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In dieser Themendatenbank finden Sie Links zu allgemeinen bzw. weiterführenden Informationen zum Thema Gender Mainstreaming sowie EU-spezifische Informationen. Es werden Einrichtungen vorgestellt, die sich auf Genderanalysen spezialisiert haben. Darüber hinaus können Sie Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten entdecken und Anregungen zur Gestaltung feministischer Bildungsarbeit finden.
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"Behaltet diese Lumpen, wir wollen sie nicht." Feministische Unterrichtsprinzipien zu Gender Mainstreaming (pdf)
Acht feministische Unterrichtsprinzipien für die Erwachsenenbildung, pointiert dargestellt, bereichert durch Beispiele aus der zeitgenössischen bildenden Kunst, werden als mögliche Grundlage für die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming vorgestellt. Es sind das theoretische und praktische Unterrichtsprinzipien, die eine Veränderung der gesellschaftlichen Lernprozesse von Frauen und Männern mit den Methoden des Gender Mainstreaming wirksam werden lassen. Philosophinnen wie Hanna Arendt, Denkerinnen wie Alessandra Bocchetti und Frauenforscherinnen wie Marija Gimbutas sind unter anderen die Quelle für konkretes Denken und Handeln in Richtung Befreiung von herkömmlichen, patriarchalen Lernmustern. Die Anschauung, dass Aggression ein notwendiges, nahezu natürliches Mittel zum Überleben ist, gehört endlich der Vergangenheit an. Freundinnenschaften und das Gehört-Werden von Frauen ermöglichen unter anderem ein Que(e)rdenken anstelle eindimensionaler patriarchaler Logik. Die zeitgenössische, feministische Kunst ist für die Wahrnehmung komplexer Ideen und Inhalte von großer Bedeutung. Dies wird anhand von Beispielen im Text deutlich gemacht.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Arbeiten - Lernen - Leben. Potenziale der Erwachsenenbildung im Kontext geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung (pdf)
Von der Ausbildung bis hin zur Bildung im Erwachsenenalter treffen Männer und Frauen unterschiedliche Entscheidungen. Diese haben für Frauen Benachteiligungen zur Folge. Und dennoch steigt das Qualifikationsniveau der Frauen kontinuierlich an. Im vorliegenden Beitrag, dessen Erstabdruck in den Hessischen Blättern für Volksbildung 3/2007 zu finden ist, nutzt die Autorin das Lernen von Männern und Frauen als "Barometer", um Veränderungen von Geschlechterkonfigurationen zu identifizieren, Höhen und Tiefen genderrelevanter Entwicklungen anzuzeigen. Angela Venth fragt aber auch nach den Lernanstrengungen, die Männer künftig unternehmen können, um in gleicher Weise wie Frauen zur Sicherung des alltäglichen Lebenszusammenhangs beizutragen. Eine ihrer Schlussfolgerungen ist: Wird also ein entsprechender männlicher Bildungsstand im Erwachsenenalter erhöht, so darf im Umkehrschluss mit einer Zunahme demokratischer Verhältnisse zwischen den Geschlechtern gerechnet werden.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Angela Venth, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Autonomie und Emanzipation im Kontext feministischer Bildungsarbeit. Eine Pendelbewegung zwischen theoretischer Konstruktion und individuellem Nutzen (pdf)
Der Beitrag begibt sich auf die Suche nach Möglichkeiten der Rückeroberung von Autonomie und Emanzipation als Grundlagenbegriffe für eine feministische Bildungsarbeit, die Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel hat. Autonomie - feministisch gewendet - kritisiert das monadische Ich-Ideal und propagiert die Selbstbestimmung in Beziehung. Im Sinne eines Brückenschlags von theoretischer Konstruktion hin zur empirischen Forschung schlagen die Autorinnen - in Anlehnung an das Konzept des Doing Gender - den Begriff "Doing Autonomy" vor, um insbesondere die interaktionsabhängige Auslegung von Autonomie hervorzuheben. Dieser Vorschlag trägt den feministischen Analysen Rechnung, die den Autonomiebegriff als nicht gendersensibel dekonstruiert haben, und plädiert für eine Neudefinition, die auch im Sinne empirischer Erkenntnisgewinnung ist. Emanzipation wiederum als notwendige Utopie einer Befreiung, die real nie zur Gänze erreicht werden kann, steht für die Dringlichkeit von (Denk-)Bewegungen, die sich in theoretischer Verhandlung als auch in praktischer Auflehnung offenbaren. Feministische Bildungsarbeit und Erwachsenenbildung sind im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit gefordert, die eigene Position und Richtung kritisch zu hinterfragen.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Barbara Strametz, Lydia Müller, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Bilden - Ermächtigen - Netzwerken. Erwachsenenbildung unter Frauen im entwicklungspolitischen Netzwerk WIDE (pdf)
Der vorliegende Beitrag nimmt das in Österreich arbeitende Frauennetzwerk "WIDE - Netzwerk Women in Development Europe" in den Blick, das sich seit 15 Jahren für die Förderung genderbewusster entwicklungspolitischer Informations-, Bildungs- und Projektarbeit einsetzt. WIDE wird als ein wichtiger Ort der inhaltlich-politischen Auseinandersetzung, der Erwachsenenbildung und des Empowerments für und von Frauen dargestellt. Vor allem die inhaltlich-praktische Auseinandersetzung mit Macht und Machtverhältnissen wird diskutiert und analysiert. Eine wichtige eingesetzte Methode ist Economic Literacy, die Wirtschaftsalphabetisierung von Frauen. Stärken und Qualitäten der Zusammenarbeit von Frauen im Netzwerk werden aufgezeigt. Die Bedeutung feministischer Bildungsarbeit ist für die Autorinnen besonders wichtig, um - vor allem im Bildungsbereich - auf einen drohenden Rückfall in androzentrische Werthaltungen hinzuweisen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Maria Dabringer, Luise Gubitzer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
BMSFG
Die Seite der Zukunft soziales Österreich aus dem Ministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz zu Gender Mainstreaming bietet einen fundierten Überblick zu Gender Mainstreaming allgemein und im besonderen zu Gender Mainstreaming auf den Ebenen der UNO, der EU und des BMSG.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Wien
Den Gender Gaps auf der Spur: eine Methode zum Erwerb der Gender Analyse-Kompetenz (pdf)
Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich der Gender Analyse zu vermitteln, ist eines der Ziele des Lehrgangs für Gender Kompetenz und Gender Mainstreaming, der von der GenderWerkstätte durchgeführt wird. In diesem Beitrag wird auf das Lernfeld "Gender Analyse in Organisationen" fokussiert und eine Trainingsmethode in diesem Bereich vorgestellt. Die Grundlage dieser Methode bildet Analysematerial aus nationalen und EU-Forschungsprojekten, das zu einer Modellorganisation im Erwachsenenbildungsbereich zusammengestellt wurde. Konzept und theoretischer Hintergrund der Methode "EBI - Gender Analyse in Organisationen" werden anhand von Beispielen aus den Workshops näher beschrieben. Den Abschluss des Beitrages bildet ein kurzer Ausblick auf den Stellenwert der Gender Analyse in organisationalen Veränderungsprozessen, ergänzt um eine Factbox von Walter Schuster (VHS Brigittenau) zur Qualitätszertifizierung aus der Genderperspektive.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Sigrid Fischer, Christian Scambor, Elli Scambor, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Doing gender auf die Bühne bringen. Soziodramatische Bildungsarbeit zu Geschlechterthemen (pdf)
Soziodrama als handlungsorientierte Methode bietet sich besonders an, um Doing gender: die permanente Wiederherstellung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen im sozialen Handeln - im Tun, Wahrnehmen und Deuten - besser zu verstehen. Im ersten Teil des vorliegenden Beitrags wird in groben Zügen dargelegt, wie die Autorin, die selbst Trainerin, Beraterin und Morderatorin ist, das Soziodrama anwendet und warum sich diese Methode speziell für Bildungsangebote zu Genderthemen im Erwachsenenbildungsbereich eignet: weil es die Einbeziehung nonverbaler, latenter, psychischer und physischer Erfahrungen ermöglicht und gleichzeitig eine Chance bietet, sich durch die soziodramatisch konzipierten Rollen davon zu distanzieren. In der Analyse des Spiels kann ferner sowohl das Tun von Männern und Frauen in sozialen Situationen als auch die eigene Wahrnehmung darauf reflektiert werden. Dabei kann der Blick auf die Geschlechterhierarchie wie auch auf Differenzen innerhalb der Geschlechter gerichtet werden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Katharina Novy, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Editorial - Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Die vorliegende Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at sollte jene Mechanismen und Strukturen zutage fördern, die Geschlechtergerechtigkeit in der österreichischen Erwachsenenbildung vorantreiben, hemmen oder sogar verhindern. Das Ergebnis: "Gender und Erwachsenenbildung - Zugänge, Analysen und Maßnahmen" ist nun eine Sammlung mitunter kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Eher unterbesetzt blieb die Darstellung von Instrumenten und Rahmengesetzgebungen zur Einforderung von Gleichstellung. Im Fehlen dieser Perspektive liegt zugleich die politische Botschaft, nämlich, dass hier noch viel zu tun wäre. Nichts Neues auch bei der Umsetzung von Gendergerechtigkeit, gleichermaßen gültig in Bezug auf jegliche Bildungsarbeit, die auf gesellschaftliche Veränderungen abzielt: Analyse ist wichtig, Bewusstseinsbildung besser, Verbindlichkeit unumgänglich. Wer jemals in Gremien um Quoten gerungen hat, weiß um die Bedeutung dieser Trias, Reihenfolge je nach Bedarf. "Good Will" hat ausgedient. Feministische Bildungskonzepte füllen Bibliotheken, nun sollen die verantwortlichen Gremien der Institutionen der Erwachsenenbildung und der Bibliotheken gendergerecht besetzt werden. Das eine meint Inhalt, das andere Struktur. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Nr. 3/2008 des MAGAZIN erwachsenenbildung.at.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Stefan Vater, Barbara Schöllenberger, Marion Wisinger, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Ein (be)ständiger Ort der Begegnung: die Frauenhetz in Wien (pdf)
Über Sinn und Widersinn exklusiver Frauen(bildungs)einrichtungen ist bereits viel nachgedacht und geschrieben worden. In der Frauenhetz in Wien wird dieser selbst geschaffene "Umstand" seit 15 Jahren gepflegt und "kultiviert". Bildungsveranstaltungen zu Themenschwerpunkten werden angeboten, erdacht und durchgeführt von einem Team so genannter "ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen". Die Querverbindung von Feminismus und Bildung ist das Lebenselixier sowohl des Ortes Frauenhetz als auch seiner werktätigen Trägerinnen: wider einfache (Lebens-)Lösungen und für komplexe Denk- und Lebenszusammenhänge im Zeitalter der sekündlichen Modernisierung bei gleichzeitig versuchter Beibehaltung und Fortschreibung antiquierter geschlechtsspezifischer Rollenbilder. Dieses anachronistische Wechselverhältnis wird mit Fokus auf thematische Schwerpunkte (2006: "Frauen und Politik", 2007: "Geld und Geschlechterverhältnisse", 2008: "Frauengesundheit und feministische Theorie") in der Frauenhetz aufgezeigt und analysiert mit dem Bestreben, nachhaltige Veränderungen - individuell und kollektiv - anzuregen und umzusetzen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Gerlinde Mauerer, Andrea Strutzmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Eine geschlechtergerechte Bildungsarbeit bedarf einer reflektierten Geschlechtertheorie (pdf)
In Gender Trainings, aber auch in anderen Veranstaltungen der Erwachsenenbildung, in denen es um Themen wie "Familienpolitik" oder "Erziehung" geht, spiegelt die Argumentation der TeilnehmerInnen und LeiterInnen deren geschlechtertheoretischen Hintergrund, wobei dies nicht immer bewusst geschieht. Es geht dabei um Fragen wie: Was an dem, was Frauen/Männer ausmacht, ist veränderbar, was nicht? Wie sind Frauen im Verhältnis zu Männern? Wie sollen sie sein? Gleich oder anders? Was sind Frauen/Männer? Gibt es mehr als zwei Geschlechter? Geschlechtergerechte Bildungsarbeit sollte einen Beitrag dazu leisten, die "Theorien im Hintergrund" sichtbar zu machen, damit die TeilnehmerInnen die Vorzüge und Beschränkungen der unterschiedlichen Positionen kennen lernen und ihre eigene Position reflektieren können. Der vorliegende Aufsatz gibt einen Überblick über die Theorieentwicklungen der ersten und zweiten Frauenbewegung. Zentrale Begriffe wie "sex", "gender", "Differenz", "Gleichheit" und "Dekonstruktion" werden historisch eingeordnet und kritisch bewertet.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Eva Fleischer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
EQUAL
equal-esf.at ist eine Informationsseite mit dem Ziel der Information, Beratung und Unterstützung der EQUAL-Entwicklungspartnerschaften einerseits sowie der Information der Öffentlichkeit andererseits.

Schlagworte: EU
Quelle: EBÖ, Equal Büro Österreich, unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien
Es hakt am nicht vorhandenen Unrechtsbewusstsein. Anmerkungen zum Status quo der "Gender Bias" in der Erwachsenenbildung (pdf)
Im vorliegenden Beitrag wird der amerikanischen Politikwissenschafterin und Feministin Nancy Fraser folgend davon ausgegangen, dass demokratische androzentrische Gesellschaften Produkt der Moralphilosophie der europäischen Aufklärung sind. Anerkennung wird dabei als Angelegenheit der "Selbstverwirklichung", als kulturell und historisch geprägt (Hegel) und nicht als Angelegenheit des universellen verbindlichen Rechts (Kant) verstanden. In postfordistischen Zeiten beschränkt sich zudem das Staatsinteresse vermehrt auf eine kleine Elite (segmentierte Gouvernementalität) auf Kosten des nackten Überlebensmüssens der Ausgeschlossenen. These ist, dass sich das institutionalisierte Feld der Erwachsenenbildung sowohl für den Nachweis einer segmentierten Gouvernementalität als auch für die Inanspruchnahme einer politisch verursachten Mängelverwaltung anbietet - vor allem durch die Tradierung traditioneller Geschlechterrollenverständnisse auf Basis des "Selbstverwirklichungsparadigmas" (Moral). Diese These wird u.a. im Zusammenhang mit dem Beispiel des europäisch-verbindlichen Gender Mainstreaming und der LLL-Strategie erläutert, weil dieses für das Berufsfeld der universitären und außeruniversitären Erwachsenenbildung von Relevanz ist, mit Betonung der Notwendigkeit gegenhegemonialer" subalterner Öffentlichkeiten" (Fraser) betonen.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Europäischer Sozialfonds
Die aktuellen Programme und Projekte des Europäischen Sozialfonds in Österreich finden Sie hier.

Schlagworte: EU
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1010 Wien
Forschungsbüro der Männerberatung Graz
Das Forschungsbüro der Männerberatung Graz (auffindbar durch Klick auf Forschung im Menu links) ist ein inter- und transdisziplinäres Institut mit dem Schwerpunkt Männer- und Geschlechterforschung. Die Veränderungen der Lebens- und Arbeitssituation von Männern werden immer auf Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter hin betrachtet.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Männerberatung Graz
Frauen, Gender & Politik
Genderpolitik und Frauenpolitik stehen auf dieser Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung im Mittelpunkt. So sind nationale und internationale Konferenzen Bestandteil der gesellschaftspolitischen Arbeit der Stiftung. Auf dieser Seite werden Sie auch über Programme und Projekte zur Förderung von Frauen im internationalen Bereich informiert.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Friedrich Ebert Stiftung, Bonn
GeM - Chancengleichheit von Frauen und Männern
Diese Seite bietet einen Fundus an einführenden Informationen, Leitfäden, Instrumenten und diversen Hilfestellungen, insbesondere auf den Arbeitsmarkt bezogen. Besonders zu empfehlen ist das PraxisHandbuch Gender Mainstreaming, das zum Download zur Verfügung steht.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: GeM Chancengleichheit von Frauen und Männern. Die Koordinationsstelle für Gender Mainstreaming im ESF
gender forum
Hier können Sie Ideen und Meinungen zu Artikeln des Forums diskutieren. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Universität Köln
Gender Kompetenz Zentrum
Diese Website bietet ebenfalls umfassende Einblicke in das Thema Gender Mainstreaming. So werden einführende Beiträge, Arbeitshilfen und Ergebnisse veröffentlicht. Darüber hinaus wird eine Datenbank mit deutschen und teilweise auch österreichischen AnbieterInnen zur Verfügung gestellt.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Gender Kompetenz Zentrum der Humboldt Universität zu Berlin
Gender Mainstreaming
Aktuelles und Wissenswertes über Gender Mainstreaming aus dem deutschen Familienministerium finden Sie auf dieser Seite. Hier ist eine Vielzahl von kurzen Einführungen, Arbeitshilfen und Informationen rund um das Thema Gender Mainstreaming zu finden. Darüber hinaus wird eine Reihe von Newslettern angeboten.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: BMFSFJ - Deutsches Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
gender now
Hier sind zahlreiche Informationen rund um Gender Mainstreaming in Niederösterreich zu finden. Die Informationen, Instrumente und Downloads zu Gender Mainstreaming in der Arbeitsmarktpolitik und in Betrieben sind vielfach wertvoll und interessant.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: gender now. Gender Mainstreaming in Niederösterreich
Gender Scanning in Erwachsenenbildungseinrichtungen. Eine Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (2008)
Seit einigen Jahren widmet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) einen ihrer Schwerpunkte der alljährlichen Projektmittelvergabe der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellungspolitik. Gemeinsam mit ErwachsenenbildnerInnen wurden in einem Basisworkshop im März 2007 die Anliegen von Gender Scanning, das sich als politisches Instrument der Organisationsentwicklung im Kontext von Gender Mainstreaming und Frauenförderung platziert, erarbeitet. Gender Scanning wirft ein Auge auf dominante Strukturen und Herrschaftsmittel. Gescannt werden Strukturen, Kulturen, Organisationen, aber auch Einstellungen und Verhalten. Weitere Handlungsräume sind das Scanning der Bildungspraxis (gendergerechte Didaktik und Inhalte, Ausbau der eigenen Genderkompetenz) und die Bildungspolitik, die eine geschlechterdemokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft zum Ziel haben sollte.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Marion Wisinger, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Diversity gerechte Didaktik: ein intersektionaler Ansatz (pdf)
Gender Mainstreaming (GM) ist in aller Munde. Theoretische und auf verschiedene Praxisfelder hin orientierte Beiträge sind zahlreich. Ebenso zahlreich sind Veranstaltungen an Hochschulen, Universitäten und im Erwachsenenbildungsbereich über eine Gender gerechte Didaktik. Kaum thematisiert wird in diesem Zusammenhang das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG, Deutschland). Selten gefragt wird nach Verbindungsmöglichkeiten des GM und AGG. Doch sind Institutionen über das GM und das AGG angehalten, Gender und Diversity Gerechtigkeit aktiv auf allen Ebenen zu forcieren. Ein Teil davon ist die Gender und Diversity gerechte Didaktik. In diesem Beitrag geht es um eine zweifache Verknüpfung: Zunächst wird der intersektionale Ansatz vorgestellt, mit dem Gender und Diversity Gerechtigkeit in (Bildungs-)Institutionen (u.a. in Fach-/Hochschulen, Universitäten, im Erwachsenenbildungsbereich) vorgeschlagen wird. Weiters wird - ebenso im Sinne des intersektionalen Ansatzes - skizziert, was eine Gender und Diversity gerechte Didaktik inkludiert. Mit dieser Verknüpfung wollen die Autorinnen (auch) betonen, dass Didaktik nie losgelöst von ihrer institutionellen Eingebundenheit zu denken ist.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Gudrun Perko, Leah Carola Czollek, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Erwachsenenbildung - Zugänge, Analysen und Maßnahmen
Die vorliegende Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at ist eine Sammlung kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Alle Artikel und auch die Gesamtausgabe stehen kostenlos zum Download bereit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, feministische Bildungsarbeit, Vernetzung
Quelle: Ausgabe 3/2008 des MAGAZIN erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs
Gender und Schule
Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über Gender Mainstreaming in der Schule und in der Elternarbeit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: FrauenOnlineNiedersachsen, Hannover
Genderforschung in der Erwachsenenbildung - Ein Konferenzbericht (pdf)
Seit 1991 fördert und initiiert die Europäische Gesellschaft zur Forschung in der Erwachsenenbildung (ESREA) theoretische und empirische Forschungen zur Erwachsenenbildung in Europa. Dies geschieht durch verschiedene Forschungsnetzwerke, u.a. durch das Netzwerk Erwachsenenbildung und Gender. Vom 9. bis 11. Juli 2007 fand die fünfte Konferenz dieses Netzwerks in Olsztyn (Polen) statt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie und Erziehungssoziologie (Sozialwissenschaftliche und Philosophische Fakultät) an der Universität Ermland-Masuren organisiert. Die Schwerpunkte, die während der Konferenz diskutiert wurden, konzentrierten sich auf Gender in der Erwachsenenbildung wie auf Fragen der Methodik - auf besondere Merkmale verschiedener Arten von Interviews, z.B. von Einzel- oder Fokusgruppeninterviews, auf unterschiedliche Verfahrensweisen bei der Biographieanalyse, beim Protokollieren, beim Beobachten oder bei der Aktionsforschung.

Schlagworte: EU, Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Joanna Ostrouch, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gendersensible Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung. Ergebnisse einer Erhebung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) (pdf)
Der Artikel fasst die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) zur Alters- und gendersensiblen Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung zusammen. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse, die eine gendersensible betriebliche Weiterbildung betreffen. So wurde etwa gefragt, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Vortragenden oder der Gruppenzusammensetzung gegeben habe. Den Abschluss des Artikels bildet eine Reflexion jener Erfahrungen, die die Autorinnen während der Befragung gewinnen konnten.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Anita Brünner, Susanne Huss, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Genderwerkstätte
GenderWerkstätte ist eine Kooperation von Frauenservice und Männerberatung Graz. Sie versteht sich selbst als innovative Werk-Stätte zur Entwicklung von Perspektiven, Konzepten und Bildung für Geschlechterpolitik.

Schlagworte: Genderanalyse, Vernetzung
Quelle: Frauenservice und Männerberatung Graz
Gesammelte Rezensionen: Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater und Angelika Zojer präsentieren, erläutern und kontextualisieren verschiedenste aktuelle Publikationen, aber auch grundlegende und erste "Wegweiser" für Theorie und Praxis rund um das Thema: "Gender und Erwachsenenbildung. Zugänge - Analysen - Maßnahmen". Rezensiert werden u.a. das "Handbuch zur Frauenbildung" (2006), Veronica McGivneys "Men earn, women learn" (2004) und Hertrud Hovestadts "Schade, dass so wenig Frauen da sind" (1997). Mit Hilfe der Rezensionen sollen Interessierte und ExpertInnen erste Leseanleihen gewinnen, aber auch die Beiträge dieser dritten Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at selbst eine inhaltliche Verdichtung erfahren. So waren die Autorinnenpaarungen Strametz und Müller, Pichler und Steiner, deren Artikel in der Rubrik "Wissen" vorliegen "auch" Mitautorinnen der von Messerschmidt rezensierten "Feministische[n] Bildungsarbeit" (2005). Und Angela Venths Beitrag erhält eine kompakte Rahmung, wenn nicht nur ihr Buch: "Gender-Porträt Erwachsenenbildung" (2006) vorgestellt, sondern auch die Ausgabe 3/2007 der Hessischen Blätter für Volksbildung, in deren Kontext ihr vorliegender Aufsatz zur Erstveröffentlichung kam, besprochen wird. Neben der Auseinandersetzung mit den rezensierten Büchern ist so auch eine "Schau" des Forschungsstandes möglich, was nicht zuletzt zu "neuen" Fragestellungen und folglich zu vielen neuen Studien und Beiträgen anregen soll.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater, Angelika Zojer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechterdemokratie und Lebenslanges Lernen (pdf)
Die strukturellen Kategorien "Mann" und "Frau" ordnen und strukturieren unser gesellschaftliches Zusammenleben. Geschlecht ist keine natürlich vorgegebene Größe - Geschlecht wird performativ immer wieder neu hergestellt. Will frau/man Geschlechterdemokratie, ein gleichberechtigtes Wirken von Männern und Frauen erreichen, kann frau/man über Bildungsarbeit an dieser performativen Herstellung von Geschlecht arbeiten. Die gegenwärtig in Ausarbeitung befindliche Strategie zu Lebenslangem Lernen (LLL) berücksichtigt über weite Teile die bestehenden Ungleichheiten zwischen Mann und Frau jedoch nur "nebenbei" und läuft Gefahr, androzentrische Geschlechterblindheiten zu wiederholen: Sie vernachlässigt beispielsweise das Private als Lernort. In den hier vorgestellten Überlegungen wird u.a. für einen stärkeren Einbezug der Lebenswelt von Frauen in die Strategieentwicklung zu LLL plädiert.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Barbara Pichler, Petra Steiner, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechtergerechter Sprachgebrauch als Teil und Motor des Gender Mainstreaming (pdf)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Geschlechtergerechter Sprachgebrauch" mag unnötig und "veraltert" anmuten, denn die 1987 erstmals formulierten Forderungen nach einem geschlechtersensiblen und geschlechtergerechten Sprachgebrauch scheinen mittlerweile "Früchte zu tragen". Dennoch sind wir in der Praxis (Medien, wissenschaftliche Publikationen, Unterrichtsmaterialien u.Ä.) von einer durchgängigen Umsetzung einer geschlechtersensiblen Sprache weit entfernt. Der deutschen Grammatik zufolge sind die Möglichkeiten der Umsetzung einer gendergerechten Sprache sehr begrenzt. Beispielsweise wird das viel verwendete Binnen-I noch immer als Rechtschreibfehler geahndet. Wieso aber ist der geschlechtergerechte Umgang mit Sprache so wichtig? - Sprache ist das zentralste Mittel unseres Denkens. Sprache löst in unseren Köpfen Bilder aus. Eine gendergerechte Wirklichkeit kann daher nur in einer gendersensiblen Sprache gedacht und vermittelt werden. So können durch einen sensiblen bzw. sensibilisierteren Sprachgebrauch Rollenzuschreibungen durchbrochen werden.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Bianca Friesenbichler, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Google Groups - alt.feminism
Hier findet eine laufende Auseinandersetzung mit Feminismen und Frauenpolitik statt. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Google Groups - de.soc.gleichberechtigung
Dieses Internetforum setzt sich mit der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auseinander. Sprache: Deutsch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Google Groups - soc.men
Hier findet eine Auseinandersetzung mit frauenpolitisch relevanten Themen statt. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Hohe Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern - und alles wird gut? Gender als Kategorie in der Weiterbildungsforschung: Ansätze zur geschlechtsspezifischen Analyse empirischer Befunde (pdf)
Frauen lernen Anderes und anders (und unter anderen Rahmenbedingungen). - Welche Relevanz hat dieses Postulat aus der feministischen Frauenbildung für die aktuelle Weiterbildungsforschung? Gibt es trotz der hohen Weiterbildungsbeteiligung von Frauen geschlechtsspezifische Unterschiede, die nach wie vor einen Unterschied machen? In diesem Artikel wird umrissen, welche empirischen Befunde zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Weiterbildung in Österreich verfügbar sind, und exemplarisch dargestellt, wie diese unter dem Gesichtspunkt des Gender Mainstreaming, das immer auch die Gleichstellungsperspektive impliziert, zu bewerten sind. Hierfür wird der Weiterbildungssektor in den größeren Zusammenhang des formalen Bildungssystems wie auch des Arbeitsmarkts, die beide nach wie vor eine ausgeprägte geschlechtsspezifische Segregation aufweisen, eingebettet. Mit der Forderung nach einer detaillierten sekundärstatistischen Gender Analyse vorhandener Daten und mit weiterführenden Fragestellungen, die sich aus bisherigen Lücken in der Weiterbildungsforschung ergeben, schließt der Artikel.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Maria Gutknecht-Gmeiner, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Im Kontext - Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Im Kontext ist in den Bereichen Organisationsentwicklungsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching sowie der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungen, darunter der Lehrgang Mainstreaming Gender und Diversity - tätig.

Schlagworte: Genderanalyse, feministische Bildungsarbeit
Quelle: imkontext
Joanneumn research - POLICIES
Joanneum Research ist ein österreichisches Unternehmen der außeruniversitären Forschung. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Technologie-, Regional- und Arbeitsmarktpolitik, sowie Umwelt- und Ressourcenökonomik. Chancengleichheit und Frauenförderung sind für das Unternehmen unternehmenspolitische Ziele sowie auch Gegenstand der Forschung.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: JOANNEUM RESEARCH
Learn forever - Lernen im Alltag lernungewohnter Frauen verankern. Ein EU-Projekt zum Lebensbegleitenden Lernen (pdf)
Mit dem Projekt "learn forever" werden lernungewohnte Frauen angesprochen, die Gefahr laufen, den Anschluss an die Wissens- und Informationsgesellschaft zu verlieren und die wenig bis keinen Zugang zur Weiterbildung finden. Dabei wird das Prinzip, Lernende in den Mittelpunkt zu stellen, in die Praxis umgesetzt. Angebote werden gemeinsam mit lernungewohnten Frauen entwickelt und richten sich nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Lernenden. Was diese Herangehensweise für die Bildungsarbeit mit lernungewohnten Frauen bedeutet und vor welche Herausforderungen sie Lernende und Lehrende stellt, ist Thema des vorliegenden Beitrags. Weiterbildungsbarrieren lernungewohnter Frauen werden umrissen und Bildungsangebote für lernungewohnte Frauen, die im Rahmen von learn forever entwickelt wurden, vorgestellt. Berichtet wird über das Lernarrangement "lernen gestalten", das die Teilnehmerinnen zum selbstgesteuerten Lernen befähigt, und die Mobile IKT-Lernwerkstatt, die sich an Frauen "vor Ort" richtet und den IKT-Kompetenzaufbau fördert. Beschrieben wird darüber hinaus ein Lehrgang für Trainerinnen und pädagogische Mitarbeiterinnen von Erwachsenenbildungseinrichtungen, der die Lehrenden für die Bedürfnisse von lernungewohnten Frauen sensibilisiert und den Paradigmenwechsel von der Trainerin zur Moderatorin selbstgesteuerter Lernprozesse anstößt. Ein Ausblick auf zukünftige Projektaktivitäten von learn forever schließt den Beitrag ab, ergänzt um eine Factbox von Gertrude Peinhaupt (nowa - Netzwerk für Berufsausbildung) zu Prinzipien gendergerechter Erwachsenenbildung mit lernungewohnten Personen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Elisabeth Brunner-Sobanski, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Leitfaden für gendersensible Didaktik (pdf)
Der Leitfaden für gendersensible Didaktik fasst Erfahrungen zusammen, die im Rahmen der Evaluierung des Gesamtprojekts "Universität & Arbeitsmarkt" gewonnen wurden. Er wurde auf Basis der Begleitevaluierung und bereits vorliegender Literatur zur gendersensiblen Didaktik erarbeitet. Der Strukturierung und dem Aufbau des Leitfadens wurden Überlegungen zu folgender Frage vorangestellt: "Welche Aufgaben können von welchen Akteurinnen und Akteuren in Angriff genommen werden, wenn das Ziel die "Gendersensibilität der Lehre" lautet? Der Aufbau des Leitfadens spiegelt Überlegungen zu dieser Frage wider. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Lehrende bereits bei der Vorbereitung ihrer Lehrveranstaltungen darauf hinwirken können, die Gendersensibilität ihrer Lehre zu verbessern Sie können die Auswahl der Inhalte, die Gestaltung der Lehrunterlagen und die Vorbereitung und Durchführung des Lehrprozesses selbst, das heißt, die Auswahl und die Anwendung der Lehrmethoden, gendersensibel gestalten. Beide Vorhaben sind voraussetzungsvoll, sie bedürfen verschiedenster Ressourcen wie Zeit, Weiterbildung in Gender-Inhalten und Prozesskompetenzen, Reflexion, organisatorische und finanzielle Unterstützung seitens der Organisation, etc. Daher gilt es - parallel zu beiden Schritten - Gendersensibilität von Lehrangeboten auch in den Organisationen, die Lehrangebote machen, zu verankern. Das Lehrprogramm "Universität & Arbeitsmarkt - Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen" wurde durchgehend von einem Beobachter/innenteam (jede Lehrveranstaltung) beobachtet. Die Beobachtungsergebnisse wurden in einem mehrstufigen Verfahren ausgewertet: Beobachtungsprotokoll (inklusive Videoaufnahmen) im Beobachter/innenteam, Rückkoppelungsprozesse zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Lehrenden. Die Ergebnisse des Leitfadens wurden dann vom Leitungsteam durch theoretische Literatur und Studien ergänzt. Teil 1 richtet sich an Lehrende, die mit der Integration von Gendersensibilität in ihre Lehre beginnen wollen oder die ihre bisherigen Methoden und Praktiken verbessern wollen. Teil 2 richtet sich explizit an Lehrende mit Erfahrungen in Gruppenprozessen. Teil 3 richtet sich an Vertreter und Vertreterinnen von Organisationen, die Gendersensibilität in ihre Lehrangebote integrieren wollen und die diesbezüglich Veränderungsprozesse innerhalb der Institution anstoßen bzw. die Lehrenden (Teams) bei der Umsetzung unterstützen wollen. Die 3 Teile des Leitfadens sind also so konzipiert, dass sie gegebenenfalls auch getrennt von einander lesbar und anwendbar sind.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Universität Klagenfurt
Peripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung
PERIPHERIE Institut für praxisorientierte Genderforschung. Fokus des interdisziplinären Teams von WissenschafterInnen ist die Gender-Perspektive in sozialwissenschaftlicher Forschung und Praxis.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: PERIPHERIE
Politische Bildung des Rosa-Mayreder-College (pdf)
Grundidee des Rosa-Mayreder-College ist es, die Repolitisierung von Erfahrungs- und Wissenspotentialen bei Frauen zu entwickeln, zu fördern, und vor allem spezifische, innovative Bildungsprogramme anzubieten, die das historisch/politische Bewusstsein erweitern können. Dies geschieht u.a. in den berufsbegleitenden Lehrgängen auf Basis kritischer feministischer Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Disziplinen wie Recht, Politik, Geschichte, Wirtschaft und Medien. In einer Kurzcharakterisitik werden der Lehrgang "Feministisches Grundstudium" und der Masterlehrgang "Internationale Genderforschung und feministische Politik" vorgestellt. Zielgruppen des Feministischen Grundstudiums sind u.a. Gleichstellungs- und Diversity-Beauftragte im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft, Lehrende aller Schultypen sowie Lehrende in Erwachsenenbildungseinrichtungen oder Interessentinnen für praxisrelevante wissenschaftliche Weiterbildung aus anderen Berufsfeldern. Die bisherige hohe Erfolgsquote durch nachhaltige Wirkungen bei den Absolventinnen beider Lehrgänge hinsichtlich der Zielsetzungen, die durch supportorientierte Rahmenbedingungen erreicht werden, hat schon große, internationale Anerkennung gefunden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
qu-gm
Hier finden Sie eine aktuelle Studie zu Strukturen, AnbieterInnen und Standards von Gendertrainings, die im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft Qualitätsentwicklung Gender Mainstreaming: Konzepte, Umsetzung, Evaluation entstanden ist.

Schlagworte: EU, Allgemeine Informationen
Quelle: Solution - Sozialforschung & Entwicklung
Solution - Sozialforschung & Entwicklung
Solution setzt sich im Bereich Gender Mainstreaming u.a. Arbeiten zu Geschlechterdemokratie und Gleichstellungspolitik sowie Studien zu Gleichstellungsfragen im Wissenschaftsbereich als Schwerpunkt.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: solution
Wenn sich Türen öffnen . . . oder: Wie Frauen sich eines ihrer Grundrechte erobern. Einblicke in die Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit des AlphaBetisierungsCentrums Salzburg (pdf)
Wie leben Frauen, die über keine ausreichende Basisbildung verfügen? Warum besuchen betroffene Frauen einen Kurs und wie verändert sich der Alltag der Frauen im Verlauf eines Kursbesuchs? Wie sieht eine mögliche Form konkreter Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit aus? Alphabetisierung und Basisbildung sind in Österreich ein noch relativ junges, "unbeackertes" Feld der Erwachsenenbildung. Dieser Umstand und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit BasisbildungsexpertInnen und den KursteilnehmerInnen, den eigentlichen ExpertInnen in diesem Bereich, machen diese Arbeit so interessant und reizvoll. Der vorliegende Bericht gibt einen direkten Einblick in die Praxis der Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit - eine Welt, die sonst im Verborgenen bleibt. Erzählungen der Kursteilnehmerinnen und Erfahrungen der TrainerInnen bilden den Kern dieses Berichts.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Brigitte Bauer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 1, 2007
Wir sind im Bilde … und fallen aus dem Rahmen! Gedachtes und Getanes aus und über die feministische Erwachsenenbildung (pdf)
Der Artikel beschreibt die langjährige praktische, feministische Unterrichtstätigkeit der Autorin an der Wiener VHS-Urania. Angedacht werden ganz konkrete Beziehungen zwischen Frauen/zwischen Mädchen, ein internationaler Garten der Kommunikation, kreisendes Denken fern von PowerPoint-Präsentationen, die hohe Wertigkeit eines funktionierenden Kommunikationsraums in der VHS-Urania uvm. Bereichert werden diese Erfahrungsberichte aus und Überlegungen zu den Kursen "FRAUEN verändern ihre ZEIT", "die Sprache der Göttin", "Frauengesundheit/Frauenweisheit" und "Feministische Selbstverteidigung" durch Zitate und Beispiele aus der zeitgenössischen, feministischen Kunst und Politik. Auch findet sich eine einfache Zusammenfassung der "herrschenden" Bildungspolitik aus dem Munde einer Teilnehmerin: "Anstatt zu lernen, wie frau sich für ihre Rechte einsetzen kann, wird sie gecoacht." Fazit: Wir brauchen dringend Bildungsangebote, die aus dem Rahmen fallen!

