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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Anita Pachner, Tim Stanik

(Selbst-)Reflexionen von BildungsberaterInnen

Selbstreflexionskompetenzen sind auch in der Bildungsberatung zentral, um die eigene professionelle Praxis kontinuierlich beobachten und weiterentwickeln zu können. Doch was bedeutet Selbstreflexion eigentlich? Was wird von BildungsberaterInnen reflektiert? Und inwiefern dienen die Reflexionen als Lernanlässe? Um diese Fragen zu beantworten, wird im vorliegenden Beitrag ein explorativ empirischer Zugang gewählt. Ausgewertet werden zwölf schriftliche Falldokumentationen und Fallreflexionen von BildungsberaterInnen, die im Kontext einer in Deutschland angebotenen Fortbildung angefertigt wurden. Es zeigt sich, dass die BeraterInnen ihre Beratungen insgesamt als erfolgreich einschätzen, wobei der Beratungserfolg dem subjektiven Empfinden unterliegt. Misslingende Interventionen werden als reflexive Lernanlässe wahrgenommen und organisationale Rahmenbedingungen zumal als einschränkend erlebt. (Red.)
  1. Anita Pachner
  2. Tim Stanik