Finanzierung

Förderungen und Ausgaben

In Österreich besteht keine gesetzliche Verpflichtung des Staates, Erwachsenen- bzw. Weiterbildung zu finanzieren, aber sehr wohl eine gesetzlich bekundete Bereitschaft, jene zu fördern (Gesetz über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens). Das österreichische Modell einer Mischfinanzierung, das aus Mitteln von Bund, Ländern, Gemeinden, öffentlichen Körperschaften, SponsorInnen und in zunehmendem Maße auch aus Beiträgen von TeilnehmerInnen gespeist wird, lässt insgesamt kaum eindeutige Aussagen über das Gesamtvolumen der jährlich getätigten finanziellen Aufwendungen für die Erwachsenen- und Weiterbildung zu.
Schätzungen gehen von einem Gesamtausgabenvolumen von zumindest 3 Milliarden Euro für das Jahr 2004 aus. Im "Porträt Weiterbildung Österreich" wird für das Jahr 2002 alleine für die berufliche Weiterbildung von einem Finanzvolumen von über 2,4 Milliarden Euro ausgegangen (vgl. Lenz 2005, S. 43). Zum Vergleich: die Jahresbudgets für Weiterbildung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (inklusive dem Budget für Büchereiwesen) für die Jahre 2005/06 betrugen bzw. betragen laut Bundesfinanzgesetz 2006 je 11,737 Millionen Euro. Davon entfallen 9,4 Millionen Euro Förderbudget alleine auf die Erwachsenenbildung für das Jahr 2006.

Der Anteil an den Gesamtaufwendungen von Bund, Ländern und Gemeinden für berufliche Weiterbildung belief sich im Jahre 2002  auf insgesamt 145 Millionen Euro (Quelle: Update 7. Die Zeitschrift des Europäischen Sozialfonds, Juni 2003). Die Ausgaben für berufliche Weiterbildung von Unternehmen sind dennoch um ein Vielfaches höher: Aus einer aktuelleren Studie des 3s-Instituts für Unternehmensberatung geht hervor, dass sich das Gesamtvolumen der Investitionen von Unternehmen in Weiterbildungsmaßnahmen auf 850 Millionen Euro beläuft.
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Förderungen und Ausgaben

In Österreich besteht keine gesetzliche Verpflichtung des Staates, Erwachsenen- bzw. Weiterbildung zu finanzieren, aber sehr wohl eine gesetzlich bekundete Bereitschaft, jene zu fördern (Gesetz über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens). Das österreichische Modell einer Mischfinanzierung, das aus Mitteln von Bund, Ländern, Gemeinden, öffentlichen Körperschaften, SponsorInnen und in zunehmendem Maße auch aus Beiträgen von TeilnehmerInnen gespeist wird, lässt insgesamt kaum eindeutige Aussagen über das Gesamtvolumen der jährlich getätigten finanziellen Aufwendungen für die Erwachsenen- und Weiterbildung zu.
Schätzungen gehen von einem Gesamtausgabenvolumen von zumindest 3 Milliarden Euro für das Jahr 2004 aus. Im "Porträt Weiterbildung Österreich" wird für das Jahr 2002 alleine für die berufliche Weiterbildung von einem Finanzvolumen von über 2,4 Milliarden Euro ausgegangen (vgl. Lenz 2005, S. 43). Zum Vergleich: die Jahresbudgets für Weiterbildung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (inklusive dem Budget für Büchereiwesen) für die Jahre 2005/06 betrugen bzw. betragen laut Bundesfinanzgesetz 2006 je 11,737 Millionen Euro. Davon entfallen 9,4 Millionen Euro Förderbudget alleine auf die Erwachsenenbildung für das Jahr 2006.

Der Anteil an den Gesamtaufwendungen von Bund, Ländern und Gemeinden für berufliche Weiterbildung belief sich im Jahre 2002  auf insgesamt 145 Millionen Euro (Quelle: Update 7. Die Zeitschrift des Europäischen Sozialfonds, Juni 2003). Die Ausgaben für berufliche Weiterbildung von Unternehmen sind dennoch um ein Vielfaches höher: Aus einer aktuelleren Studie des 3s-Instituts für Unternehmensberatung geht hervor, dass sich das Gesamtvolumen der Investitionen von Unternehmen in Weiterbildungsmaßnahmen auf 850 Millionen Euro beläuft.