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Büchereiperspektiven: Barrierefreie Bibliothek

05.07.2017, Text: Simone Kremsberger, Büchereiverband Österreichs
Ein barrierefreier Zugang zur Bibliothek und ihren Angeboten kommt allen Nutzerinnen und Nutzern zugute.
  • Coverausschnitt Büchereiperspektiven 2/17 Foto: BVÖ
    Büchereiperspektiven 2/17: Barrierefreie Bibliothek
Wenn sich Eltern mit Kinderwagen ebenso frei in der Bibliothek bewegen können wie Menschen im Rollstuhl, wenn sich Sehbehinderte Audiobooks ausborgen oder die Bibliothekswebsite vorlesen lassen können, wenn ältere Personen Bücher in Großschrift vorfinden oder Sprachlernende Bücher in Leichter Sprache, dann kann das alles mit einem Begriff zusammengefasst werden: Barrierefreiheit.

 

Zugang für alle

Barrierefreiheit bedeutet, dass Angebote für Menschen mit Behinderungen – seien es Mobilitäts-, Sinnes- oder intellektuelle Behinderungen – zugänglich sind. Das österreichische Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz garantiert Menschen mit Behinderung einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf Nichtdiskriminierung und Gleichbehandlung. Öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken sind dazu verpflichtet, einen barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Zugleich bedeutet Barrierefreiheit, wie die obigen Beispiele zeigen, einen Mehrwert für alle NutzerInnen und bringt neue Zielgruppen in die Bibliothek.

 

Themenschwerpunkt Barrierefreiheit

Die aktuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven versammelt Anregungen, um Bibliotheksangebote leichter zugänglich zu machen: von der Ausstattung über den Bestand bis hin zur Website. Auch einfache Maßnahmen können große Wirkung haben. Ergänzend steht ein Online-Dossier zum Thema zur Verfügung, das die wichtigsten Informationen und Links rund um Barrierefreiheit bündelt.

 

Büchereiperspektiven 2/17: Barrierefreie Bibliothek. Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen

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