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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Peter Plant, Roger Kjærgård

The Open Method of Coordination and Lifelong Guidance

Der vorliegende englischsprachige Beitrag zeigt die Bedeutung der Bildungs- und Berufsberatung innerhalb und außerhalb Europas auf. Peter Plant und Roger Kjærgård gewähren Einblick in die Offene Methode der Koordinierung (OMK), bei der das gegenseitige Lernen von KollegInnen (Peer Learning) und ihre Entwicklung einen hohen Stellenwert einnehmen. Im Beitrag werden einige Elemente der OMK in Hinblick auf die Bildungs- und Berufsberatung beleuchtet und näher auf die Begriffe "Benchmarking", "Peer Learning" und "qualitative Ziele" eingegangen. Die OMK gilt offensichtlich als Steuerungsinstrument - wenn auch als ein "sanftes" in Zusammenhang mit der Bildungs- und Berufsberatung. Der Beitrag zeigt die Vorteile dieses sanften Steuerungsinstruments auf, wie z.B. das gegenseitige Peer Learning, beschäftigt sich jedoch auch mit der Kritik an diesem besonderen Ansatz: So handle es sich nur um ein weiteres Instrument der Konvergenzpolitik in Bereichen, die sich außerhalb der demokratischen politischen Kontrolle befinden. Die Autoren beschäftigen sich außerdem mit der Schwerpunktlegung der OMK auf die Entwicklung von gemeinsamen Rahmenbedingungen zur Qualitätssicherung innerhalb Europas. Diese Rahmenbedingungen legen das Hauptaugenmerk auf Kompetenzen zur Laufbahngestaltung und zwar durch die Entwicklung von Qualitätssicherungsansätzen und die Einführung einer nationalen Koordinierung der Bildungs- und Berufsberatung. Die Strategien und Praktiken lassen sich zum Zweck der Annäherung jedoch nicht einfach über Ländergrenzen hinweg austauschen, da es sich um unterschiedliche Strukturen, Richtlinien, Ressourcen und Kulturen handelt. Es gibt viel voneinander zu lernen und viele Barrieren müssen abgebaut werden. In der Praxis steht das European Lifelong Guidance Policy Network (ELGPN) als treibende Kraft hinter der Anwendung der OMK. (Red.)
  1. Peter Plant
  2. Roger Kjærgård