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Magazin erwachsenenbildung.at

Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern. Zwischen Herausforderung und Realisierung

Nr.30 | Februar 2017 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie verändern digitale Technologien die Erwachsenenbildung? Ausgabe 30 des Meb wirft in dreizehn Beiträgen einen Blick auf unterschiedliche Ebenen dieser Fragestellung: die der Lehrenden und Lernenden, der Lehr- und Lernformate sowie der Organisationen.

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Svenje Marten

Erwachsenenbildung im Strafvollzug mit der elis-Lernplattform

Ziel einer Bildungsarbeit im Strafvollzug ist es, auf ein straffreies Leben nach der Entlassung vorzubereiten. Dazu gehört konsequenterweise auch der Umgang mit digitalen Medien. Der vorliegende Praxisbeitrag diskutiert Herausforderungen und neue digitale Wege in der Bildungsarbeit im Strafvollzug. So ist die Gestaltung von pädagogischen Settings unter den organisatorischen Rahmenbedingungen eines Gefängnisses sehr schwierig und sind auch geeignete niedrigschwellige Lehr- und Lernmaterialien für die Zielgruppe (meist männliche Inhaftierte mit brüchigen Bildungsbiografien) rar. Zugleich freuen sich viele Gefangene, wie erste Erfahrungen zeigen konnten, einen Computer nutzen zu dürfen, und ist ihre Motivation, mit dem Computer zu lernen, stark ausgeprägt. Vorgestellt wird in diesem Kontext die Lernplattform elis - "e-Learning im Strafvollzug", die aktuell (Stand: Dezember 2016) mit mehr als 380 Bildungsmedien in über 100 Justizanstalten in Österreich und Deutschland mit Hilfe einer sicherheitsgeprüften IT-Infrastruktur erreichbar ist. Die Bildungsthemen selbst reichen dabei von der schulischen und beruflichen Bildung über Alphabetisierung und Deutschkurse bis zum weiten Spektrum der Alltags- und Sozialkompetenzen. (Red.)
  1. Svenje Marten