cedefop Studienbesuchsprogramm

Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen EntscheidungsträgerInnen im Bildungsbereich sowie Verantwortlichen in der Berufsbildung, Bildungs- oder Berufsberatung.

Programm und Ziele

Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm ist eine der Schlüsselaktionen des Querschnittsprogramms, dessen Ziel die Unterstützung der Konzeption politischer Maßnahmen und der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene in Bezug auf lebenslanges Lernen ist.

Mit dem Studienbesuchsprogramm werden die früheren Arion-Studienbesuche im Rahmen von Sokrates II für EntscheidungsträgerInnen im Bildungsbereich sowie die Studienbesuche des Mobilitätsprogramms Leonardo da Vinci II für Verantwortliche in der Berufsbildung vereinigt. Es richtet sich an eine größere Zielgruppe und wählt bei den Themen einen stärker konsolidierten Ansatz des lebenslangen Lernens.

Zielgruppen

Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm richtet sich an:

  • VertreterInnen lokaler, regionaler und nationaler Behörden
  • LeiterInnen von Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen und -anbieterInnen
  • LeiterInnen von Berufsberatungszentren
  • LeiterInnen von Validierungs- und Akkreditierungszentren
  • AbteilungsleiterInnen, SchulleiterInnen, LehrerInnenaus- und LehrerInnenfortbildnerInnen
  • Bildungs- und BerufsbildungsinspektorInnen
  • VertreterInnen von Bildungs- und Berufsbildungsnetzwerken und -vereinigungen
  • Bildungs- oder BerufsberaterInnen
  • VertreterInnen von BildungsdienstleisterInnen, Arbeitsämtern/-agenturen oder Beratungszentren
  • Personalbeauftragte, Bildungsbeauftragte in Unternehmen
  • VertreterInnen der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern
  • VertreterInnen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und Interessenvereinigungen
  • InhaberInnen/GeschäftsführerInnen von kleinen und mittleren Unternehmen
  • ForscherInnen

Geförderte Aktivitäten - Studienbesuche

Die geförderten Studienbesuche sind kurze Besuche von drei bis fünf Tagen von einer kleinen Gruppe von ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen, die verschiedene Bildungs- und Berufsbildungsgruppen vertreten. Dabei handelt es sich um InteressenvertreterInnen, die einen bestimmten Aspekt des lebenslangen Lernens in einem anderen Mitgliedstaat untersuchen wollen. Eine Studiengruppe besteht aus 10 bis 15 TeilnehmerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Zuteilung erfolgt durch CEDEFOP.

Studienbesuche werden lokal oder regional organisiert und von der jeweiligen nationalen Agentur koordiniert. Das Programm im Zielland beinhaltet ein kombiniertes Fachprogramm aus Vorträgen, Seminaren, Diskussionen und Besuchen in Unternehmen und Schulen sowie anderen Bildungseinrichtungen.

In der Regel wird die Gruppe von einer Betreuungsperson begleitet, die kulturell vermittelt zwischen der Gruppe und dem Umfeld im Gastland. Jeder Besuch wird abschließend bewertet, und die Ergebnisse werden in einem Bericht niedergelegt, der von den Mitgliedern der Gruppe gemeinsam am Ende des Programms zu erstellen ist. Das Stipendium des CEDEFOP ist als Bezuschussung zu den von den TeilnehmerInnen zu bedeckenden Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung zu sehen.

Förderanträge für das Programm CEDEFOP sind bei der Exekutivagentur einzureichen. Es gibt Bewerbungsaufrufe, woraufhin ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des CEDEFOP ausgefüllt werden muss. Dieses Online-Formular wird ausgedruckt, unterzeichnet und als Papierversion an die Nationalagentur Lebenslanges Lernen, Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien gesendet. Der Bewerbungsaufruf zur Teilnahme an einem Studienbesuch 09/2009 - 06/2010 ist mittlerweile vorüber.

Einsatzbeispiel: CEDEFOP Studienbesuch "Bildungs- und Berufsberatung in Österreich" (Innsbruck, 2008)

Projektbeschreibung

Bildungs- und Berufsberatung werden als Schlüsselelemente von Strategien für lebenslanges Lernen und für die Erreichung der Lissabon-Ziele verstanden. Sie sind somit zu einem zentralen Aspekt bei der Politikkonzeption geworden. In Österreich wurden entsprechende Strategien und Konzepte entwickelt, um Bildungs- und Berufsberatung zu optimieren.


Ein gutes Beispiel für eine gelungene Konzeptumsetzung ist die Studien- und Berufsinformationsmesse (BeST), bei der jährlich tausende Jugendliche gezielt und umfassend beraten werden. Ziel der Messe ist es, AbsolventInnen, Studierende, MaturantInnen, Lehrlinge, SchülerInnen und jene, die in neue Berufsfelder wechseln wollen, aus erster Hand über Berufschancen, Jobmöglichkeiten, Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote und die verschiedenen Aussichten in den einzelnen Berufsfeldern zu informieren.

Insgesamt neun BerufsbildungsexpertInnen aus verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten haben an diesem Studienbesuch teilgenommen und wurden u.a. über das österreichische Berufsbildungssystem, die Rolle der Sozialpartner im Berufsbildungssystem, Euroguidance Österreich sowie über die Tätigkeiten des Berufsinformationszentrums der Wirtschaftskammer Tirol informiert.

Weiters wurden, neben der BeST, sowohl eine Polytechnische Schule als auch eine berufsbildende höhere Schule besucht, wo die TeilnehmerInnen direkt vor Ort einen Einblick in die Ausbildung und Berufsberatung durch geschulte BildungsberaterInnen erhalten konnten.

Kontakt

Mag.a Ursula Fritz (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
E-Mail: ursula.fritz@bmukk.gv.at
Webseite: http://www.bmukk.gv.at

Katrin Willenshofer (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
E-Mail: katrin.willenshofer@bmukk.gv.at
Webseite: http://www.bmukk.gv.at

Mag. Karl Andrew Müllner (Nationalagentur Lebenslanges Lernen Österreich)
E-Mail: karl.muellner@oead.at
Webseite: http://www.lebenslanges-lernen.at

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Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen EntscheidungsträgerInnen im Bildungsbereich sowie Verantwortlichen in der Berufsbildung, Bildungs- oder Berufsberatung.

Programm und Ziele

Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm ist eine der Schlüsselaktionen des Querschnittsprogramms, dessen Ziel die Unterstützung der Konzeption politischer Maßnahmen und der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene in Bezug auf lebenslanges Lernen ist.

Mit dem Studienbesuchsprogramm werden die früheren Arion-Studienbesuche im Rahmen von Sokrates II für EntscheidungsträgerInnen im Bildungsbereich sowie die Studienbesuche des Mobilitätsprogramms Leonardo da Vinci II für Verantwortliche in der Berufsbildung vereinigt. Es richtet sich an eine größere Zielgruppe und wählt bei den Themen einen stärker konsolidierten Ansatz des lebenslangen Lernens.

Zielgruppen

Das CEDEFOP Studienbesuchsprogramm richtet sich an:

  • VertreterInnen lokaler, regionaler und nationaler Behörden
  • LeiterInnen von Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen und -anbieterInnen
  • LeiterInnen von Berufsberatungszentren
  • LeiterInnen von Validierungs- und Akkreditierungszentren
  • AbteilungsleiterInnen, SchulleiterInnen, LehrerInnenaus- und LehrerInnenfortbildnerInnen
  • Bildungs- und BerufsbildungsinspektorInnen
  • VertreterInnen von Bildungs- und Berufsbildungsnetzwerken und -vereinigungen
  • Bildungs- oder BerufsberaterInnen
  • VertreterInnen von BildungsdienstleisterInnen, Arbeitsämtern/-agenturen oder Beratungszentren
  • Personalbeauftragte, Bildungsbeauftragte in Unternehmen
  • VertreterInnen der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern
  • VertreterInnen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und Interessenvereinigungen
  • InhaberInnen/GeschäftsführerInnen von kleinen und mittleren Unternehmen
  • ForscherInnen

Geförderte Aktivitäten - Studienbesuche

Die geförderten Studienbesuche sind kurze Besuche von drei bis fünf Tagen von einer kleinen Gruppe von ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen, die verschiedene Bildungs- und Berufsbildungsgruppen vertreten. Dabei handelt es sich um InteressenvertreterInnen, die einen bestimmten Aspekt des lebenslangen Lernens in einem anderen Mitgliedstaat untersuchen wollen. Eine Studiengruppe besteht aus 10 bis 15 TeilnehmerInnen aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Zuteilung erfolgt durch CEDEFOP.

