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„Anschlussfähigkeit“: Die neue Ausgabe „Bildungsberatung im Fokus“

Ist die Bildungsberatung „anschlussfähig“ an ihre KundInnen mit ihren Haltungen, Lebenswelten und Milieuzugehörigkeiten? Dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe von „Bildungsberatung im Fokus“.
  • Ausschnitt Cover, Grafisches Konzept: Robert Radelmacher
    Die neue Ausgabe des Fachmediums "Bildungsberatung im Fokus"

„Anschlussfähigkeit" der Bildungsberatung

In der Bildungsberatung treffen die BeraterInnen auf eine sehr heterogene KundInnen-Gruppe, die sich immer weiter differenziert, was z. B. soziale Herkunft, Gender und Alter oder auch die Einstellung zu Bildung und die damit zusammenhängende Bildungsbiographie betrifft. In der am 24. Juli 2017 erschienenen Ausgabe des Fachmediums „Bildungsberatung im Fokus" sind Beiträge über die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Herausforderung der „Anschlussfähigkeit" der Bildungsberatung an ihre KundInnen zu lesen.

 

Milieuansätze für Reflexion und als Gegenstrategie zu Selektivität

Mit Erwachsenenbildungsangeboten wird häufig nur ein bestimmter sozialer Ausschnitt der Gesellschaft erreicht – Helmut Bremer stellt in seinem Beitrag den Milieuansatz als ein Mittel vor, um Gegenstrategien zu Prozessen der Selektivität zu entwerfen. Astrid Leonhartsberger-Ledl greift in ihrem Beitrag die Milieutheorien auf und präsentiert einen Selbsteinschätzungsbogen, der BeraterInnen einlädt, eigene Haltungen zum Thema Bildung zu reflektieren, welche förderlich oder hinderlich für ihre „Anschlussfähigkeit" an unterschiedliche KundInnen-Gruppen sein können.

 

Perspektiven aus den Ländernetzwerken

Der Umgang mit der Herausforderung „Anschlussfähigkeit" auf Angebotsseite ist Thema des darauffolgenden Beitrags, eines von Franziska Haydn (ÖSB Studien & Beratung) geführten Gruppeninterviews. Im Interview kommen vier NetzwerkkoordinatorInnen der Initiative Bildungsberatung Österreich – Monika Anclin, Christine Klas, Alfred Lang und Philipp Seirer-Baumgartner – zu Wort und schildern ihre Herangehensweisen.

 

Online-Formate und Peer-Projekte für eine verbesserte „Anschlussfähigkeit

Praktische Erfahrungen zu einer verbesserten „Anschlussfähigkeit" und der Überbrückung bzw. Verringerung von Klüften werden in zwei weiteren Beiträgen vorgestellt. BeraterInnen des Netzwerks Bildungsberatung in Wien berichten von ihrer Arbeit mit Skype. Wie können Personengruppen, die das österreichische (Bildungs-)System nicht kennen oder damit schlechte Erfahrungen gemacht haben, angesprochen und für (Bildungs-)Beratung interessiert werden? Eine Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mit Peers – hierzu werden Projekte aus drei Bundesländern vorgestellt.

 

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