pdf)
Frauen lernen anderes und anders (und unter anderen Rahmenbedingungen). – Welche Relevanz hat dieses Postulat aus der feministischen Frauenbildung für die aktuelle Weiterbildungsforschung? Gibt es trotz der hohen Weiterbildungsbeteiligung von Frauen geschlechtsspezifische Unterschiede, die nach wie vor einen Unterschied machen? In diesem Artikel wird umrissen, welche empirischen Befunde zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Weiterbildung in Österreich verfügbar sind. Weiters wird exemplarisch dargestellt, wie diese unter dem Gesichtspunkt des Gender Mainstreaming, das immer auch die Gleichstellungsperspektive impliziert, zu bewerten sind. Hierfür wird der Weiterbildungssektor in den größeren Zusammenhang des formalen Bildungssystems wie auch des Arbeitsmarkts eingebettet, die beide nach wie vor eine ausgeprägte geschlechtsspezifische Segregation aufweisen. Mit der Forderung nach einer detaillierten sekundärstatistischen Genderanalyse vorhandener Daten und mit weiterführenden Fragestellungen, die sich aus bisherigen Lücken in der Weiterbildungsforschung ergeben, schließt der Artikel.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Maria Gutknecht-Gmeiner, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Im Kontext – Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Im Kontext ist in den Bereichen Organisationsentwicklungsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching sowie der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungen, darunter der Lehrgang Mainstreaming Gender und Diversity, tätig.

Schlagworte: Genderanalyse, Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Im Kontext
Im Kontext – Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Das Institut Im Kontext verortet sich innerhalb der Traditionen systemischer Organisationsentwicklung, der kritischen Gesellschaftsforschung, der Cultural, Gender und Queer Studies. Die Denk- und Arbeitsschwerpunkte sind im Kontext von Kooperationsmodellen, Interkulturalität, Geschlechterdemokratie und reflexiven Repräsentationsformen zu sehen. Im Kontext verknüpft Gesellschaftsbezüge mit den organisationsanalytischen, interaktionellen und individuellen Ebenen und bietet Trainings, Fachseminare und Workshops an.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: Im Kontext – Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Institut für Männer- und Geschlechterforschung
Das Institut für Männer- und Geschlechterforschung ist ein außeruniversitäres interdisziplinäres Sozialforschungsinstitut mit Schwerpunkt auf Männlichkeitsforschung, intersektionalen Analysen und Genderanalyse. Die Veränderungen der Lebens- und Arbeitssituation von Männern werden immer auf Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter hin betrachtet.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Interministerielle Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming/Budgeting
Die Website der interministeriellen Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming/Budgeting informiert über Gender Mainstreaming in Österreich und der EU sowie über gesetzliche Grundlagen und stellt zahlreiche Leitfäden und Broschüren als Hilfestellung für die Implementierung von Gender Mainstreaming/Budgeting zur Verfügung.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Gender Budgeting
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Frauen, Wien
Joanneum Research – Policies
Joanneum Research ist ein österreichisches Unternehmen der außeruniversitären Forschung. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Technologie-, Regional- und Arbeitsmarktpolitik sowie Umwelt- und Ressourcenökonomik. Chancengleichheit und Frauenförderung sind für Joanneum Research unternehmenspolitische Ziele sowie auch Gegenstand der Forschung.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Joanneum Research
Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern
Diese Website bietet neben rechtlichen Informationen und Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Diskriminierungsopfer auch kritische Einblicke in die laufenden Rechtsdiskurse zum Thema Gleichbehandlung und Antidiskriminierung. Auf der Seite sind zudem Entscheidungen der europäischen und nationalen Gerichtshöfe sowie der nationalen Schlichtungsstellen und Kommissionen dokumentiert.