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 7/8, 2009
Yahoo groups- gendermainstreaming: forum gender politics
Diese E-Mail-Liste beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen in der Theorie und Praxis von Gleichstellungspolitik: Gender Mainstreaming, Managing Diversity und Ansätzen in Geschlechtertheorie und -politik. Sprache: Deutsch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Yahoo
Youth Citizenship und politische Bildung am Beispiel der Ladyfeste
Ladyfeste sind feministisch-queere Kunst- und Kulturfestivals. Junge Erwachsene bekommen Raum für ihre Aktivitäten und erlauben neben politischer Bildung auch eine Erprobung von kollektiven politischen Partizipationsformen sowie eine kritische, selbstreflexive BürgerInnenschaft. Die Autorinnen beleuchten anhand ihrer empirischen Studien über Ladyfeste zwei Dimensionen von Youth Citizenship, die Ladyfest-AkteurInnen entwickeln: Die erste Dimension umfasst feministisch-queere Aktivierungsstrategien zur Partizipation an Ladyfesten und kultureller Produktion von Musik, Medien, Mode und Kunst; die zweite Dimension manifestiert sich in der Entwicklung diverser Netzwerke, wodurch nationale Identität und Citizenship hinterfragt, eine Kritik an einem "consumer citizenship" geübt und kollektive Partizipationsformen an Politik und Zivilgesellschaft erprobt werden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit, Vernetzung
Quelle: Rosa Reitsamer, Elke Zobl, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 11, 2010
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Interkulturelle Erwachsenenbildung
Migration: Neue Herausforderungen für die Erwachsenenbildung.
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In dieser Themendatenbank finden Sie Links zu allgemeinen bzw. weiterführenden Informationen zum Thema Gender Mainstreaming sowie EU-spezifische Informationen. Es werden Einrichtungen vorgestellt, die sich auf Genderanalysen spezialisiert haben. Darüber hinaus können Sie Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten entdecken und Anregungen zur Gestaltung feministischer Bildungsarbeit finden.
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"Behaltet diese Lumpen, wir wollen sie nicht." Feministische Unterrichtsprinzipien zu Gender Mainstreaming (pdf)
Acht feministische Unterrichtsprinzipien für die Erwachsenenbildung, pointiert dargestellt, bereichert durch Beispiele aus der zeitgenössischen bildenden Kunst, werden als mögliche Grundlage für die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming vorgestellt. Es sind das theoretische und praktische Unterrichtsprinzipien, die eine Veränderung der gesellschaftlichen Lernprozesse von Frauen und Männern mit den Methoden des Gender Mainstreaming wirksam werden lassen. Philosophinnen wie Hanna Arendt, Denkerinnen wie Alessandra Bocchetti und Frauenforscherinnen wie Marija Gimbutas sind unter anderen die Quelle für konkretes Denken und Handeln in Richtung Befreiung von herkömmlichen, patriarchalen Lernmustern. Die Anschauung, dass Aggression ein notwendiges, nahezu natürliches Mittel zum Überleben ist, gehört endlich der Vergangenheit an. Freundinnenschaften und das Gehört-Werden von Frauen ermöglichen unter anderem ein Que(e)rdenken anstelle eindimensionaler patriarchaler Logik. Die zeitgenössische, feministische Kunst ist für die Wahrnehmung komplexer Ideen und Inhalte von großer Bedeutung. Dies wird anhand von Beispielen im Text deutlich gemacht.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Arbeiten - Lernen - Leben. Potenziale der Erwachsenenbildung im Kontext geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung (pdf)
Von der Ausbildung bis hin zur Bildung im Erwachsenenalter treffen Männer und Frauen unterschiedliche Entscheidungen. Diese haben für Frauen Benachteiligungen zur Folge. Und dennoch steigt das Qualifikationsniveau der Frauen kontinuierlich an. Im vorliegenden Beitrag, dessen Erstabdruck in den Hessischen Blättern für Volksbildung 3/2007 zu finden ist, nutzt die Autorin das Lernen von Männern und Frauen als "Barometer", um Veränderungen von Geschlechterkonfigurationen zu identifizieren, Höhen und Tiefen genderrelevanter Entwicklungen anzuzeigen. Angela Venth fragt aber auch nach den Lernanstrengungen, die Männer künftig unternehmen können, um in gleicher Weise wie Frauen zur Sicherung des alltäglichen Lebenszusammenhangs beizutragen. Eine ihrer Schlussfolgerungen ist: Wird also ein entsprechender männlicher Bildungsstand im Erwachsenenalter erhöht, so darf im Umkehrschluss mit einer Zunahme demokratischer Verhältnisse zwischen den Geschlechtern gerechnet werden.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Angela Venth, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Autonomie und Emanzipation im Kontext feministischer Bildungsarbeit. Eine Pendelbewegung zwischen theoretischer Konstruktion und individuellem Nutzen (pdf)
Der Beitrag begibt sich auf die Suche nach Möglichkeiten der Rückeroberung von Autonomie und Emanzipation als Grundlagenbegriffe für eine feministische Bildungsarbeit, die Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel hat. Autonomie - feministisch gewendet - kritisiert das monadische Ich-Ideal und propagiert die Selbstbestimmung in Beziehung. Im Sinne eines Brückenschlags von theoretischer Konstruktion hin zur empirischen Forschung schlagen die Autorinnen - in Anlehnung an das Konzept des Doing Gender - den Begriff "Doing Autonomy" vor, um insbesondere die interaktionsabhängige Auslegung von Autonomie hervorzuheben. Dieser Vorschlag trägt den feministischen Analysen Rechnung, die den Autonomiebegriff als nicht gendersensibel dekonstruiert haben, und plädiert für eine Neudefinition, die auch im Sinne empirischer Erkenntnisgewinnung ist. Emanzipation wiederum als notwendige Utopie einer Befreiung, die real nie zur Gänze erreicht werden kann, steht für die Dringlichkeit von (Denk-)Bewegungen, die sich in theoretischer Verhandlung als auch in praktischer Auflehnung offenbaren. Feministische Bildungsarbeit und Erwachsenenbildung sind im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit gefordert, die eigene Position und Richtung kritisch zu hinterfragen.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Barbara Strametz, Lydia Müller, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Bilden - Ermächtigen - Netzwerken. Erwachsenenbildung unter Frauen im entwicklungspolitischen Netzwerk WIDE (pdf)
Der vorliegende Beitrag nimmt das in Österreich arbeitende Frauennetzwerk "WIDE - Netzwerk Women in Development Europe" in den Blick, das sich seit 15 Jahren für die Förderung genderbewusster entwicklungspolitischer Informations-, Bildungs- und Projektarbeit einsetzt. WIDE wird als ein wichtiger Ort der inhaltlich-politischen Auseinandersetzung, der Erwachsenenbildung und des Empowerments für und von Frauen dargestellt. Vor allem die inhaltlich-praktische Auseinandersetzung mit Macht und Machtverhältnissen wird diskutiert und analysiert. Eine wichtige eingesetzte Methode ist Economic Literacy, die Wirtschaftsalphabetisierung von Frauen. Stärken und Qualitäten der Zusammenarbeit von Frauen im Netzwerk werden aufgezeigt. Die Bedeutung feministischer Bildungsarbeit ist für die Autorinnen besonders wichtig, um - vor allem im Bildungsbereich - auf einen drohenden Rückfall in androzentrische Werthaltungen hinzuweisen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Maria Dabringer, Luise Gubitzer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
BMSFG
Die Seite der Zukunft soziales Österreich aus dem Ministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz zu Gender Mainstreaming bietet einen fundierten Überblick zu Gender Mainstreaming allgemein und im besonderen zu Gender Mainstreaming auf den Ebenen der UNO, der EU und des BMSG.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Wien
Den Gender Gaps auf der Spur: eine Methode zum Erwerb der Gender Analyse-Kompetenz (pdf)
Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich der Gender Analyse zu vermitteln, ist eines der Ziele des Lehrgangs für Gender Kompetenz und Gender Mainstreaming, der von der GenderWerkstätte durchgeführt wird. In diesem Beitrag wird auf das Lernfeld "Gender Analyse in Organisationen" fokussiert und eine Trainingsmethode in diesem Bereich vorgestellt. Die Grundlage dieser Methode bildet Analysematerial aus nationalen und EU-Forschungsprojekten, das zu einer Modellorganisation im Erwachsenenbildungsbereich zusammengestellt wurde. Konzept und theoretischer Hintergrund der Methode "EBI - Gender Analyse in Organisationen" werden anhand von Beispielen aus den Workshops näher beschrieben. Den Abschluss des Beitrages bildet ein kurzer Ausblick auf den Stellenwert der Gender Analyse in organisationalen Veränderungsprozessen, ergänzt um eine Factbox von Walter Schuster (VHS Brigittenau) zur Qualitätszertifizierung aus der Genderperspektive.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Sigrid Fischer, Christian Scambor, Elli Scambor, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Doing gender auf die Bühne bringen. Soziodramatische Bildungsarbeit zu Geschlechterthemen (pdf)
Soziodrama als handlungsorientierte Methode bietet sich besonders an, um Doing gender: die permanente Wiederherstellung von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen im sozialen Handeln - im Tun, Wahrnehmen und Deuten - besser zu verstehen. Im ersten Teil des vorliegenden Beitrags wird in groben Zügen dargelegt, wie die Autorin, die selbst Trainerin, Beraterin und Morderatorin ist, das Soziodrama anwendet und warum sich diese Methode speziell für Bildungsangebote zu Genderthemen im Erwachsenenbildungsbereich eignet: weil es die Einbeziehung nonverbaler, latenter, psychischer und physischer Erfahrungen ermöglicht und gleichzeitig eine Chance bietet, sich durch die soziodramatisch konzipierten Rollen davon zu distanzieren. In der Analyse des Spiels kann ferner sowohl das Tun von Männern und Frauen in sozialen Situationen als auch die eigene Wahrnehmung darauf reflektiert werden. Dabei kann der Blick auf die Geschlechterhierarchie wie auch auf Differenzen innerhalb der Geschlechter gerichtet werden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Katharina Novy, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Editorial - Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Die vorliegende Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at sollte jene Mechanismen und Strukturen zutage fördern, die Geschlechtergerechtigkeit in der österreichischen Erwachsenenbildung vorantreiben, hemmen oder sogar verhindern. Das Ergebnis: "Gender und Erwachsenenbildung - Zugänge, Analysen und Maßnahmen" ist nun eine Sammlung mitunter kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Eher unterbesetzt blieb die Darstellung von Instrumenten und Rahmengesetzgebungen zur Einforderung von Gleichstellung. Im Fehlen dieser Perspektive liegt zugleich die politische Botschaft, nämlich, dass hier noch viel zu tun wäre. Nichts Neues auch bei der Umsetzung von Gendergerechtigkeit, gleichermaßen gültig in Bezug auf jegliche Bildungsarbeit, die auf gesellschaftliche Veränderungen abzielt: Analyse ist wichtig, Bewusstseinsbildung besser, Verbindlichkeit unumgänglich. Wer jemals in Gremien um Quoten gerungen hat, weiß um die Bedeutung dieser Trias, Reihenfolge je nach Bedarf. "Good Will" hat ausgedient. Feministische Bildungskonzepte füllen Bibliotheken, nun sollen die verantwortlichen Gremien der Institutionen der Erwachsenenbildung und der Bibliotheken gendergerecht besetzt werden. Das eine meint Inhalt, das andere Struktur. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Nr. 3/2008 des MAGAZIN erwachsenenbildung.at.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Stefan Vater, Barbara Schöllenberger, Marion Wisinger, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Ein (be)ständiger Ort der Begegnung: die Frauenhetz in Wien (pdf)
Über Sinn und Widersinn exklusiver Frauen(bildungs)einrichtungen ist bereits viel nachgedacht und geschrieben worden. In der Frauenhetz in Wien wird dieser selbst geschaffene "Umstand" seit 15 Jahren gepflegt und "kultiviert". Bildungsveranstaltungen zu Themenschwerpunkten werden angeboten, erdacht und durchgeführt von einem Team so genannter "ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen". Die Querverbindung von Feminismus und Bildung ist das Lebenselixier sowohl des Ortes Frauenhetz als auch seiner werktätigen Trägerinnen: wider einfache (Lebens-)Lösungen und für komplexe Denk- und Lebenszusammenhänge im Zeitalter der sekündlichen Modernisierung bei gleichzeitig versuchter Beibehaltung und Fortschreibung antiquierter geschlechtsspezifischer Rollenbilder. Dieses anachronistische Wechselverhältnis wird mit Fokus auf thematische Schwerpunkte (2006: "Frauen und Politik", 2007: "Geld und Geschlechterverhältnisse", 2008: "Frauengesundheit und feministische Theorie") in der Frauenhetz aufgezeigt und analysiert mit dem Bestreben, nachhaltige Veränderungen - individuell und kollektiv - anzuregen und umzusetzen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Gerlinde Mauerer, Andrea Strutzmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Eine geschlechtergerechte Bildungsarbeit bedarf einer reflektierten Geschlechtertheorie (pdf)
In Gender Trainings, aber auch in anderen Veranstaltungen der Erwachsenenbildung, in denen es um Themen wie "Familienpolitik" oder "Erziehung" geht, spiegelt die Argumentation der TeilnehmerInnen und LeiterInnen deren geschlechtertheoretischen Hintergrund, wobei dies nicht immer bewusst geschieht. Es geht dabei um Fragen wie: Was an dem, was Frauen/Männer ausmacht, ist veränderbar, was nicht? Wie sind Frauen im Verhältnis zu Männern? Wie sollen sie sein? Gleich oder anders? Was sind Frauen/Männer? Gibt es mehr als zwei Geschlechter? Geschlechtergerechte Bildungsarbeit sollte einen Beitrag dazu leisten, die "Theorien im Hintergrund" sichtbar zu machen, damit die TeilnehmerInnen die Vorzüge und Beschränkungen der unterschiedlichen Positionen kennen lernen und ihre eigene Position reflektieren können. Der vorliegende Aufsatz gibt einen Überblick über die Theorieentwicklungen der ersten und zweiten Frauenbewegung. Zentrale Begriffe wie "sex", "gender", "Differenz", "Gleichheit" und "Dekonstruktion" werden historisch eingeordnet und kritisch bewertet.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Eva Fleischer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
EQUAL
equal-esf.at ist eine Informationsseite mit dem Ziel der Information, Beratung und Unterstützung der EQUAL-Entwicklungspartnerschaften einerseits sowie der Information der Öffentlichkeit andererseits.

