Europäischer integrationsfonds
Der
Europäische Integrationsfonds verfolgt das Ziel, den Mitgliedstaaten
bei der Integration von Drittstaatsangehörigen zu helfen. Hierüber
können MigrantInnenprojekte gefördert werden, wie der Erwerb von
Sprachkompetenzen, spezifisch notwendiges Wissen über Kultur und
Politik des Gastgeberlandes.
Der Europäische Integrationsfonds wurde für den Zeitraum vom 1. Jänner
2007 bis zum 31. Dezember 2013 eingerichtet. Er soll die
Mitgliedsstaaten der EU bei der Integration von Drittstaatsangehörigen
unterstützen. ImmigrantInnen soll damit die gesellschaftliche,
politische und kulturelle Anpassung erleichtert werden. Der
Integrationsfonds versteht Integration als wechselseitigen und
dynamischen Prozess. Daher hat er auch zum Ziel, dass sich die
Bevölkerung des Aufnahmelandes besser auf die kulturelle Vilefalt
einstellen kann. Darüber hinaus soll eine umfassende Bewertung der
europäischen Maßnahmen im Integrationsbereich durchgeführt werden.
Zugang zum Förderprogramm haben:
- lokale, regionale und nationale Behörden
- Lehr- oder Forschungseinrichtungen
- Ausbildungseinrichtungen
- Sozialpartner
- Regierungsorganisationen
- internationale Organisationen
- nationale und internationale Nichtregierungsorganisationen
Folgende Hauptaktivitäten sollen gefördert werden:
- die Einführung und Anwendung von Aufnahmeverfahren für MigrantInnen, die fachkundige Beratung und den Informationsaustausch über Integrationskonzepte beinhaltet
- die Einführung von NeuzuwanderInnen in die Aufnahmegesellschaft durch Intensivsprachkurse oder Fernunterricht zur Staatsbürgerkunde
- die Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben durch konfessions- und religionsübergreifenden Dialogforen oder Freiwilligenprogramme und Praktika
- der Ausbau von Diensten, die für Drittstaatenangehörige relevant sind, wie z.B. interkulturelle Dolmetsch- und Übersetzungsdienste oder Mentorenprogramme und -aktivitäten zur Entwicklung von umfassenden Informationswerkzeugen (Handbücher, Webseiten etc.)
- die Sensibilisierung der Aufnahmefähigkeit und der Ausbau der Fähigkeit der Mitgliedstaaten, Integrationsmaßnahmen zu analysieren
Projektbeschreibung
MoLi steht für "Mothers improve their
lifeskills - Migrantinnen lernen mehr als die Sprache". Ziel dieser
Projektgemeinschaft war es, spezifisch notwendiges Wissen und die
Sprachkenntnisse von Migrantinnen mit (Klein)Kindern soweit zu
verbessern, dass sie sich leichter mit den Gegebenheiten ihres
Gastlandes auseinandersetzten können.
Da es in den jeweiligen Partnerländern schon erfolgreich erprobte Modelle für den Erwerb von Sprachkompetenz gibt, lag der Fokus des Projektes MoLi auf dem Transfer von "good practice" zwischen den Ländern der EU. Folgende Schwerpunkte wurden in das Projekt eingebracht:
Das Projekt verfolgte den Ansatz, Migrantinnen schon in der Konzeptionsphase aktiv im Projekt miteinzubinden, um damit zu gewährleisten, dass auch die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Frauen mit in die Umsetzungsphase integriert werden.
In der Arbeit wurden gezielt Problembereiche ausgesucht, die für Frauen mit Migrationshintergrund Hürden im täglichen Leben darstellen können. Wichtig dabei war nicht ein Überstülpen von Verhaltensweisen, sondern das Aufzeigen von unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten. Im Kurs ging es neben einer Verbesserung der Deutschkenntnisse um die Vermittlung von Kompetenzen, die Migrantinnen mit Kindern im Alltag etwa bei Arztbesuchen, in Schulfragen oder in kulturellen Belangen unterstützen.
Da es in den jeweiligen Partnerländern schon erfolgreich erprobte Modelle für den Erwerb von Sprachkompetenz gibt, lag der Fokus des Projektes MoLi auf dem Transfer von "good practice" zwischen den Ländern der EU. Folgende Schwerpunkte wurden in das Projekt eingebracht:
- In Deutschland werden die Mütter von Migrantinnen zu Deutschkursen in die Schulen ihrer Kinder gebracht.
- In den Niederlanden wird Müttern ein Sprachkurs angeboten, während die Kinder in der Schule sind, wobei in diesem Falle Erziehungsfragen die Kursinhalte bestimmen.
- In Schweden geht es um die Gesundheit: Ergänzend zu den Sprachkursen werden den oft traumatisierten Migrantinnen Gymnastikkurse und Physiotherapie angeboten.
- In Österreich wurde ein "European Dictionary", also ein EU-Wörterbuch für Migrantinnen, erarbeitet.
Das Projekt verfolgte den Ansatz, Migrantinnen schon in der Konzeptionsphase aktiv im Projekt miteinzubinden, um damit zu gewährleisten, dass auch die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Frauen mit in die Umsetzungsphase integriert werden.
In der Arbeit wurden gezielt Problembereiche ausgesucht, die für Frauen mit Migrationshintergrund Hürden im täglichen Leben darstellen können. Wichtig dabei war nicht ein Überstülpen von Verhaltensweisen, sondern das Aufzeigen von unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten. Im Kurs ging es neben einer Verbesserung der Deutschkenntnisse um die Vermittlung von Kompetenzen, die Migrantinnen mit Kindern im Alltag etwa bei Arztbesuchen, in Schulfragen oder in kulturellen Belangen unterstützen.
Koordination
Volkshochschule Hamburg-Billstedt
E-Mail: k.egin@vhs-hamburg.de
Webseite: http://www.moliweb.net
Kontakt: Dr.in Kirsten Egin
Kontakt: Marianne Hammani-Birnstingl
E-Mail: k.egin@vhs-hamburg.de
Webseite: http://www.moliweb.net
Kontakt: Dr.in Kirsten Egin
Kontakt: Marianne Hammani-Birnstingl
ProjektpartnerInnen
GEFAS Steiermark/ DANAIDA, AT
Kontakt: Marianne Hammani-Birnstingl
E-Mail: marianne.hammani-birnstingl@danaida.at
Ergomathisi S.A., GR
City of Uppsala, SE
ROC Aventus, NL
Kontakt: Marianne Hammani-Birnstingl
E-Mail: marianne.hammani-birnstingl@danaida.at
Ergomathisi S.A., GR
City of Uppsala, SE
ROC Aventus, NL



