lll - comenius

Comenius ist ein Teilprogramm des Programms für Lebenslanges Lernen. Es unterstützt mittels der Mobilitäts-Zuschüsse gemeinsame Projekte, Begegnungen und Erfahrungsaustausche von SchülerInnen, LehrassistentInnen und Lehrpersonal im schulischen Bereich - von der Vorschule bis inklusive der Sekundar II-Stufe.

Programm und Ziele

Comenius versucht die Qualität der Schulbildung zu verbessern und ihre europäische Dimension zu stärken. Dies gelingt durch die Förderung transnationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und der beruflichen Entwicklung des Schulpersonals.

Das Programm unterstützt in erster Linie gemeinsame Projekte, Begegnungen und den Erfahrungsaustausch von SchülerInnen und anderen im Schulbereich Tätigen. Daneben werden auch multilaterale Projekte, Netzwerke und flankierende Maßnahmen, deren Ziel die Entwicklung innovativer didaktischer und pädagogischer Methoden und die Erarbeitung von gemeinsamen Lehrmaterialien ist, unterstützt. 

Darüber hinaus fördert das Programm den Erwerb von Fremdsprachen und unterstützt junge Menschen beim Erwerb der Grundkompetenzen, die sie für ihre persönliche und berufliche Entwicklung benötigen. Beides soll zu einem wachsenden interkulturellen Bewusstsein bei jungen Menschen und bei in der Bildung Tätigen beitragen und ein größeres Verständnis für die kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas und seiner Werte schaffen.

Ziele von COMENIUS sind:

  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der Mobilität von SchülerInnen sowie von in der Bildung Tätigen in verschiedenen Mitgliedstaaten
  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass während der Laufzeit des Programms drei Millionen SchülerInnen an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen
  • Förderung des Erlernens einer lebenden Fremdsprache
  • Förderung der Entwicklung innovativer IKT-basierter Inhalte, Dienste, Didaktik und Praxis für Lebenslanges Lernen
  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der europäischen Dimension der Lehrkräfteausbildung
  • Unterstützung zur Verbesserung pädagogischer Ansätze und beim Schulmanagement

Zielgruppen

Zugang zum Förderprogramm haben:


  • SchülerInnen bis einschließlich Sekundarstufe II
  • Schulen laut Angaben der Mitgliedstaaten
  • Lehrkräfte und anderes Personal dieser Schulen
  • Vereinigungen, nicht Profit orientierte Organisationen, NGO und VertreterInnen der in die schulische Bildung involvierten AkteurInnen
  • Personen und Stellen, die auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für das Bildungsangebot und dessen Organisation zuständig sind
  • mit Aspekten des lebenslangen Lernens befasste Forschungszentren und sonstige Einrichtungen
  • Hochschuleinrichtungen
  • Stellen, die Beratungs-, Orientierungs- und Informationsdienste anbieten sowie
  • Personen, die als Lehrende oder in der Verwaltung in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Fremdsprachenvermittlung, Berufsberatung oder Jugendsozialarbeit tätig sind

Netzwerke

Netzwerke werden in den folgenden sechs Bereichen gefördert:

  • Einbindung der Eltern in die Schulbildung 
  • Sonderpädagogik, u.a. Erfahrungsaustausch über  und Erarbeitung von Lehr- und Lernmethoden 
  • Bürgersinn, Kultur und Bildung, einschließlich   interkultureller Bildung und Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Schulbildung
  • Gesundheitserziehung und Sportunterricht
  • Verbindungen zur Arbeitswelt
  • Naturwissenschaftlicher Unterricht

Förderanträge für das Programm Comenius sind bei der Exekutivagentur einzureichen. Die Einreichfrist für 2009 ist im Februar abgelaufen.