Schlagworte: EU
Quelle: EBÖ, Equal Büro Österreich, unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien
Es hakt am nicht vorhandenen Unrechtsbewusstsein. Anmerkungen zum Status quo der "Gender Bias" in der Erwachsenenbildung (pdf)
Im vorliegenden Beitrag wird der amerikanischen Politikwissenschafterin und Feministin Nancy Fraser folgend davon ausgegangen, dass demokratische androzentrische Gesellschaften Produkt der Moralphilosophie der europäischen Aufklärung sind. Anerkennung wird dabei als Angelegenheit der "Selbstverwirklichung", als kulturell und historisch geprägt (Hegel) und nicht als Angelegenheit des universellen verbindlichen Rechts (Kant) verstanden. In postfordistischen Zeiten beschränkt sich zudem das Staatsinteresse vermehrt auf eine kleine Elite (segmentierte Gouvernementalität) auf Kosten des nackten Überlebensmüssens der Ausgeschlossenen. These ist, dass sich das institutionalisierte Feld der Erwachsenenbildung sowohl für den Nachweis einer segmentierten Gouvernementalität als auch für die Inanspruchnahme einer politisch verursachten Mängelverwaltung anbietet - vor allem durch die Tradierung traditioneller Geschlechterrollenverständnisse auf Basis des "Selbstverwirklichungsparadigmas" (Moral). Diese These wird u.a. im Zusammenhang mit dem Beispiel des europäisch-verbindlichen Gender Mainstreaming und der LLL-Strategie erläutert, weil dieses für das Berufsfeld der universitären und außeruniversitären Erwachsenenbildung von Relevanz ist, mit Betonung der Notwendigkeit gegenhegemonialer" subalterner Öffentlichkeiten" (Fraser) betonen.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Europäischer Sozialfonds
Die aktuellen Programme und Projekte des Europäischen Sozialfonds in Österreich finden Sie hier.

Schlagworte: EU
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1010 Wien
Forschungsbüro der Männerberatung Graz
Das Forschungsbüro der Männerberatung Graz (auffindbar durch Klick auf Forschung im Menu links) ist ein inter- und transdisziplinäres Institut mit dem Schwerpunkt Männer- und Geschlechterforschung. Die Veränderungen der Lebens- und Arbeitssituation von Männern werden immer auf Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter hin betrachtet.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Männerberatung Graz
Frauen, Gender & Politik
Genderpolitik und Frauenpolitik stehen auf dieser Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung im Mittelpunkt. So sind nationale und internationale Konferenzen Bestandteil der gesellschaftspolitischen Arbeit der Stiftung. Auf dieser Seite werden Sie auch über Programme und Projekte zur Förderung von Frauen im internationalen Bereich informiert.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Friedrich Ebert Stiftung, Bonn
GeM - Chancengleichheit von Frauen und Männern
Diese Seite bietet einen Fundus an einführenden Informationen, Leitfäden, Instrumenten und diversen Hilfestellungen, insbesondere auf den Arbeitsmarkt bezogen. Besonders zu empfehlen ist das PraxisHandbuch Gender Mainstreaming, das zum Download zur Verfügung steht.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: GeM Chancengleichheit von Frauen und Männern. Die Koordinationsstelle für Gender Mainstreaming im ESF
gender forum
Hier können Sie Ideen und Meinungen zu Artikeln des Forums diskutieren. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Universität Köln
Gender Kompetenz Zentrum
Diese Website bietet ebenfalls umfassende Einblicke in das Thema Gender Mainstreaming. So werden einführende Beiträge, Arbeitshilfen und Ergebnisse veröffentlicht. Darüber hinaus wird eine Datenbank mit deutschen und teilweise auch österreichischen AnbieterInnen zur Verfügung gestellt.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Gender Kompetenz Zentrum der Humboldt Universität zu Berlin
Gender Mainstreaming
Aktuelles und Wissenswertes über Gender Mainstreaming aus dem deutschen Familienministerium finden Sie auf dieser Seite. Hier ist eine Vielzahl von kurzen Einführungen, Arbeitshilfen und Informationen rund um das Thema Gender Mainstreaming zu finden. Darüber hinaus wird eine Reihe von Newslettern angeboten.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, Vernetzung
Quelle: BMFSFJ - Deutsches Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
gender now
Hier sind zahlreiche Informationen rund um Gender Mainstreaming in Niederösterreich zu finden. Die Informationen, Instrumente und Downloads zu Gender Mainstreaming in der Arbeitsmarktpolitik und in Betrieben sind vielfach wertvoll und interessant.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: gender now. Gender Mainstreaming in Niederösterreich
Gender Scanning in Erwachsenenbildungseinrichtungen. Eine Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (2008)
Seit einigen Jahren widmet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) einen ihrer Schwerpunkte der alljährlichen Projektmittelvergabe der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellungspolitik. Gemeinsam mit ErwachsenenbildnerInnen wurden in einem Basisworkshop im März 2007 die Anliegen von Gender Scanning, das sich als politisches Instrument der Organisationsentwicklung im Kontext von Gender Mainstreaming und Frauenförderung platziert, erarbeitet. Gender Scanning wirft ein Auge auf dominante Strukturen und Herrschaftsmittel. Gescannt werden Strukturen, Kulturen, Organisationen, aber auch Einstellungen und Verhalten. Weitere Handlungsräume sind das Scanning der Bildungspraxis (gendergerechte Didaktik und Inhalte, Ausbau der eigenen Genderkompetenz) und die Bildungspolitik, die eine geschlechterdemokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft zum Ziel haben sollte.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: Marion Wisinger, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Diversity gerechte Didaktik: ein intersektionaler Ansatz (pdf)
Gender Mainstreaming (GM) ist in aller Munde. Theoretische und auf verschiedene Praxisfelder hin orientierte Beiträge sind zahlreich. Ebenso zahlreich sind Veranstaltungen an Hochschulen, Universitäten und im Erwachsenenbildungsbereich über eine Gender gerechte Didaktik. Kaum thematisiert wird in diesem Zusammenhang das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG, Deutschland). Selten gefragt wird nach Verbindungsmöglichkeiten des GM und AGG. Doch sind Institutionen über das GM und das AGG angehalten, Gender und Diversity Gerechtigkeit aktiv auf allen Ebenen zu forcieren. Ein Teil davon ist die Gender und Diversity gerechte Didaktik. In diesem Beitrag geht es um eine zweifache Verknüpfung: Zunächst wird der intersektionale Ansatz vorgestellt, mit dem Gender und Diversity Gerechtigkeit in (Bildungs-)Institutionen (u.a. in Fach-/Hochschulen, Universitäten, im Erwachsenenbildungsbereich) vorgeschlagen wird. Weiters wird - ebenso im Sinne des intersektionalen Ansatzes - skizziert, was eine Gender und Diversity gerechte Didaktik inkludiert. Mit dieser Verknüpfung wollen die Autorinnen (auch) betonen, dass Didaktik nie losgelöst von ihrer institutionellen Eingebundenheit zu denken ist.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Gudrun Perko, Leah Carola Czollek, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gender und Erwachsenenbildung - Zugänge, Analysen und Maßnahmen
Die vorliegende Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at ist eine Sammlung kontroversieller, facettenreicher Beiträge, einander ergänzender Analysen und Projekte, die von kompakt vermittelten Bildungstheorien und praxiserprobten Lernkonzepten durchzogen werden. Alle Artikel und auch die Gesamtausgabe stehen kostenlos zum Download bereit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, feministische Bildungsarbeit, Vernetzung
Quelle: Ausgabe 3/2008 des MAGAZIN erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs
Gender und Schule
Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über Gender Mainstreaming in der Schule und in der Elternarbeit.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: FrauenOnlineNiedersachsen, Hannover
Genderforschung in der Erwachsenenbildung - Ein Konferenzbericht (pdf)
Seit 1991 fördert und initiiert die Europäische Gesellschaft zur Forschung in der Erwachsenenbildung (ESREA) theoretische und empirische Forschungen zur Erwachsenenbildung in Europa. Dies geschieht durch verschiedene Forschungsnetzwerke, u.a. durch das Netzwerk Erwachsenenbildung und Gender. Vom 9. bis 11. Juli 2007 fand die fünfte Konferenz dieses Netzwerks in Olsztyn (Polen) statt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie und Erziehungssoziologie (Sozialwissenschaftliche und Philosophische Fakultät) an der Universität Ermland-Masuren organisiert. Die Schwerpunkte, die während der Konferenz diskutiert wurden, konzentrierten sich auf Gender in der Erwachsenenbildung wie auf Fragen der Methodik - auf besondere Merkmale verschiedener Arten von Interviews, z.B. von Einzel- oder Fokusgruppeninterviews, auf unterschiedliche Verfahrensweisen bei der Biographieanalyse, beim Protokollieren, beim Beobachten oder bei der Aktionsforschung.