Schlagworte: Rechtliche Informationen
Quelle: Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern
Learn forever – Lernen im Alltag lernungewohnter Frauen verankern. Ein EU-Projekt zum Lebensbegleitenden Lernen (pdf)
Mit dem Projektnetzwerk „learn forever“ werden lernungewohnte Frauen angesprochen, die Gefahr laufen, den Anschluss an die Wissens- und Informationsgesellschaft zu verlieren, und die wenig bis keinen Zugang zur Weiterbildung finden. Dabei wird das Prinzip, Lernende in den Mittelpunkt zu stellen, in die Praxis umgesetzt. Angebote werden gemeinsam mit lernungewohnten Frauen entwickelt und richten sich nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Lernenden. Was diese Herangehensweise für die Bildungsarbeit mit lernungewohnten Frauen bedeutet und vor welche Herausforderungen sie Lernende und Lehrende stellt, ist Thema des vorliegenden Beitrags. Weiterbildungsbarrieren lernungewohnter Frauen werden umrissen und Bildungsangebote für lernungewohnte Frauen, die im Rahmen von learn forever entwickelt wurden, vorgestellt. Berichtet wird über das Lernarrangement „lernen gestalten“, das die Teilnehmerinnen zum selbstgesteuerten Lernen befähigt, und die Mobile IKT-Lernwerkstatt, die sich an Frauen „vor Ort“ richtet und den IKT-Kompetenzaufbau fördert. Beschrieben wird darüber hinaus ein Lehrgang für Trainerinnen und pädagogische Mitarbeiterinnen von Erwachsenenbildungseinrichtungen, der die Lehrenden für die Bedürfnisse von lernungewohnten Frauen sensibilisiert und den Paradigmenwechsel von der Trainerin zur Moderatorin selbstgesteuerter Lernprozesse anstößt. Ein Ausblick auf zukünftige Projektaktivitäten von learn forever schließt den Beitrag ab, ergänzt um eine Factbox von Gertrude Peinhaupt (nowa – Netzwerk für Berufsausbildung) zu Prinzipien gendergerechter Erwachsenenbildung mit lernungewohnten Personen.

Schlagworte: Vernetzung, Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Elisabeth Brunner-Sobanski, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Lehrgang Gender+[Diversity]
Der Lehrgang richtet sich an Frauen und Männer als (zukünftige) Genderbeauftragte oder Multiplikator_innen im Gender Mainstream, Trainer_innen, Berater_innen, Erwachsenenbildner_innen, Lehrer_innen, Personalverantwortliche, Konzeptverantwortliche und an alle interessierten Personen. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat zur Genderberaterin / zum Genderberater im eigenen Berufsfeld, in der eigenen Profession ab.

Schlagworte: Lehrgänge und Studium in Österreich
Quelle: Verein Frauenservice Graz und der Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Lehrgang Mainstreaming Gender und Diversity in modernen Organisationen, Anwendung und strukturelle Verankerung im Berufsalltag
Der Lehrgang führt die politische Strategie Gender Mainstreaming mit den Konzepten des Managing Diversity und der Empowermentbewegungen zusammen. Die Orientierung der gleichstellungsorientierten und antidiskriminatorischen Konzepte erfolgt am mehrdimensionalen Analyseansatz der Intersektionalität. Der Lehrgang umfasst vier Theorie-/ Praxismodule und einen Follow-up-Tag und bietet in seiner Kompaktheit ein wissenschaftlich fundiertes und handlungsorientiertes Weiterbildungsprogramm.

Schlagworte: Lehrgänge und Studium in Österreich
Quelle: Im Kontext – Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Masterstudium Gender Studies
Das Ziel des Masterstudiums Gender Studies an der Universität Wien ist die Vermittlung der historischen und aktuellen Wirkmacht von Geschlechterkonstruktionen in Wissenschaft und Gesellschaft. Die begriffsimmanente Inter- und Transdisziplinarität der Gender Studies ermöglicht hierzu einen Transfer von Methoden und Epistemen sowie eine Vernetzung unterschiedlicher Wissenschaftskulturen und -traditionen in der gesamten Breite der Ansätze innerhalb der Geschlechterforschung. Das Masterstudium Gender Studies bildet Studierende aus, die mit dem notwendigen Wissenskorpus aus der Vielfalt disziplinärer, inter- und transdisziplinärer Themenfelder befähigt sind, neue Perspektiven und wissenschaftskritische Fragestellungen eigenständig zu entwickeln und in die etablierten Fächer einzubringen.

Schlagworte: Lehrgänge und Studium in Österreich
Quelle: Universität Wien
Metz-Göckel, Sigrid/Kamphans, Marion (2002): Info-Papier No 3. Zum geschlechterbewussten Sprachgebrauch. Dortmund.
Die Autorinnen bieten einen fundierten Überblick über sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse und zeigen Möglichkeiten für gendersensible Sprache auf.