Studienbesuche werden lokal oder regional organisiert und von der jeweiligen nationalen Agentur koordiniert. Das Programm im Zielland beinhaltet ein kombiniertes Fachprogramm aus Vorträgen, Seminaren, Diskussionen und Besuchen in Unternehmen und Schulen sowie anderen Bildungseinrichtungen.

In der Regel wird die Gruppe von einer Betreuungsperson begleitet, die kulturell vermittelt zwischen der Gruppe und dem Umfeld im Gastland. Jeder Besuch wird abschließend bewertet, und die Ergebnisse werden in einem Bericht niedergelegt, der von den Mitgliedern der Gruppe gemeinsam am Ende des Programms zu erstellen ist. Das Stipendium des CEDEFOP ist als Bezuschussung zu den von den TeilnehmerInnen zu bedeckenden Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung zu sehen.

Förderanträge für das Programm CEDEFOP sind bei der Exekutivagentur einzureichen. Es gibt Bewerbungsaufrufe, woraufhin ein Online-Bewerbungsformular auf der Website des CEDEFOP ausgefüllt werden muss. Dieses Online-Formular wird ausgedruckt, unterzeichnet und als Papierversion an die Nationalagentur Lebenslanges Lernen, Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien gesendet. Der Bewerbungsaufruf zur Teilnahme an einem Studienbesuch 09/2009 - 06/2010 ist mittlerweile vorüber.

Einsatzbeispiel: CEDEFOP Studienbesuch "Bildungs- und Berufsberatung in Österreich" (Innsbruck, 2008)

Projektbeschreibung

Bildungs- und Berufsberatung werden als Schlüsselelemente von Strategien für lebenslanges Lernen und für die Erreichung der Lissabon-Ziele verstanden. Sie sind somit zu einem zentralen Aspekt bei der Politikkonzeption geworden. In Österreich wurden entsprechende Strategien und Konzepte entwickelt, um Bildungs- und Berufsberatung zu optimieren.


Ein gutes Beispiel für eine gelungene Konzeptumsetzung ist die Studien- und Berufsinformationsmesse (BeST), bei der jährlich tausende Jugendliche gezielt und umfassend beraten werden. Ziel der Messe ist es, AbsolventInnen, Studierende, MaturantInnen, Lehrlinge, SchülerInnen und jene, die in neue Berufsfelder wechseln wollen, aus erster Hand über Berufschancen, Jobmöglichkeiten, Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote und die verschiedenen Aussichten in den einzelnen Berufsfeldern zu informieren.

Insgesamt neun BerufsbildungsexpertInnen aus verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten haben an diesem Studienbesuch teilgenommen und wurden u.a. über das österreichische Berufsbildungssystem, die Rolle der Sozialpartner im Berufsbildungssystem, Euroguidance Österreich sowie über die Tätigkeiten des Berufsinformationszentrums der Wirtschaftskammer Tirol informiert.

Weiters wurden, neben der BeST, sowohl eine Polytechnische Schule als auch eine berufsbildende höhere Schule besucht, wo die TeilnehmerInnen direkt vor Ort einen Einblick in die Ausbildung und Berufsberatung durch geschulte BildungsberaterInnen erhalten konnten.

Kontakt

Mag.a Ursula Fritz (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
E-Mail: ursula.fritz@bmukk.gv.at
Webseite: http://www.bmukk.gv.at

Katrin Willenshofer (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
E-Mail: katrin.willenshofer@bmukk.gv.at
Webseite: http://www.bmukk.gv.at

Mag. Karl Andrew Müllner (Nationalagentur Lebenslanges Lernen Österreich)
E-Mail: karl.muellner@oead.at
Webseite: http://www.lebenslanges-lernen.at

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