Schlagworte: EU, Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Joanna Ostrouch, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Gendersensible Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung. Ergebnisse einer Erhebung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) (pdf)
Der Artikel fasst die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung im Rahmen der EQUAL Entwicklungspartnerschaft generationen-potenziale-stärken (g-p-s) zur Alters- und gendersensiblen Didaktik in der betrieblichen Weiterbildung zusammen. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse, die eine gendersensible betriebliche Weiterbildung betreffen. So wurde etwa gefragt, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Vortragenden oder der Gruppenzusammensetzung gegeben habe. Den Abschluss des Artikels bildet eine Reflexion jener Erfahrungen, die die Autorinnen während der Befragung gewinnen konnten.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Anita Brünner, Susanne Huss, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Genderwerkstätte
GenderWerkstätte ist eine Kooperation von Frauenservice und Männerberatung Graz. Sie versteht sich selbst als innovative Werk-Stätte zur Entwicklung von Perspektiven, Konzepten und Bildung für Geschlechterpolitik.

Schlagworte: Genderanalyse, Vernetzung
Quelle: Frauenservice und Männerberatung Graz
Gesammelte Rezensionen: Gender und Erwachsenenbildung (pdf)
Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater und Angelika Zojer präsentieren, erläutern und kontextualisieren verschiedenste aktuelle Publikationen, aber auch grundlegende und erste "Wegweiser" für Theorie und Praxis rund um das Thema: "Gender und Erwachsenenbildung. Zugänge - Analysen - Maßnahmen". Rezensiert werden u.a. das "Handbuch zur Frauenbildung" (2006), Veronica McGivneys "Men earn, women learn" (2004) und Hertrud Hovestadts "Schade, dass so wenig Frauen da sind" (1997). Mit Hilfe der Rezensionen sollen Interessierte und ExpertInnen erste Leseanleihen gewinnen, aber auch die Beiträge dieser dritten Ausgabe des MAGAZIN erwachsenenbildung.at selbst eine inhaltliche Verdichtung erfahren. So waren die Autorinnenpaarungen Strametz und Müller, Pichler und Steiner, deren Artikel in der Rubrik "Wissen" vorliegen "auch" Mitautorinnen der von Messerschmidt rezensierten "Feministische[n] Bildungsarbeit" (2005). Und Angela Venths Beitrag erhält eine kompakte Rahmung, wenn nicht nur ihr Buch: "Gender-Porträt Erwachsenenbildung" (2006) vorgestellt, sondern auch die Ausgabe 3/2007 der Hessischen Blätter für Volksbildung, in deren Kontext ihr vorliegender Aufsatz zur Erstveröffentlichung kam, besprochen wird. Neben der Auseinandersetzung mit den rezensierten Büchern ist so auch eine "Schau" des Forschungsstandes möglich, was nicht zuletzt zu "neuen" Fragestellungen und folglich zu vielen neuen Studien und Beiträgen anregen soll.

Schlagworte: Allgemeine Informationen, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Astrid Messerschmidt, Georg Ondrak, Stefan Vater, Angelika Zojer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechterdemokratie und Lebenslanges Lernen (pdf)
Die strukturellen Kategorien "Mann" und "Frau" ordnen und strukturieren unser gesellschaftliches Zusammenleben. Geschlecht ist keine natürlich vorgegebene Größe - Geschlecht wird performativ immer wieder neu hergestellt. Will frau/man Geschlechterdemokratie, ein gleichberechtigtes Wirken von Männern und Frauen erreichen, kann frau/man über Bildungsarbeit an dieser performativen Herstellung von Geschlecht arbeiten. Die gegenwärtig in Ausarbeitung befindliche Strategie zu Lebenslangem Lernen (LLL) berücksichtigt über weite Teile die bestehenden Ungleichheiten zwischen Mann und Frau jedoch nur "nebenbei" und läuft Gefahr, androzentrische Geschlechterblindheiten zu wiederholen: Sie vernachlässigt beispielsweise das Private als Lernort. In den hier vorgestellten Überlegungen wird u.a. für einen stärkeren Einbezug der Lebenswelt von Frauen in die Strategieentwicklung zu LLL plädiert.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Barbara Pichler, Petra Steiner, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Geschlechtergerechter Sprachgebrauch als Teil und Motor des Gender Mainstreaming (pdf)
Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Geschlechtergerechter Sprachgebrauch" mag unnötig und "veraltert" anmuten, denn die 1987 erstmals formulierten Forderungen nach einem geschlechtersensiblen und geschlechtergerechten Sprachgebrauch scheinen mittlerweile "Früchte zu tragen". Dennoch sind wir in der Praxis (Medien, wissenschaftliche Publikationen, Unterrichtsmaterialien u.Ä.) von einer durchgängigen Umsetzung einer geschlechtersensiblen Sprache weit entfernt. Der deutschen Grammatik zufolge sind die Möglichkeiten der Umsetzung einer gendergerechten Sprache sehr begrenzt. Beispielsweise wird das viel verwendete Binnen-I noch immer als Rechtschreibfehler geahndet. Wieso aber ist der geschlechtergerechte Umgang mit Sprache so wichtig? - Sprache ist das zentralste Mittel unseres Denkens. Sprache löst in unseren Köpfen Bilder aus. Eine gendergerechte Wirklichkeit kann daher nur in einer gendersensiblen Sprache gedacht und vermittelt werden. So können durch einen sensiblen bzw. sensibilisierteren Sprachgebrauch Rollenzuschreibungen durchbrochen werden.

Schlagworte: Allgemeine Informationen
Quelle: Bianca Friesenbichler, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Google Groups - alt.feminism
Hier findet eine laufende Auseinandersetzung mit Feminismen und Frauenpolitik statt. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Google Groups - de.soc.gleichberechtigung
Dieses Internetforum setzt sich mit der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern auseinander. Sprache: Deutsch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Google Groups - soc.men
Hier findet eine Auseinandersetzung mit frauenpolitisch relevanten Themen statt. Sprache: Englisch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Google
Hohe Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern - und alles wird gut? Gender als Kategorie in der Weiterbildungsforschung: Ansätze zur geschlechtsspezifischen Analyse empirischer Befunde (pdf)
Frauen lernen Anderes und anders (und unter anderen Rahmenbedingungen). - Welche Relevanz hat dieses Postulat aus der feministischen Frauenbildung für die aktuelle Weiterbildungsforschung? Gibt es trotz der hohen Weiterbildungsbeteiligung von Frauen geschlechtsspezifische Unterschiede, die nach wie vor einen Unterschied machen? In diesem Artikel wird umrissen, welche empirischen Befunde zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Weiterbildung in Österreich verfügbar sind, und exemplarisch dargestellt, wie diese unter dem Gesichtspunkt des Gender Mainstreaming, das immer auch die Gleichstellungsperspektive impliziert, zu bewerten sind. Hierfür wird der Weiterbildungssektor in den größeren Zusammenhang des formalen Bildungssystems wie auch des Arbeitsmarkts, die beide nach wie vor eine ausgeprägte geschlechtsspezifische Segregation aufweisen, eingebettet. Mit der Forderung nach einer detaillierten sekundärstatistischen Gender Analyse vorhandener Daten und mit weiterführenden Fragestellungen, die sich aus bisherigen Lücken in der Weiterbildungsforschung ergeben, schließt der Artikel.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Maria Gutknecht-Gmeiner, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Im Kontext - Institut für Organisationsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching
Im Kontext ist in den Bereichen Organisationsentwicklungsberatung, Gesellschaftsforschung, Supervision und Coaching sowie der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungen, darunter der Lehrgang Mainstreaming Gender und Diversity - tätig.

Schlagworte: Genderanalyse, feministische Bildungsarbeit
Quelle: imkontext
Joanneumn research - POLICIES
Joanneum Research ist ein österreichisches Unternehmen der außeruniversitären Forschung. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Technologie-, Regional- und Arbeitsmarktpolitik, sowie Umwelt- und Ressourcenökonomik. Chancengleichheit und Frauenförderung sind für das Unternehmen unternehmenspolitische Ziele sowie auch Gegenstand der Forschung.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: JOANNEUM RESEARCH
Learn forever - Lernen im Alltag lernungewohnter Frauen verankern. Ein EU-Projekt zum Lebensbegleitenden Lernen (pdf)
Mit dem Projekt "learn forever" werden lernungewohnte Frauen angesprochen, die Gefahr laufen, den Anschluss an die Wissens- und Informationsgesellschaft zu verlieren und die wenig bis keinen Zugang zur Weiterbildung finden. Dabei wird das Prinzip, Lernende in den Mittelpunkt zu stellen, in die Praxis umgesetzt. Angebote werden gemeinsam mit lernungewohnten Frauen entwickelt und richten sich nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Lernenden. Was diese Herangehensweise für die Bildungsarbeit mit lernungewohnten Frauen bedeutet und vor welche Herausforderungen sie Lernende und Lehrende stellt, ist Thema des vorliegenden Beitrags. Weiterbildungsbarrieren lernungewohnter Frauen werden umrissen und Bildungsangebote für lernungewohnte Frauen, die im Rahmen von learn forever entwickelt wurden, vorgestellt. Berichtet wird über das Lernarrangement "lernen gestalten", das die Teilnehmerinnen zum selbstgesteuerten Lernen befähigt, und die Mobile IKT-Lernwerkstatt, die sich an Frauen "vor Ort" richtet und den IKT-Kompetenzaufbau fördert. Beschrieben wird darüber hinaus ein Lehrgang für Trainerinnen und pädagogische Mitarbeiterinnen von Erwachsenenbildungseinrichtungen, der die Lehrenden für die Bedürfnisse von lernungewohnten Frauen sensibilisiert und den Paradigmenwechsel von der Trainerin zur Moderatorin selbstgesteuerter Lernprozesse anstößt. Ein Ausblick auf zukünftige Projektaktivitäten von learn forever schließt den Beitrag ab, ergänzt um eine Factbox von Gertrude Peinhaupt (nowa - Netzwerk für Berufsausbildung) zu Prinzipien gendergerechter Erwachsenenbildung mit lernungewohnten Personen.

