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Zielgruppen in der Erwachsenenbildung. Objekte der Begierde?

Nr.10, Juni 2010, 1993-6818
Rudolf Egger

Die (eigene) Geschichte als aktiver Lernweg. Über die Möglichkeiten der Biographieforschungin der Erwachsenenbildung

In diesem Artikel werden die Bedingungen und Möglichkeiten einer sozialwissenschaftlichen "Bearbeitung" ethnischer Konflikte im Rahmen eines Biographieforschung-Workshops an der Universität in Prishtina (Kosova) dargestellt. Der Workshop-Zyklus kann zeigen, wie erwachsenenbildnerisches (universitäres) Lernen in einem sozialen und biographischen Sinn bedeutsam wird. Dabei geht es nicht nur um situative Lernakte isolierter Individuen, sondern stets auch um Lernen als (Trans-)Formation von Erfahrungen, Wissen und Handlungsstrukturen im lebensgeschichtlichen und lebensweltlichen Kontext. Lebensgeschichten (aus narrativen Interviews) werden dabei nach den Prinzipien narrationsstruktureller Methoden analysiert und auf die Geschichte der Lernenden bezogen. In der Bearbeitung der auftauchenden Fragestellungen lässt sich jenes sich bedingende Verhältnis von Aneignung und Bildung, von Vergangenheit und Zukunft, von Erbe und eigener Gestaltungskraft anschaulich als Lernfeld ausbreiten.
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Die (eigene) Geschichte als aktiver Lernweg. Über die Möglichkeiten der Biographieforschungin der Erwachsenenbildung

In diesem Artikel werden die Bedingungen und Möglichkeiten einer sozialwissenschaftlichen "Bearbeitung" ethnischer Konflikte im Rahmen eines Biographieforschung-Workshops an der Universität in Prishtina (Kosova) dargestellt. Der Workshop-Zyklus kann zeigen, wie erwachsenenbildnerisches (universitäres) Lernen in einem sozialen und biographischen Sinn bedeutsam wird. Dabei geht es nicht nur um situative Lernakte isolierter Individuen, sondern stets auch um Lernen als (Trans-)Formation von Erfahrungen, Wissen und Handlungsstrukturen im lebensgeschichtlichen und lebensweltlichen Kontext. Lebensgeschichten (aus narrativen Interviews) werden dabei nach den Prinzipien narrationsstruktureller Methoden analysiert und auf die Geschichte der Lernenden bezogen. In der Bearbeitung der auftauchenden Fragestellungen lässt sich jenes sich bedingende Verhältnis von Aneignung und Bildung, von Vergangenheit und Zukunft, von Erbe und eigener Gestaltungskraft anschaulich als Lernfeld ausbreiten.
Rudolf Egger