Engagierte bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen unterstützen.
Engagierte bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen unterstützen.

Steirisches Volksbildungswerk startet Initiative L.I.V.E. in Styria

Ziel ist die Förderung des niederschwelligen Erlernens und Vertiefens der deutschen Sprache wie auch die Wissensvermittlung über das Leben in Österreich.
Wer dauerhaft in der Steiermark, in Österreich, leben und am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben will, muss bereit sein, die deutsche Sprache, die Kenntnisse über das Leben in Österreich, vor allem im Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gleichstellung von Frauen und Männern etc. zu erlernen. Sprachliche Bildung ist eine gemeinsame Aufgabe aller beteiligten Personen und Institutionen.

 

Ehrenamtlich und/oder in einer anderen Form engagierten MultiplikatorInnen kommt dabei eine besondere Rolle zu, da sie ergänzend zu den „offiziellen Angeboten und Stellen“ (das sind Kindergärten, Schulen, DaF-/DaZ-Kurse etc.) wirken. Sie sind es, die in den Dörfern, Märkten und Städten mit ihrem Engagement nachhaltig zur Integration der geflüchteten Menschen in der Steiermark beitragen können.

 

Wollen das Lernen, Integrieren, Vernetzen und Engagieren fördern.

 

Der Auftakt erfolgt in Graz. Zum Mitmachen eingeladen sind aber alle steirischen Kommunen, Regionen und Großregionen. Mit dem Projekt L.I.V.E. in Styria wollen wir so in der gesamten Steiermark ehrenamtlich und/oder in einer anderen Form engagierte MultiplikatorInnen, die geflüchtete Menschen schulen, beraten, betreuen, bei ihrer wertvollen Arbeit behilflich sein.

 

Zunächst erfolgt ein Erfahrungsaustausch dank der Durchführung von Vernetzungsworkshops. Mit Hilfe dieser möglichst in allen steirischen Großregionen durchgeführten Veranstaltungen wollen wir zugleich auch die zentralen Anliegen erfassen. Darauf aufbauend werden wir in einem weiteren Schritt mit Expertinnen und Experten gezielt Hilfe leisten. So soll es gelingen, dass das Zusammenleben mit geflüchteten Menschen da und dort besser gelingt.

Weitere Informationen:
Verwandte Artikel
  • Gärten als Orte der Begegnung

    Gärten als Orte der Begegnung

    Begegnungsgärten bringen in Tirol Menschen aus verschiedenen Nationen zusammen. Ein Fortbildungslehrgang des Tiroler Bildungsforums liefert dafür wertvolles Rüstzeug. »mehr
  • Junge Menschen nehmen sich Zeit

    Junge Menschen nehmen sich Zeit

    Das Projekt „J.A! Jung trifft Alt“ von Gemeindeentwicklung Salzburg und youngCaritas Salzburg vernetzt über Generationen hinweg. »mehr
  • Was Freiwillige in der Erwachsenenbildung brauchen

    Was Freiwillige in der Erwachsenenbildung brauchen

    Viele Menschen bieten Flüchtlingen ehrenamtliche Hilfe an. Aber auch die Freiwilligen selbst sollte man in ihrem Engagement stützen und wertschätzen. »mehr
  • Geflüchtet: Wie ein Workshop hilft, die Vielfalt zu schätzen

    Geflüchtet: Wie ein Workshop hilft, die Vielfalt zu schätzen

    Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung hören, erzählen und reflektieren konnten die TeilnehmerInnen eines Workshops im November 2016. (Serie: Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft) »mehr
  • Freiwilligenarbeit zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Bedeutung

    Freiwilligenarbeit zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Bedeutung

    Persönlichen Motive für freiwilliges Engagement sind vielfältig. Gesellschaftlich kann das Ehrenamt berufliche Arbeit nicht ersetzen, aber ergänzen, so das Ergebnis einer Tagung. »mehr
WEITERSAGEN: 
EBmooc
themen
EB in der EU
Wissenswertes rund um das Berufsfeld von ErwachsenenbildnerInnen.
»mehr
ESF Programmperiode 2014-2020