Schlagworte: Gendersensible Sprache
Quelle: Universität Bremen
nowa – Training • Beratung • Projektmanagement
Das moderne Lernzentrum nowa-Akademie basiert auf den Prinzipien der Erwachsenenbildung. Erwachsene Frauen sind kompetent, sie meistern ihr Leben und sie haben bereits ein großes Wissen erworben. Die professionelle Begleitung des Lernprozesses, die Lernumgebung und die Wahl der Lernform sind in der nowa-Akademie auf erwachsene Frauen zugeschnitten.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: nowa – Training • Beratung • Projektmanagement
Peripherie – Institut für praxisorientierte Genderforschung
Fokus des interdisziplinären Teams von Wissenschafter_innen ist die Genderperspektive in sozialwissenschaftlicher Forschung und Praxis.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Peripherie – Institut für praxisorientierte Genderforschung
Politische Bildung des Rosa-Mayreder-College (pdf)
Grundidee des Rosa-Mayreder-College ist es, die Repolitisierung von Erfahrungs- und Wissenspotenzialen bei Frauen zu entwickeln, zu fördern und vor allem spezifische, innovative Bildungsprogramme anzubieten, die das historisch-politische Bewusstsein erweitern können. Dies geschieht u.a. in den berufsbegleitenden Lehrgängen auf Basis kritischer feministischer Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Disziplinen wie Recht, Politik, Geschichte, Wirtschaft und Medien. In einer Kurzcharakteristik werden der Lehrgang „Feministisches Grundstudium“ und der Masterlehrgang „Internationale Genderforschung und feministische Politik“ vorgestellt. Zielgruppen des Feministischen Grundstudiums sind u.a. Gleichstellungs- und Diversitybeauftragte im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft, Lehrende aller Schultypen sowie Lehrende in Erwachsenenbildungseinrichtungen oder Interessentinnen für praxisrelevante wissenschaftliche Weiterbildung aus anderen Berufsfeldern. Die bisherige hohe Erfolgsquote durch nachhaltige Wirkungen bei den Absolventinnen beider Lehrgänge hinsichtlich der Zielsetzungen, die durch supportorientierte Rahmenbedingungen erreicht werden, hat schon große internationale Anerkennung gefunden.

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Portal Intersektionalität. Forschungsplattform und Praxisforum für Intersektionalität und Interdependenzen
Das Portal Intersektionalität bietet Forscher_innen und Praktiker_innen, welche sich positiv auf das Paradigma Intersektionalität/Interdependenzen beziehen, eine virtuelle Plattform. Es dient damit der Information, Kooperation und Vernetzung sowie der vitalen Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Praxis.

Schlagworte: Intersektionalität
Quelle: Bergische Universität Wuppertal | Konzept & Organisation: Prof. Dr. Katharina Walgenbach und Dipl.-Päd. Friederike Reher
Qualitätskriterien für genderkompetente gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Der Kriterienkatalog ist als Unterstützung für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit gedacht, die sich mit Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzen bzw. darauf hinarbeiten will. Der Katalog umfasst Merkmale bzw. Kriterien für die zentralen Ebenen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Die Auflistung soll allen in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätigen Personen dienen.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: VÖGB – Verband österreichischer gewerkschaftlicher Bildungsarbeit
RIS
Das Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) dient der Kundmachung der im Bundesgesetzblatt zu verlautbarenden Rechtsvorschriften sowie der Information über das Recht der Republik Österreich. Hier sind alle Gesetzestexte im Wortlaut zu finden.

Schlagworte: Rechtliche Informationen
Quelle: Bundeskanzleramt – Rechtsinformationssystem
Solution – Sozialforschung & Entwicklung
Solution setzt den Schwerpunkt im Bereich Gender Mainstreaming u.a. auf Arbeiten zu Geschlechterdemokratie und Gleichstellungspolitik sowie auf Studien zu Gleichstellungsfragen im Wissenschaftsbereich.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Solution
uebergrenzendenken – Dr.in Roswitha Hofmann – Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin, Forschung und wissenschaftliche Beratung
uebergrenzendenken bietet Konzeption, Begleitung und Durchführung von Forschungsprojekten, Datenanalysen und Literaturstudien zu folgenden Themenbereichen an: Organisation, Wissen und Lernen unter Diversitätsperspektive; Wissens- und Kompetenzaufbau in Organisationen, Nachhaltigkeitsforschung unter Diversitätsperspektive, feministisch-queere Technik- und Wissenschaftsforschung, feministisch-queere Theorien und Methoden.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: uebergrenzendenken – Dr.in Roswitha Hofmann – Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin, Forschung und wissenschaftliche Beratung
Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) (2007): Lieber gleich berechtigt. Leitfaden für gendergerechte gewerkschaftliche Erwachsenenbildung.
Dieser Leitfaden geht auf die Grundlagen von Gender Mainstreaming in der Bildungsarbeit ein und stellt Hilfestellungen für Selbstreflexion, Didaktik und die Gestaltung von gendersensibler Bildungsarbeit vor.

