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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Karin Gugitscher

Bildungs- und Berufsberatung in Österreich historisch betrachtet. Vom Fürsorgewesen über individualisierte Bildungsberatung zur lebensbegleitenden Beratung und Kompetenzvermittlung

Ursprünge der heutigen Bildungs- und Berufsberatung in Österreich lassen sich auf die Beratung im Rahmen der Lehrlingsfürsorge und Lehrstellenvermittlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wie auch auf die Beratung von Frauenvereinen und Arbeitsämtern nach dem Ersten Weltkrieg zurückführen. Der vorliegende Beitrag arbeitet die Geschichte der Bildungs- und Berufsberatung von deren Anfängen bis zur Gegenwart auf und zeigt damit zweierlei, so das Resümee der Autorin: zum einen, dass in modernen Gesellschaften mit ausdifferenzierten Beschäftigungs- und Bildungssystemen gut zugängliche und trägerunabhängige Bildungs- und Berufsberatungsangebote essentiell sind; zum anderen, dass es tragfähiger Rahmenbedingungen, demokratischer und kooperativer Strukturen sowie engagierter und professioneller BildungsberaterInnen mit Freiraum für Innovationen bedarf, wenn Bildungsberatung zur Überwindung hegemonialer Strukturen und zu individueller Ermächtigung beitragen soll. (Red.)
  1. Karin Gugitscher