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Magazin erwachsenenbildung.at

Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern. Zwischen Herausforderung und Realisierung

Nr.30 | Februar 2017 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie verändern digitale Technologien die Erwachsenenbildung? Ausgabe 30 des Meb wirft in dreizehn Beiträgen einen Blick auf unterschiedliche Ebenen dieser Fragestellung: die der Lehrenden und Lernenden, der Lehr- und Lernformate sowie der Organisationen.

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Stefanie Kapferer, Katharina Lhotta, Verena Sperk

IKT-Unterricht in DaZ-Basisbildungskursen für Frauen und Mädchen. Ein Erfahrungsbericht

Welche Lernanwendungen und Geräte sind in DaZ-Basisbildungskursen für Lernerinnen, die noch wenig Deutsch sprechen und wenig Erfahrung mit Computern haben, tatsächlich nützlich und gewinnbringend? Wo liegen Herausforderungen, Hürden und Potenziale und was sind die Bedürfnisse, Ziele und Wünsche der Lernerinnen? Der vorliegende Erfahrungsbericht diskutiert die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Basisbildungskursen der Bildungs- und Beratungseinrichtung "Frauen aus allen Ländern" in Innsbruck. So können schon die Registrierung einer E-Mail-Adresse, das Erstellen eines Accounts sowie das Einloggen an sich für die Lernerinnen eine große Hürde bei der Verwendung herkömmlicher Online-Lernplattformen darstellen und viele von deren Nutzung ausschließen. Die Herausforderung besteht in diesem Bereich, so das Resümee der Autorinnen, in der Entwicklung von Lernapplikationen, die nicht nur von den Lehrenden, sondern auch von den Lernenden unkompliziert und eigenständig genutzt werden können. Als bevorzugtes Gerät hat sich in den beschriebenen DaZ-Basisbildungskursen das Tablet bewährt, das im Gegensatz zu Laptops und Stand-PCs in seiner Oberfläche übersichtlicher gestaltet ist und durch einen haptischen Zugang den Lernerinnen oft eine sehr intuitive Handhabung ermöglicht. (Red.)
  1. Stefanie Kapferer
  2. Katharina Lhotta
  3. Verena Sperk