Einsatzbeispiel: Netzwerk "School and the World of Work"

Projektbeschreibung

Der Übergang junger Menschen von der Schule in die Arbeitswelt ist ein zentrales Thema nationaler und europäischer Bildungspolitik. "Transition from School to the World of Work" berührt dieses Thema. Beruf und Beschäftigung sowie der soziale Zusammenhalt in Europa sind die Themen des Netzwerkes, da nicht gelingende Zugänge zu beruflicher Ausbildung und Beschäftigung das hohe Risiko langfristiger sozialer und gesellschaftlicher Ausgrenzung mit sich bringen.

Erfolgreiche Überleitungen von der Schule in die Arbeitswelt sind von der Schule allein nicht zu bewältigen. Es bedarf der Kooperation mit außerschulischen PartnerInnen, insbesondere aus Unternehmen und Wirtschaft, Sozialpartner, Arbeitsmarktservice und externe Beratungsinstitutionen. Darüber hinaus spielen Eltern und Familie eine bedeutende Rolle. Das Einbinden aller dieser Personen und Institutionen ist ein eigener Bildungsansatz, welcher schulische Bildung unterstützt und weit in den Bereich der Erwachsenenbildung hinein reicht.

Ziele

Das primäre Ziel des Netzwerkes "School and the World of Work" (Schule und Arbeitswelt) richtet sich auf Übergänge Jugendlicher von der Schule in den Beruf. Es besteht darin, Rahmenbedingungen und Prozesse für diese Übergänge zu analysieren. Weiters will das Netzwerk fördernde und hemmende Faktoren für erfolgreiche Übergangsprozesse aufzuzeigen und daraus Vorschläge und Empfehlungen zur Weiterentwicklung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene ableiten.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden drei Schwerpunkte gesetzt:

  • Optimale Vorbereitung in der Schule auf den Übergang in weiterführende Ausbildungen und Beruf
  • Der Prozess der "Transition" Jugendlicher im Zusammenwirken von Schule, Wirtschaft, Unternehmungen, Institutionen, Familie und Gesellschaft
  • Indikatoren und Benchmarks zur Sichtbarmachung und Beschreibung gelingender Prozesse des Überganges Jugendlicher von der Schule in die Arbeitswelt

Aufgrund der Aufgabenstellung spricht dieses Netzwerk weit über dessen Aufgaben hinausgehende Aspekte des Lebenslangen Lernens an. Beispielsweise sind gelingende Ersteinstiege in den Beruf und in weiterführende Ausbildungen die entscheidende Grundlage für aktive Weiterbildungsbeteiligung im Laufe des Lebens. Sie sind essentiell für Erhalt und Erhöhung der Bildungsmotivation und für die nachhaltige Wahrnehmung von Chancen und Möglichkeiten der Erwachsenenbildung.

Die Partnerschaft im Netzwerk "School and the World of Work" setzt sich aus Institutionen aus Schule, staatlichem und kommunalem Government, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Sie repräsentiert Mitgliedsländer mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt. Damit bietet sie die beste Voraussetzung dafür, Unterschiede und Gemeinsamkeiten an Schnittstellen und Übergängen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf herauszuarbeiten. Sowohl generelle als auch spezielle Empfehlungen zur Verbesserung der Übergänge Jugendlicher von der Schule in die Arbeitswelt können für die Partnerländer und für Europa erarbeitet werden.

Koordination

Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft
Freiheitsplatz 2/III, GRAZ 8010, AT
E-Mail: ph@stvg.com
Webseite: http://www.stvg.com; http://www.school-wow.net
Kontakt: Mag. Dr. Peter Härtel

ProjektpartnerInnen

Ruprecht-Karls-University of Heidelberg, DE
Gemeente's-Hertogenbosch, NL
CVU Midt-Vest, DK
Ellinogermaniki Agogi, GR
Slovak Academic Association for International Cooperation, SK
Jysk Center for Videre-Gående Uddannelse, DK
Asociace Vychovnych Poradcu, CZ
Ayuntamiento de Punta Umbria, ES
Eurocultura, IT
Uniwersytet Jagiellonski, PL
Institutul de Stiinte alle Educatiei (ISE), RO
Universisty of Jyvaskyla, FI

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lll - comenius

Comenius ist ein Teilprogramm des Programms für Lebenslanges Lernen. Es unterstützt mittels der Mobilitäts-Zuschüsse gemeinsame Projekte, Begegnungen und Erfahrungsaustausche von SchülerInnen, LehrassistentInnen und Lehrpersonal im schulischen Bereich - von der Vorschule bis inklusive der Sekundar II-Stufe.

