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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Erika Kanelutti-Chilas

Herausforderung Öffnung oder: die verschlungenen Wege zu neuen Zielgruppen

Der vorliegende Praxisbeitrag speist sich aus dem Erfahrungsschatz der Autorin, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Fragen des Zugangs zu Bildung und Bildungsberatung in Österreich befasst. Im Fokus stehen die Ergebnisse zweier in den Jahren 2012 und 2014 durchgeführter Untersuchungen zum Thema niederschwellige Bildungsberatung. In der ersten Studie wurden die Einschätzungen erfahrener BildungsberaterInnen zu den Ursachen für Zugangs­barrieren zur Bildungsberatung erhoben und es wurde erörtert, wie Bildungsberatung generell niederschwelliger gestaltet werden kann. Die Folgestudie befasste sich mit den Erfahrungen, die KollegInnen der Bildungsberatung in Österreich konkret mit mobiler und aufsuchender Beratung gemacht haben. Unter welchen Voraussetzungen sind diese Beratungsformate zielführend? Was muss gewährleistet sein, damit mit diesen Angeboten auch neue Zielgruppen angesprochen werden? So ist für die Akzeptanz einer mobilen Beratung in den Regionen u.a. wesentlich, welche Räume vor Ort angeboten werden und ob diese "diskret" erreichbar sind. Bei aufsuchender Bildungsberatung im öffentlichen Raum und im Rahmen von Veranstaltungen scheinen offene Formate sowie eine gute und regelmäßige Kooperation mit Peers und "Brückenmenschen" wesentlich. (Red.)
  1. Erika Kanelutti-Chilas