Seit 10 Jahren gibt es die Weiterbildungsakademie
Seit 10 Jahren gibt es die Weiterbildungsakademie
Das Team der wba-Geschäftsstelle
Das Team der wba-Geschäftsstelle

Weiterbildungsakademie feiert 10. Geburtstag

02.02.2017, Karin Kulmer, Online-Redaktion
Von: Team der Weiterbildungsakademie Österreich (wba)
Nach 10 Jahren blickt die wba auf Erreichtes zurück und wirft einen Blick in die Zukunft.
Am 01.02.2007 wurde die Weiterbildungsakademie Österreich nach drei Jahren der Planung in der Wiener Urania eröffnet. Kurz darauf lag das erste Portfolio im Briefkasten und die wba-Mitarbeiterinnen gingen die Nachweise gemeinsam durch. Seither ist viel passiert und die wba hat sich vom Pilotprojekt zum Good-Practice-Modell im Bereich der Kompetenzanerkennung entwickelt.

 

10 Jahre Expertise im Bereich der Kompetenzanerkennung

 

Mittlerweile arbeitet die wba seit zehn Jahren und Routine ist eingekehrt. Knapp 1.700 Standortbestimmungen hat die wba im letzten Jahrzehnt durchgeführt, 1.041 Zertifikate und 231 Diplome verliehen, an ErwachsenenbildnerInnen aus Österreich und angrenzenden Ländern wie Deutschland, Italien und der Schweiz.

 

Vielfalt zulassen

 

Die österreichische Erwachsenenbildungslandschaft ist bunt: TrainerInnen, BeraterInnen, BildungsmanagerInnen, BibliothekarInnen... "Mit der wba gelang es für diese Diversität etwas Verbindendes zu schaffen, einen Gemeinschaftsgarten für alle anzubieten, die Bildungsarbeit mit Erwachsenen leisten", so formuliert es Karin Reisinger, Leiterin der wba-Geschäftsstelle. "Ein Garten, der Platz hat für die unterschiedlichen Institutionenbeete und ErwachsenbildnerInnen mit vielfältigen Aus- und Weiterbildungen, Erfahrungen und Herkunftsberufen."

 

Peer-Review-Projekt und Evaluation bringen neue Perspektiven

 

Aufbauend auf dieser gemeinsamen Idee wird laufend an der Verbesserung des Kompetenzanerkennungsverfahrens gearbeitet. Qualität wird unter anderem durch das Einholen anderer Perspektiven gesichert. So nimmt die wba an einem europäischen Peer-Review-Projekt teil. VertreterInnen aus Validierungseinrichtungen in Portugal, den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Estland und der Slowakei geben sich gegenseitiges Feedback. Ziel ist es, mittels Erfahrungsaustausch und Verschränkung der Perspektiven die Qualität der geleisteten Anerkennungsarbeit zu erhöhen.


Eine geplante Evaluation anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums stellt darüber hinaus den Nutzen der wba für AbsolventInnen ins Zentrum des Interesses.

 

Wissenschaftlicher Blick auf die wba

 

Aber auch mit wissenschaftlichen Methoden wird die wba in den Blick genommen: Objektivität, Validität, Reliabilität und Praktikabilität von Nachweisformen im Rahmen des Zertifizierungsprozesses der Weiterbildungsakademie werden vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (ÖIBF) und der Universität Graz beforscht. Ziele sind professionelle Nachhaltigkeit im Berufsfeld Erwachsenenbildung, Anpassung an europäische Erfordernisse sowie qualitätsorientierte Weiterentwicklung.

 

Relaunch der Website

 

Ein wichtiger Zugang zur wba ist die Website. Diese soll kundInnenfreundlicher gestaltet und an aktuelle Erfordernisse angepasst werden. Dazu arbeitet die Geschäftsstelle aktuell an einem Relaunch. Geplant ist dabei unter anderem ein eigener Bereich mit zusätzlichen Inputs für Validierungsfachleute.

 

Save the date: wba-Fachtagung am 23.11.2017

 

Im Rahmen einer Tagung wird die wba am 23. November 2017 in Wien wesentliche laufende Arbeiten präsentieren und ihre erste Dekade Revue passieren lassen.

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