Programm und Ziele

Comenius versucht die Qualität der Schulbildung zu verbessern und ihre europäische Dimension zu stärken. Dies gelingt durch die Förderung transnationaler Zusammenarbeit zwischen Schulen und der beruflichen Entwicklung des Schulpersonals.

Das Programm unterstützt in erster Linie gemeinsame Projekte, Begegnungen und den Erfahrungsaustausch von SchülerInnen und anderen im Schulbereich Tätigen. Daneben werden auch multilaterale Projekte, Netzwerke und flankierende Maßnahmen, deren Ziel die Entwicklung innovativer didaktischer und pädagogischer Methoden und die Erarbeitung von gemeinsamen Lehrmaterialien ist, unterstützt. 

Darüber hinaus fördert das Programm den Erwerb von Fremdsprachen und unterstützt junge Menschen beim Erwerb der Grundkompetenzen, die sie für ihre persönliche und berufliche Entwicklung benötigen. Beides soll zu einem wachsenden interkulturellen Bewusstsein bei jungen Menschen und bei in der Bildung Tätigen beitragen und ein größeres Verständnis für die kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas und seiner Werte schaffen.

Ziele von COMENIUS sind:

  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der Mobilität von SchülerInnen sowie von in der Bildung Tätigen in verschiedenen Mitgliedstaaten
  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass während der Laufzeit des Programms drei Millionen SchülerInnen an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen
  • Förderung des Erlernens einer lebenden Fremdsprache
  • Förderung der Entwicklung innovativer IKT-basierter Inhalte, Dienste, Didaktik und Praxis für Lebenslanges Lernen
  • Verbesserung der Qualität und Ausbau der europäischen Dimension der Lehrkräfteausbildung
  • Unterstützung zur Verbesserung pädagogischer Ansätze und beim Schulmanagement

Zielgruppen

Zugang zum Förderprogramm haben:


  • SchülerInnen bis einschließlich Sekundarstufe II
  • Schulen laut Angaben der Mitgliedstaaten
  • Lehrkräfte und anderes Personal dieser Schulen
  • Vereinigungen, nicht Profit orientierte Organisationen, NGO und VertreterInnen der in die schulische Bildung involvierten AkteurInnen
  • Personen und Stellen, die auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für das Bildungsangebot und dessen Organisation zuständig sind
  • mit Aspekten des lebenslangen Lernens befasste Forschungszentren und sonstige Einrichtungen
  • Hochschuleinrichtungen
  • Stellen, die Beratungs-, Orientierungs- und Informationsdienste anbieten sowie
  • Personen, die als Lehrende oder in der Verwaltung in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Fremdsprachenvermittlung, Berufsberatung oder Jugendsozialarbeit tätig sind

Netzwerke

Netzwerke werden in den folgenden sechs Bereichen gefördert:

  • Einbindung der Eltern in die Schulbildung 
  • Sonderpädagogik, u.a. Erfahrungsaustausch über  und Erarbeitung von Lehr- und Lernmethoden 
  • Bürgersinn, Kultur und Bildung, einschließlich   interkultureller Bildung und Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Schulbildung
  • Gesundheitserziehung und Sportunterricht
  • Verbindungen zur Arbeitswelt
  • Naturwissenschaftlicher Unterricht

Förderanträge für das Programm Comenius sind bei der Exekutivagentur einzureichen. Die Einreichfrist für 2009 ist im Februar abgelaufen.

