teilnehmerinnen

Bevölkerung, Bildungsstand und -beteiligung

Die viel propagierte Forderung nach lebenslangem Lernen spiegelt sich im wachsenden Weiterbildungsinteresse der Bevölkerung wider. Der steigenden Nachfrage entspricht auch ein breiteres und vielfältigeres Angebot seitens der AnbieterInnen von Erwachsenen- und Weiterbildung. Obwohl bereits erste Plateaueffekte erkennbar werden, ist ein Ende des Trends hin zu mehr bzw. fortwährender Bildung nicht in Sicht.

Bevölkerung

Eine Darstellung der Ist-Situation der österreichischen Erwachsenen- und Weiterbildung macht allerdings erst dann Sinn, wenn man den demographischen Kontext nicht außer Acht lässt: Österreich zählt 8,3 Millionen Einwohner, von denen etwa 3,4 Millionen erwerbstätig sind (3,2 Millionen unselbständig Erwerbstätige und in etwa 500 000 selbständig Erwerbstätige). Hinzu kommen noch etwa 234 000 geringfügig Beschäftigte (Stand 2006). Die Arbeitslosigkeit liegt nach EU-Standard zurzeit bei etwa 4,7 %. Das entspricht im Jahresschnitt etwa 390.100 Personen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei den Frauen derzeit bei 82,7 Jahren und bei den Männern bei 77,1 Jahren. Dem steht eine sinkende Geburtenrate (derzeit jährlich 77 914 Neugeborene) gegenüber. Die Gesamtzahl derer, die Alterspension beziehen, beträgt zurzeit 1,1 Millionen. Bezieht man Pensionen aufgrund geminderter Arbeitsfähigkeit und die Witwen- und Waisenpensionen mit ein, so gibt es in Österreich insgesamt etwa 2 Millionen Pensionsbeziehende.

Bildungsstand

Der Bildungsstand der Bevölkerung hat sich in den letzten 27 Jahren in Richtung einer Höherqualifizierung verändert. War ein Pflichtschulabschluß noch 1981 der höchste Abschluss der halben Wohnbevölkerung Österreichs (51,8 %), so war dies 2007 nur mehr bei 28,3 % der Fall. 35,7 % hatten 2007 eine Lehre abgeschlossen, 12,4 % eine Fachschule und 13,9 % eine höhere Schule. Bereits 9,6 % verfügten über einen Hochschul- oder Universitätsabschluss.

Weiterbildungsbeteiligung

Laut Österreichischem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) lag die Weiterbildungsbeteiligung der Wohnbevölkerung im Haupterwerbsalter Mitte 2003 bei 25,3 %. Stellt man allerdings die diversen verfügbaren Quellen einander gegenüber, so ergeben sich Werte zwischen 12,5 und 50 %. Vor allem berufliche Weiterbildung wird von Seiten der Wirtschaft als unverzichtbar angesehen. Der gesellschaftliche Stellenwert der allgemeinbildenden Weiterbildung hingegen scheint manchen Kommentatoren zu Folge tendenziell zu sinken.
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Bevölkerung, Bildungsstand und -beteiligung

Die viel propagierte Forderung nach lebenslangem Lernen spiegelt sich im wachsenden Weiterbildungsinteresse der Bevölkerung wider. Der steigenden Nachfrage entspricht auch ein breiteres und vielfältigeres Angebot seitens der AnbieterInnen von Erwachsenen- und Weiterbildung. Obwohl bereits erste Plateaueffekte erkennbar werden, ist ein Ende des Trends hin zu mehr bzw. fortwährender Bildung nicht in Sicht.

Bevölkerung

Eine Darstellung der Ist-Situation der österreichischen Erwachsenen- und Weiterbildung macht allerdings erst dann Sinn, wenn man den demographischen Kontext nicht außer Acht lässt: Österreich zählt 8,3 Millionen Einwohner, von denen etwa 3,4 Millionen erwerbstätig sind (3,2 Millionen unselbständig Erwerbstätige und in etwa 500 000 selbständig Erwerbstätige). Hinzu kommen noch etwa 234 000 geringfügig Beschäftigte (Stand 2006). Die Arbeitslosigkeit liegt nach EU-Standard zurzeit bei etwa 4,7 %. Das entspricht im Jahresschnitt etwa 390.100 Personen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei den Frauen derzeit bei 82,7 Jahren und bei den Männern bei 77,1 Jahren. Dem steht eine sinkende Geburtenrate (derzeit jährlich 77 914 Neugeborene) gegenüber. Die Gesamtzahl derer, die Alterspension beziehen, beträgt zurzeit 1,1 Millionen. Bezieht man Pensionen aufgrund geminderter Arbeitsfähigkeit und die Witwen- und Waisenpensionen mit ein, so gibt es in Österreich insgesamt etwa 2 Millionen Pensionsbeziehende.

Bildungsstand

Der Bildungsstand der Bevölkerung hat sich in den letzten 27 Jahren in Richtung einer Höherqualifizierung verändert. War ein Pflichtschulabschluß noch 1981 der höchste Abschluss der halben Wohnbevölkerung Österreichs (51,8 %), so war dies 2007 nur mehr bei 28,3 % der Fall. 35,7 % hatten 2007 eine Lehre abgeschlossen, 12,4 % eine Fachschule und 13,9 % eine höhere Schule. Bereits 9,6 % verfügten über einen Hochschul- oder Universitätsabschluss.

Weiterbildungsbeteiligung

Laut Österreichischem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) lag die Weiterbildungsbeteiligung der Wohnbevölkerung im Haupterwerbsalter Mitte 2003 bei 25,3 %. Stellt man allerdings die diversen verfügbaren Quellen einander gegenüber, so ergeben sich Werte zwischen 12,5 und 50 %. Vor allem berufliche Weiterbildung wird von Seiten der Wirtschaft als unverzichtbar angesehen. Der gesellschaftliche Stellenwert der allgemeinbildenden Weiterbildung hingegen scheint manchen Kommentatoren zu Folge tendenziell zu sinken.