Die neue ÖVH gibt es online und im Druck
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Neuerscheinung: Digitale und Medienkompetenz

15.12.2016, Wilfried Frei, Online-Redaktion
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Die Österreichische Volkshochschule" befasst sich mit Medien, Digitalität und aktuellen Bildungsthemen. Sie ist online frei verfügbar.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Die Österreichische Volkshochschule" (ÖVH) hat das Thema "Digitale und Medienkompetenz" zum Schwerpunkt, das berichtet deren Herausgeber Gerhard Bisovsky (VÖV) in einer aktuellen Aussendung.

 

Beiträge: vom Schwerpunkt bis zu Berichten aus dem Volkshochschulverband


In dem Beitrag "Medienkompetenz fördern - Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter", der dem Bildungsbericht 2015 des bifie entnommen wurde, argumentieren Peter Baumgartner, Gerhard Brandhofer, Martin Ebner, Petra Gradinger und Martin Korte, dass Medienkompetenz heute vor allem digitale Kompetenz bedeutet.

 

Im Beitrag "Digitale und Medienkompetenz: ein Aktionsplan" wird anhand eines Beispiels aus den USA beschrieben, wie ein Aktionsplan auf kommunaler Ebene umgesetzt werden kann.

 

Gaby Filzmoser befasst sich in ihrem grundlegenden Beitrag mit den unterschiedlichen Definitionen von Computerkompetenz, Medienkompetenz oder digitaler Kompetenz, während Birgit Langeder die mediale und interpersonale Kommunikation im Zusammenhang mit Flucht und Asyl diskutiert und für den Einsatz von Teilen von Spielfilmen im Unterricht plädiert um Voraussetzungen für eine differenzierte Meinungsbildung zu schaffen.

 

VÖV-Präsident und Bundespräsident a.D., Heinz Fischer, befasste sich in seiner Grundsatzrede bei der Hauptversammlung des VÖV mit der Notwendigkeit von Demokratiepolitik: "Demokratie muss immer aufs Neue bestätigt, gepflegt, am Leben erhalten und verteidigt werden".

 

Leonhard Dobusch hielt bei der Hauptversammlung eine Keynote zum Thema "Die Volkshochschulen in der digitalen Welt" und plädiert für einen Fokus der Volkshochschulen auf "Gemeinwohl und die Bereitstellung von Gemeingütern", womit die ursprüngliche Idee und Mission der Volkshochschulen fortgeschrieben wird.


Weiters findet sich in der Rubrik "Bildungsthemen aktuell" der zweite Teil eines Beitrages von Julietta Adorno zum Thema Kompetenzbilanzierungsverfahren als Möglichkeit der produktiven Selbsterkundung. Adorno liefert damit auch einen wichtigen Beitrag zur Validierungsstrategie und ihrer Umsetzung im Kontext einer emanzipatorisch ausgerichteten Erwachsenenbildung in Volkshochschule, so Bisovsky.

 

Mario Steiner setzt sich kritisch mit der Frage der Early School Leavers auseinander und kommt zu dem Schluss, dass die Zahl in Österreich deutlich höher liegt als die von der Europäischen Kommission berechnete. Zudem benennt Steiner mehrere präventive Maßnahmen.


Dem im März 2017 startenden EBmooc widmet sich ein Beitrag von Birgit Aschemann.

 

Elisabeth Feigl beschreibt die Erfahrungen, die mit der Überführung des Zertifikatslehrganges für Sprachkursleitende SAPA in ein Blended-Learning-Format gemacht wurden. Ihr anschließender Beitrag befasst sich mit Job-Shadowing beim Dachverband der Folkuniversitetet in Schweden.


Gegenstand der Geschichte-Rubrik ist die 31. Konferenz zur Aufarbeitung historischer Quellen der Erwachsenenbildung, die in Bonn durchgeführt wurde.
 
In der Rubrik "Aus den Volkshochschulen" berichter die ÖVH über die VÖV-Hauptversammlung sowie über mehrere Volkshochschul-Jubiläen und Neuerungen in den Volkshochschulen.


Anlässlich der Verabschiedung des langjährigen VÖV-Generalsekretärs Willhelm Filla, der am 23. Juni 2016 plötzlich und unerwartet verstorben ist, bringrt die ÖVH die Reden des VÖV-Vorstandsvorsitzenden Michael Ludwig für die Erwachsenenbildung, des Grazer Universitätsprofessors Rudolf Egger zum universitären Wirken von Filla und der Direktorin der Volkshochschule Stuttgart, Dagmar Mikasch-Köthner zur Bedeutung von Willi Filla außerhalb Österreichs und insbesondere in Deutschland.
 
Schließlich finden sich im Kapitel "Rezensionen" Kurzbesprechungen mehrerer Bücher, die sowohl für die Bildungspolitik als auch für die Bildungspraxis relevant sind. Die Besprechungen wurden von Werner Lenz verfasst.

Weitere Informationen:

 

Quelle: Herausgebermitteilung des VÖV, red. bearb.

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