Einsatzbeispiel: Netzwerk "School and the World of Work"

Projektbeschreibung

Der Übergang junger Menschen von der Schule in die Arbeitswelt ist ein zentrales Thema nationaler und europäischer Bildungspolitik. "Transition from School to the World of Work" berührt dieses Thema. Beruf und Beschäftigung sowie der soziale Zusammenhalt in Europa sind die Themen des Netzwerkes, da nicht gelingende Zugänge zu beruflicher Ausbildung und Beschäftigung das hohe Risiko langfristiger sozialer und gesellschaftlicher Ausgrenzung mit sich bringen.

Erfolgreiche Überleitungen von der Schule in die Arbeitswelt sind von der Schule allein nicht zu bewältigen. Es bedarf der Kooperation mit außerschulischen PartnerInnen, insbesondere aus Unternehmen und Wirtschaft, Sozialpartner, Arbeitsmarktservice und externe Beratungsinstitutionen. Darüber hinaus spielen Eltern und Familie eine bedeutende Rolle. Das Einbinden aller dieser Personen und Institutionen ist ein eigener Bildungsansatz, welcher schulische Bildung unterstützt und weit in den Bereich der Erwachsenenbildung hinein reicht.

Ziele

Das primäre Ziel des Netzwerkes "School and the World of Work" (Schule und Arbeitswelt) richtet sich auf Übergänge Jugendlicher von der Schule in den Beruf. Es besteht darin, Rahmenbedingungen und Prozesse für diese Übergänge zu analysieren. Weiters will das Netzwerk fördernde und hemmende Faktoren für erfolgreiche Übergangsprozesse aufzuzeigen und daraus Vorschläge und Empfehlungen zur Weiterentwicklung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene ableiten.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden drei Schwerpunkte gesetzt:

  • Optimale Vorbereitung in der Schule auf den Übergang in weiterführende Ausbildungen und Beruf
  • Der Prozess der "Transition" Jugendlicher im Zusammenwirken von Schule, Wirtschaft, Unternehmungen, Institutionen, Familie und Gesellschaft
  • Indikatoren und Benchmarks zur Sichtbarmachung und Beschreibung gelingender Prozesse des Überganges Jugendlicher von der Schule in die Arbeitswelt

Aufgrund der Aufgabenstellung spricht dieses Netzwerk weit über dessen Aufgaben hinausgehende Aspekte des Lebenslangen Lernens an. Beispielsweise sind gelingende Ersteinstiege in den Beruf und in weiterführende Ausbildungen die entscheidende Grundlage für aktive Weiterbildungsbeteiligung im Laufe des Lebens. Sie sind essentiell für Erhalt und Erhöhung der Bildungsmotivation und für die nachhaltige Wahrnehmung von Chancen und Möglichkeiten der Erwachsenenbildung.

Die Partnerschaft im Netzwerk "School and the World of Work" setzt sich aus Institutionen aus Schule, staatlichem und kommunalem Government, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Sie repräsentiert Mitgliedsländer mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule und Arbeitswelt. Damit bietet sie die beste Voraussetzung dafür, Unterschiede und Gemeinsamkeiten an Schnittstellen und Übergängen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf herauszuarbeiten. Sowohl generelle als auch spezielle Empfehlungen zur Verbesserung der Übergänge Jugendlicher von der Schule in die Arbeitswelt können für die Partnerländer und für Europa erarbeitet werden.

Koordination

Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft
Freiheitsplatz 2/III, GRAZ 8010, AT
E-Mail: ph@stvg.com
Webseite: http://www.stvg.com; http://www.school-wow.net
Kontakt: Mag. Dr. Peter Härtel

ProjektpartnerInnen

Ruprecht-Karls-University of Heidelberg, DE
Gemeente's-Hertogenbosch, NL
CVU Midt-Vest, DK
Ellinogermaniki Agogi, GR
Slovak Academic Association for International Cooperation, SK
Jysk Center for Videre-Gående Uddannelse, DK
Asociace Vychovnych Poradcu, CZ
Ayuntamiento de Punta Umbria, ES
Eurocultura, IT
Uniwersytet Jagiellonski, PL
Institutul de Stiinte alle Educatiei (ISE), RO
Universisty of Jyvaskyla, FI

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