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Netzwerk ePSA: Fortbildungsprogramm 2017

01.02.2017, Text: Birgit Waltenberger, uniT / Netzwerk ePSA
Vielfältiges Workshop-Angebot für Lehrende und Prüfende, die Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Weg zum Pflichtschulabschluss begleiten.
  • Grafik: Netzwerk ePSA
    ePSA Fortblidungsprogramm für 2017 veröffentlicht
Das Netzwerk ePSA bietet auch im Jahr 2017 ein abwechslungsreiches Fortbildungsprogramm zu verschiedenen Themen an. In den Workshops werden theoretische Grundlagen und Positionen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und kreative Methoden zur Anwendung in der eigenen Praxis vermittelt.

 

Kompetenzorientiertes Prüfen und Validieren

 

Wie wird es Lernenden ermöglicht ihre Kompetenzen sichtbar zu machen, wie gestalte ich kompetenzorientierte Prüfungen, wie komme ich zu einer "gerechten" Beurteilung? Die Workshops zum Thema Prüfen und Validieren werden von erfahrenen Prüfenden aus Vorbereitungslehrgängen geleitet. Unter dem Motto "Aus der Praxis - für die Praxis" besteht die Möglichkeit sich mit verschiedenen Prüfungsformen zu befassen, kompetenzorientierte Prüfungen vorzubereiten und Lernergebnisse auf verschiedenen Niveaus zu formulieren.

 

Arbeiten mit Gruppen und Individuen

 

Vor welchen Herausforderungen stehe ich in der Arbeit mit heterogenen Gruppen, wie unterstütze ich solidarisches und kooperatives Verhalten, wie gehe ich mit Konflikten um? Das Begleiten von Gruppen und Individuen in Lernprozessen, das Gestalten von erwachsenengerechten Lernumgebungen und das Ermöglichen von selbstgesteuertem Lernen sind zentrale Themen im heurigen Jahr. Diese werden anhand verschiedener Schwerpunktsetzungen und Blickwinkel bearbeitet.

 

Bildungsarbeit diskriminierungsfrei gestalten

 

Wie wirken gesellschaftliche Ausschlussmechanismen auf die Umsetzung von Lernangeboten, was sind die Bezugspunkte für mein pädagogisches Handeln? Ausgehend von der Frage wie gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen die Gestaltung von Lernangeboten beeinflussen werden das pädagogische Handlungsfeld analysiert, gender- und diversitätsgerechte Methoden und Strategien entwickelt.

 

Mehrsprachigkeit als Ressource und Chance

 

Wie kann Mehrsprachigkeit als Ressource für das Lernen genutzt und als Chance im Unterricht verstanden werden? Dieser Frage wird unter verschiedenen Gesichtspunkten nachgegangen. Das Verhältnis von Sprache und Macht wird ebenso behandelt wie der Stellenwert verschiedener Sprachen in der Gesellschaft oder in Bildungszusammenhängen. Ein breit gefächertes Methodenrepertoire soll dazu beitragen, sprachliche Kompetenzen sichtbar werden zu lassen und im  Lernprozess nutzbar zu machen.

 

Künstlerisch-kreative Methoden

 

Wie gestalte ich kreative Lernumgebungen, die den unterschiedlichen Ausgangssituationen und Bedürfnissen der Lernenden gerecht werden, wie gelingt projektorientiertes Arbeiten? Ausgehend von eigenen Lebens- und Vorstellungswelten wird rund um das Thema Rollenbilder experimentiert. Von der Schreibwerkstatt bis zur Theaterpädagogik ist alles dabei. Insbesondere das Planen und Durchführen von Projektarbeiten in den Kompetenzfeldern des ePSA sowie das Begleiten gestalterischer Prozesse stehen im Mittelpunkt dieses Workshops.

 

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einzelne Workshops nach Bedarf und auf Anfrage als Inhouse-Angebote zu organisieren.

 

Info und Anmeldung:

 

B!LL Institut für Bildungsentwicklung Linz
Tel:  +43(0)699/13 13 48 06 (Mo-Do von 9-16 Uhr und Fr  9-14 Uhr)
E-Mail: office@bildungsentwicklung.com

 

Über das Netzwerk ePSA

 

Im bundesweit aktiven Netzwerk ePSA kooperieren Akteur_innen aus neun Einrichtungen der Erwachsenenbildung und setzen Aktivitäten und Angebote in den Bereichen Weiterbildung, Entwicklung von Lernmaterialien, Forschung und Vernetzung. Dies mit dem Ziel chancengerechte, gender- und diversitätssensitive Lernumgebungen zu ermöglichen, Zugangsbarrieren zu reflektieren sowie Übergänge zu weiterführender Bildung, Berufsausbildung und zum Arbeitsmarkt durchlässiger zu gestalten.

 

Projektpartner: BFI OÖ, BFI Salzburg, Bill – Verein für Bildungsentwicklung Linz, IFA Steiermark – Institut für Arbeitsmarktforschung, ISOP – Innovative Sozialprojekte, das kollektiv – kritische Bildungs- Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrantinnen, Kunstlabor Graz von uniT, VHS Salzburg, VHS Wien.  Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung.

 

Das gesamte Programm zum Download: