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Zielgruppen in der Erwachsenenbildung. Objekte der Begierde?

Nr.10, Juni 2010, 1993-6818
Horst Siebert

Theorieansätze in der Erwachsenenbildung

Begriffe wie "Volksbildung", "Erwachsenenbildung", "Weiterbildung", "lebenslanges Lernen" markieren unterschiedliche Epochen des quartären Bildungssektors und verweisen auf veränderte sozioökonomische und soziokulturelle Kontexte des Lernens Erwachsener. Außerdem beinhalten diese Begriffe verschiedene theoretische Begründungen und Zielvorstellungen. In diesem Beitrag wird die Vielfalt der theoretischen Ansätze und Strömungen der nachschulischen Bildung in Österreich und Deutschland in einem historischen Abriss dargestellt und geordnet. Dabei lassen sich verschiedene sozialwissenschaftliche, psychologische und bildungstheoretische Zugänge ausmachen. Es zeigt sich, dass es keine dominierende Theorie gibt, sondern dass vielmehr mehrere Perspektiven nebeneinander existieren, die teils miteinander konkurrieren, teils sich komplementär ergänzen - der Verfasser nimmt eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise ein. Abschließend wird versucht, die Stärken und "Leerstellen" der erwachsenenpädagogischen Theoriediskussion einzuschätzen.
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Theorieansätze in der Erwachsenenbildung

Begriffe wie "Volksbildung", "Erwachsenenbildung", "Weiterbildung", "lebenslanges Lernen" markieren unterschiedliche Epochen des quartären Bildungssektors und verweisen auf veränderte sozioökonomische und soziokulturelle Kontexte des Lernens Erwachsener. Außerdem beinhalten diese Begriffe verschiedene theoretische Begründungen und Zielvorstellungen. In diesem Beitrag wird die Vielfalt der theoretischen Ansätze und Strömungen der nachschulischen Bildung in Österreich und Deutschland in einem historischen Abriss dargestellt und geordnet. Dabei lassen sich verschiedene sozialwissenschaftliche, psychologische und bildungstheoretische Zugänge ausmachen. Es zeigt sich, dass es keine dominierende Theorie gibt, sondern dass vielmehr mehrere Perspektiven nebeneinander existieren, die teils miteinander konkurrieren, teils sich komplementär ergänzen - der Verfasser nimmt eine systemisch-konstruktivistische Sichtweise ein. Abschließend wird versucht, die Stärken und "Leerstellen" der erwachsenenpädagogischen Theoriediskussion einzuschätzen.
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