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MEB

Nationaler Qualifikationsrahmen. "Castle in the Cyberspace" oder Förderung der Erwachsenenbildung?

Nr.14, November 2011, 1993-6818
Michael Young, Stephanie Matseleng Allais

The shift to outcomes based frameworks. Key problems from a critical perspective

Dieser Beitrag in englischsprachiger Originalfassung versucht, einen Schritt hinter die Diskussionen und Debatten über Qualifikationsrahmen zu treten und in einem breiteren Zusammenhang über die Rolle von "Qualifikationen" in der Bildungsreform nachzudenken. Der Beitrag hat folgende Punkte zum Ziel: die Qualifikationsreform in ihrem breiteren sozialen und institutionellen Kontext einzugrenzen, einen Weg zur Konzeptionalisierung des Wandels von historisch gewachsenen Qualifikationssystemen hin zu Qualifikationsrahmen und ergebnisorientierten Qualifikationen vorzuschlagen und die Spannungsfelder auszuloten, die die unterschiedlichen Zielsetzungen bei Einführung eines (Nationalen) Qualifikationsrahmens mit sich bringen würden. Die AutorInnen behaupten, dass in den aktuellen Reformen Folgendes auf dem Spiel steht: die Rolle der Bildungsinstitutionen in der Bildung und Ausbildung der nächsten Generation, die Balance zwischen institutionsbasierter Bildung und informellem (in einigen Fällen arbeitsbasiertem) Lernen sowie die Art und Weise, wie Vertrauen in Qualifikationen aufgebaut und erhalten wird. Ihre Zwei-Modell-Analyse untersucht die Balance zwischen Schwerpunktsetzungen auf Institutionen und Ergebnisse. Der vorliegende Beitrag wurde verfasst, um eine Diskussion in Gang zu setzen, die allen an der Forschung über Qualifikationsrahmen Beteiligten helfen soll, die Problemstellung mit mehr Klarheit zu reflektieren.
Michael Young
Stephanie Matseleng Allais
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Bildungsmanagement