Schlagworte: Vernetzung, feministische Bildungsarbeit
Quelle: Elisabeth Brunner-Sobanski, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
Leitfaden für gendersensible Didaktik (pdf)
Der Leitfaden für gendersensible Didaktik fasst Erfahrungen zusammen, die im Rahmen der Evaluierung des Gesamtprojekts "Universität & Arbeitsmarkt" gewonnen wurden. Er wurde auf Basis der Begleitevaluierung und bereits vorliegender Literatur zur gendersensiblen Didaktik erarbeitet. Der Strukturierung und dem Aufbau des Leitfadens wurden Überlegungen zu folgender Frage vorangestellt: "Welche Aufgaben können von welchen Akteurinnen und Akteuren in Angriff genommen werden, wenn das Ziel die "Gendersensibilität der Lehre" lautet? Der Aufbau des Leitfadens spiegelt Überlegungen zu dieser Frage wider. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Lehrende bereits bei der Vorbereitung ihrer Lehrveranstaltungen darauf hinwirken können, die Gendersensibilität ihrer Lehre zu verbessern Sie können die Auswahl der Inhalte, die Gestaltung der Lehrunterlagen und die Vorbereitung und Durchführung des Lehrprozesses selbst, das heißt, die Auswahl und die Anwendung der Lehrmethoden, gendersensibel gestalten. Beide Vorhaben sind voraussetzungsvoll, sie bedürfen verschiedenster Ressourcen wie Zeit, Weiterbildung in Gender-Inhalten und Prozesskompetenzen, Reflexion, organisatorische und finanzielle Unterstützung seitens der Organisation, etc. Daher gilt es - parallel zu beiden Schritten - Gendersensibilität von Lehrangeboten auch in den Organisationen, die Lehrangebote machen, zu verankern. Das Lehrprogramm "Universität & Arbeitsmarkt - Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen" wurde durchgehend von einem Beobachter/innenteam (jede Lehrveranstaltung) beobachtet. Die Beobachtungsergebnisse wurden in einem mehrstufigen Verfahren ausgewertet: Beobachtungsprotokoll (inklusive Videoaufnahmen) im Beobachter/innenteam, Rückkoppelungsprozesse zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Lehrenden. Die Ergebnisse des Leitfadens wurden dann vom Leitungsteam durch theoretische Literatur und Studien ergänzt. Teil 1 richtet sich an Lehrende, die mit der Integration von Gendersensibilität in ihre Lehre beginnen wollen oder die ihre bisherigen Methoden und Praktiken verbessern wollen. Teil 2 richtet sich explizit an Lehrende mit Erfahrungen in Gruppenprozessen. Teil 3 richtet sich an Vertreter und Vertreterinnen von Organisationen, die Gendersensibilität in ihre Lehrangebote integrieren wollen und die diesbezüglich Veränderungsprozesse innerhalb der Institution anstoßen bzw. die Lehrenden (Teams) bei der Umsetzung unterstützen wollen. Die 3 Teile des Leitfadens sind also so konzipiert, dass sie gegebenenfalls auch getrennt von einander lesbar und anwendbar sind.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Universität Klagenfurt
Peripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung
PERIPHERIE Institut für praxisorientierte Genderforschung. Fokus des interdisziplinären Teams von WissenschafterInnen ist die Gender-Perspektive in sozialwissenschaftlicher Forschung und Praxis.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: PERIPHERIE
Politische Bildung des Rosa-Mayreder-College (pdf)
Grundidee des Rosa-Mayreder-College ist es, die Repolitisierung von Erfahrungs- und Wissenspotentialen bei Frauen zu entwickeln, zu fördern, und vor allem spezifische, innovative Bildungsprogramme anzubieten, die das historisch/politische Bewusstsein erweitern können. Dies geschieht u.a. in den berufsbegleitenden Lehrgängen auf Basis kritischer feministischer Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Disziplinen wie Recht, Politik, Geschichte, Wirtschaft und Medien. In einer Kurzcharakterisitik werden der Lehrgang "Feministisches Grundstudium" und der Masterlehrgang "Internationale Genderforschung und feministische Politik" vorgestellt. Zielgruppen des Feministischen Grundstudiums sind u.a. Gleichstellungs- und Diversity-Beauftragte im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft, Lehrende aller Schultypen sowie Lehrende in Erwachsenenbildungseinrichtungen oder Interessentinnen für praxisrelevante wissenschaftliche Weiterbildung aus anderen Berufsfeldern. Die bisherige hohe Erfolgsquote durch nachhaltige Wirkungen bei den Absolventinnen beider Lehrgänge hinsichtlich der Zielsetzungen, die durch supportorientierte Rahmenbedingungen erreicht werden, hat schon große, internationale Anerkennung gefunden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ursula Kubes-Hofmann, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 3, 2008
qu-gm
Hier finden Sie eine aktuelle Studie zu Strukturen, AnbieterInnen und Standards von Gendertrainings, die im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft Qualitätsentwicklung Gender Mainstreaming: Konzepte, Umsetzung, Evaluation entstanden ist.

Schlagworte: EU, Allgemeine Informationen
Quelle: Solution - Sozialforschung & Entwicklung
Solution - Sozialforschung & Entwicklung
Solution setzt sich im Bereich Gender Mainstreaming u.a. Arbeiten zu Geschlechterdemokratie und Gleichstellungspolitik sowie Studien zu Gleichstellungsfragen im Wissenschaftsbereich als Schwerpunkt.

Schlagworte: Genderanalyse
Quelle: solution
Wenn sich Türen öffnen . . . oder: Wie Frauen sich eines ihrer Grundrechte erobern. Einblicke in die Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit des AlphaBetisierungsCentrums Salzburg (pdf)
Wie leben Frauen, die über keine ausreichende Basisbildung verfügen? Warum besuchen betroffene Frauen einen Kurs und wie verändert sich der Alltag der Frauen im Verlauf eines Kursbesuchs? Wie sieht eine mögliche Form konkreter Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit aus? Alphabetisierung und Basisbildung sind in Österreich ein noch relativ junges, "unbeackertes" Feld der Erwachsenenbildung. Dieser Umstand und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit BasisbildungsexpertInnen und den KursteilnehmerInnen, den eigentlichen ExpertInnen in diesem Bereich, machen diese Arbeit so interessant und reizvoll. Der vorliegende Bericht gibt einen direkten Einblick in die Praxis der Alphabetisierungs- und Basisbildungsarbeit - eine Welt, die sonst im Verborgenen bleibt. Erzählungen der Kursteilnehmerinnen und Erfahrungen der TrainerInnen bilden den Kern dieses Berichts.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Brigitte Bauer, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 1, 2007
Wir sind im Bilde … und fallen aus dem Rahmen! Gedachtes und Getanes aus und über die feministische Erwachsenenbildung (pdf)
Der Artikel beschreibt die langjährige praktische, feministische Unterrichtstätigkeit der Autorin an der Wiener VHS-Urania. Angedacht werden ganz konkrete Beziehungen zwischen Frauen/zwischen Mädchen, ein internationaler Garten der Kommunikation, kreisendes Denken fern von PowerPoint-Präsentationen, die hohe Wertigkeit eines funktionierenden Kommunikationsraums in der VHS-Urania uvm. Bereichert werden diese Erfahrungsberichte aus und Überlegungen zu den Kursen "FRAUEN verändern ihre ZEIT", "die Sprache der Göttin", "Frauengesundheit/Frauenweisheit" und "Feministische Selbstverteidigung" durch Zitate und Beispiele aus der zeitgenössischen, feministischen Kunst und Politik. Auch findet sich eine einfache Zusammenfassung der "herrschenden" Bildungspolitik aus dem Munde einer Teilnehmerin: "Anstatt zu lernen, wie frau sich für ihre Rechte einsetzen kann, wird sie gecoacht." Fazit: Wir brauchen dringend Bildungsangebote, die aus dem Rahmen fallen!

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit
Quelle: Ruth Devime, MAGAZIN erwachsenenbildung.at Nr. 7/8, 2009
Yahoo groups- gendermainstreaming: forum gender politics
Diese E-Mail-Liste beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen in der Theorie und Praxis von Gleichstellungspolitik: Gender Mainstreaming, Managing Diversity und Ansätzen in Geschlechtertheorie und -politik. Sprache: Deutsch

Schlagworte: Internetforen
Quelle: Yahoo
Youth Citizenship und politische Bildung am Beispiel der Ladyfeste
Ladyfeste sind feministisch-queere Kunst- und Kulturfestivals. Junge Erwachsene bekommen Raum für ihre Aktivitäten und erlauben neben politischer Bildung auch eine Erprobung von kollektiven politischen Partizipationsformen sowie eine kritische, selbstreflexive BürgerInnenschaft. Die Autorinnen beleuchten anhand ihrer empirischen Studien über Ladyfeste zwei Dimensionen von Youth Citizenship, die Ladyfest-AkteurInnen entwickeln: Die erste Dimension umfasst feministisch-queere Aktivierungsstrategien zur Partizipation an Ladyfesten und kultureller Produktion von Musik, Medien, Mode und Kunst; die zweite Dimension manifestiert sich in der Entwicklung diverser Netzwerke, wodurch nationale Identität und Citizenship hinterfragt, eine Kritik an einem "consumer citizenship" geübt und kollektive Partizipationsformen an Politik und Zivilgesellschaft erprobt werden.

Schlagworte: feministische Bildungsarbeit, Vernetzung
Quelle: Rosa Reitsamer, Elke Zobl, Magazin erwachsenenbildung.at Nr. 11, 2010