Schlagworte: Genderkompetente Bildungsarbeit
Quelle: Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB)
Verein EfEU
Die Referentinnen und Workshop-Leiterinnen des Vereins EfEU arbeiten zu den Themen Koedukation, Gewalt gegen Mädchen, Heterosexismus in der Schule, Mädchen- und Bubenarbeit, gendersensible Unterrichtsgestaltung, Gender Mainstreaming etc. Die Angebote richten sich vor allem an Personen aus dem Bereich Bildung und Erziehung (Kindergarten, Schule, außerschulische Kinder- und Jugendarbeit), Eltern, Schülerinnen und Schüler, Aus- und Fortbildungsverantwortliche in der Erwachsenenbildung, OrganisationsentwicklerInnen (im Speziellen SchulentwicklerInnen), Gender-Mainstreaming-Beauftragte.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: Verein EfEU
Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Die Ausrichtung und das Verständnis von Geschlechterdemokratie als eine aufeinander bezogene Entwicklung und Veränderung beider Geschlechter macht eine Kooperation zwischen Frauen und Männern notwendig und sinnvoll. Der Dialog und die Teilung der Verantwortung mit dem gemeinsamen Ziel der Demokratisierung des Geschlechterverhältnisses ermöglichen eine integrative und daher nachhaltige Entwicklung. Seit Mitte der 1990er Jahre wird in der Männerberatung Graz beraten, unterstützt, geforscht und seit 2000 auch gemeinsam mit dem Frauenservice Graz inhaltlich zum Thema Gender Mainstreaming gearbeitet.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Verein Frauenservice Graz
Der Verein Frauenservice arbeitet auf konzeptueller und praktischer Ebene in den Bereichen Beratung, Bildung, Projekte und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Frauen. Hierbei wird der Fokus auf frauenspezifische Anliegen und Bedürfnisse gerichtet sowie auf die Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten bei Benachteiligungen, denen speziell Frauen aufgrund gesellschaftlicher Rollenzuteilung unterliegen. Die langjährige Arbeit mit Frauen unter dem Blickwinkel feministischer Gesellschaftskritik bildet die Grundlage, die das Frauenservice zur Expertin für Geschlechterpolitik aus Frauenperspektive macht. Als anerkannte Erwachsenenbildungseinrichtung bietet sie unter anderem gemeinsam mit dem Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark Seminare, Beratungen und Analysen zu Gender Mainstreaming an.

Schlagworte: Trainings und Workshops
Quelle: Verein Frauenservice Graz
Wenn sich Türen öffnen . . . oder: Wie Frauen sich eines ihrer Grundrechte erobern. Einblicke in die Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit des AlphaBetisierungsCentrums Salzburg (pdf)
Wie leben Frauen, die über keine ausreichende Basisbildung verfügen? Warum besuchen betroffene Frauen einen Kurs und wie verändert sich der Alltag der Frauen im Verlauf eines Kursbesuchs? Wie sieht eine mögliche Form konkreter Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit aus? Alphabetisierung und Basisbildung sind in Österreich ein noch relativ junges, „unbeackertes“ Feld der Erwachsenenbildung. Dieser Umstand und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit BasisbildungsexpertInnen und den KursteilnehmerInnen, den eigentlichen ExpertInnen in diesem Bereich, machen diese Arbeit so interessant und reizvoll. Der Beitrag gibt einen direkten Einblick in die Praxis der Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit. Erzählungen der Kursteilnehmerinnen und Erfahrungen der TrainerInnen bilden den Kern dieses Berichts.

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Brigitte Bauer, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 1, 2007
Wir sind im Bilde … und fallen aus dem Rahmen! Gedachtes und Getanes aus und über die feministische Erwachsenenbildung (pdf)
Der Artikel beschreibt die langjährige praktische, feministische Unterrichtstätigkeit der Autorin an der Wiener VHS-Urania. Angedacht werden ganz konkrete Beziehungen zwischen Frauen/zwischen Mädchen, ein internationaler Garten der Kommunikation, kreisendes Denken fern von PowerPoint-Präsentationen, die hohe Wertigkeit eines funktionierenden Kommunikationsraums in der VHS-Urania u.v.m. Bereichert werden diese Erfahrungsberichte aus und Überlegungen zu den Kursen „FRAUEN verändern ihre ZEIT“, „die Sprache der Göttin“, „Frauengesundheit/Frauenweisheit“ und „Feministische Selbstverteidigung“ durch Zitate und Beispiele aus der zeitgenössischen feministischen Kunst und Politik. Auch findet sich eine einfache Zusammenfassung der „herrschenden“ Bildungspolitik aus dem Munde einer Teilnehmerin: „Anstatt zu lernen, wie frau sich für ihre Rechte einsetzen kann, wird sie gecoacht.“ Fazit: Wir brauchen dringend Bildungsangebote, die aus dem Rahmen fallen!

Schlagworte: Feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 7/8, 2009