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Magazin erwachsenenbildung.at

Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern. Zwischen Herausforderung und Realisierung

Nr.30 | Februar 2017 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie verändern digitale Technologien die Erwachsenenbildung? Ausgabe 30 des Meb wirft in dreizehn Beiträgen einen Blick auf unterschiedliche Ebenen dieser Fragestellung: die der Lehrenden und Lernenden, der Lehr- und Lernformate sowie der Organisationen.

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Joanna Burchert, Rasmus Grobe

Herausforderungen bei der Implementierung digital gestützter beruflicher Weiterbildung. Sicht von WeiterbildnerInnen und BildungsmanagerInnen auf Strukturen, kulturelle Praktiken und Agency

Digitale Medien haben ein technisches Niveau erreicht, das aus pädagogischer Sicht viele Möglichkeiten für selbstorganisierte Lernprozesse eröffnet. Wie könnte angesichts dessen das Lernen in einer digital gestützten beruflichen Weiterbildung handlungsorientiert mit dem beruflichen Alltag verknüpft werden? Hierfür mangelt es nicht an technischen oder didaktischen Innovationen. Die Herausforderung liegt, wie die AutorInnen im Beitrag erläutern, in der Verbreitung dieser Innovationen, ihrer organisatorischen Adaptation durch Weiterbildungseinrichtungen, ihrer Einbettung in den beruflichen Alltag, ihrer kompetenten Nutzung durch WeiterbildnerInnen und in ihrer didaktischen Reflexion. Im Rahmen des vorliegend vorgestellten Projektes DiEDa wird untersucht, welche Herausforderungen WeiterbildnerInnen und Verantwortliche im Bildungsmanagement bei der Implementierung digital gestützter beruflicher Weiterbildung sehen und benennen. Erste Projektergebnisse lassen aufhorchen und zeigen den AutorInnen folgend die nächsten notwendigen Schritte auf: Es gilt ein Konzept von Medienkompetenz zu entwickeln, das die Komponente des selbstorganisierten Lernens einschließt, sowie eine erweiterte Didaktik zu gestalten, die kompetentes pädagogisches Handeln mit dem besonderen Setting des Lernens mit digitalen Medien verbindet. (Red.)
  1. Joanna Burchert
  2. Rasmus Grobe