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Zielgruppen in der Erwachsenenbildung. Objekte der Begierde?

Nr.10, Juni 2010, 1993-6818
Wilhelm Filla

Stiefkind der Wissenschaft: vergleichende Erwachsenenbildungsforschung

Erwachsenenbildung ist historisch auch das – zumeist übersehene – "Produkt" eines grenzüberschreitenden interkulturellen Institutionen-Transfers. Die Wissenschaft von der internationalen Erwachsenenbildung hinkt aber insbesondere unter komparativen Gesichts­punkten der Praxis nach. Der Beitrag beschreibt zehn Probleme internationaler Vergleichsforschung (kleine scientific community, Theoriedefizite, terminologische Probleme usf.) und nennt sieben Gründe für Forschungen zur internationalen Erwachsenen­bildung unter komparativen Gesichtspunkten. Die verstärkt international agierenden MitarbeiterInnen werden vier Typen zugeordnet: "hauptberuflichen InternationalistInnen", "Nebenbei-InternationalistInnen", "europäischen ErwachsenenbildnerInnen" und "Auslands-Lehrenden". Fazit ist: Es sprechen viele Gründe dafür, sich mit dieser Thematik in der empirischen und theoretischen Forschung weit mehr als bisher auseinanderzusetzen.
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Stiefkind der Wissenschaft: vergleichende Erwachsenenbildungsforschung

Erwachsenenbildung ist historisch auch das – zumeist übersehene – "Produkt" eines grenzüberschreitenden interkulturellen Institutionen-Transfers. Die Wissenschaft von der internationalen Erwachsenenbildung hinkt aber insbesondere unter komparativen Gesichts­punkten der Praxis nach. Der Beitrag beschreibt zehn Probleme internationaler Vergleichsforschung (kleine scientific community, Theoriedefizite, terminologische Probleme usf.) und nennt sieben Gründe für Forschungen zur internationalen Erwachsenen­bildung unter komparativen Gesichtspunkten. Die verstärkt international agierenden MitarbeiterInnen werden vier Typen zugeordnet: "hauptberuflichen InternationalistInnen", "Nebenbei-InternationalistInnen", "europäischen ErwachsenenbildnerInnen" und "Auslands-Lehrenden". Fazit ist: Es sprechen viele Gründe dafür, sich mit dieser Thematik in der empirischen und theoretischen Forschung weit mehr als bisher auseinanderzusetzen.
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