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MEB

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29, Oktober 2016, 1993-6818
Sabrina Rämer, Elke Scheffelt

Gut vernetzt in die Zukunft. Drei Bildungsberatungseinrichtungen und ihre strukturelle Einbindung

Im vorliegenden Beitrag werden drei Beispiele für drei Möglichkeiten, Bildungsberatung zu organisieren, vorgestellt: eigenständig, an Institutionen angedockt oder in einem professionsgesteuerten Netzwerk integriert. Die Berliner Jobassistenzen sind eigenständige Beratungseinrichtungen, in denen Ratsuchende nicht nur Beratung zu Bildungs- und beruflichen Themen, sondern ergänzend dazu unmittelbar in den Häusern auch Angebote der Sozial-, Jugend- und SchuldnerInnenberatung wahrnehmen können. Im Bundesland Niedersachsen gibt es ein Beratungsnetzwerk, bestehend aus zwölf regional jeweils unterschiedlich realisierten Beratungsstellen, das landesweit koordiniert wird. Um Personen im ländlichen Raum besser zu erreichen, hat dieses Netzwerk Beratungsstellen "vor Ort" in den Rathäusern von Gemeinden eingerichtet. Das dritte Beispiel ist das Beratungsnetzwerk in Freiburg, eine in ein Beratungsnetzwerk integrierte, zentrale Anlaufstelle in der Freiburger Innenstadt mit der Aufgabe, die unterschiedlichen Bildungs- und Beratungsangebote der Stadt transparent zu machen und Angebote zu bündeln. Allen dreien gemeinsam ist eine gute Vernetzung und die Finanzierung über öffentliche Fördermittel - zwei Gelingensbedingungen, die auch für die Zukunft relevant sind. So lautet die Forderung der Autorinnen, die finanzielle Befristung der Fördermittel aufzuheben und Bildungsberatung als integrierte Daueraufgabe in den kommunalen bzw. Landeshaushalten zu verankern, um gut vernetzt in eine sichere Zukunft gehen zu können. (Red.)
Sabrina Rämer
Elke Scheffelt
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