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Erasmus+ Award an Bildungsprojekte u. ProgrammbotschafterInnen verliehen

30.11.2016, Text: Wilfried Frei, Online-Redaktion
Für Erwachsenenbildung erhielten das Bildungshaus Schloß Retzhof (Stmk.) und Ovagem Agaidyan vom Verein Multikulturell (Tirol) den Preis.
  • OeAD-GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger Foto: OeAD-GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger
    J. Gruber u. P. Kosi Klemensak (2.u.3.v.r.) freuen sich für Retzhof
  • Foto: OeAD-GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger
    Ovagem Agaidyan (Mitte) mit BM Hammerschmid u. weiteren Überreichenden
Heuer absolvierten 13.400 Österreicherinnen und Österreicher einen geförderten Mobilitätsaufenthalt über Erasmus+. Darüber hinaus wurden von der österreichischen Nationalagentur (OeAD-GmbH) über 400 Erasmus+ Projekte genehmigt. Damit verbundene Erfolgsgeschichten und Projekte wurden von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (BMB) und Stv. SC Heribert Wulz (BMWFW) am 29. November an der Universität Wien ausgezeichnet.

 

„Hinter diesen 400 Projekten stehen wertvolle Kooperationen von Bildungseinrichtungen, Vereinen, Unternehmen und anderen Institutionen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese ermöglichen durch ihre Zusammenarbeit, ihr Herzblut und ihr Engagement erst, dass die internationale Erfahrung zu einem echten Gewinn für alle Beteiligten wird“, so Hammerschmid. Der Erasmus+ Award der Nationalagentur Erasmus+ Bildung würdigt diesen Einsatz und kürt jährlich die besten Projekte.

 

Auszeichnungen für Schule, Erwachsenenbildung und Hochschulen

 

Heuer wurden ausgezeichnet:Das Kuratorium der HLW Rankweil (Vlbg.) mit ihrem Berufsbildungsprojekt „Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen im Lernort Hotel erwerben“, das Bildungshaus Schloss Retzhof (Stmk.) mit ihrem Erwachsenenbildungsprojekt „Von Europa lernen“, die Fachhochschule Vorarlberg GmbH für die Mobilität von Studierenden und Mitarbeiter/innen in der Hochschulbildung, die Volksschule Rötzergasse (Wien) mit ihrem Schulbildungsprojekt „Language Connects“.

 

Erasmus+ BotschafterInnen vor den Vorhang

 

„Die Ziele und Erfolge von Erasmus+ versinnbildlichen auch die nationalen Erasmus+ Botschafterinnen und -Botschafter. Sie sind gute Beispiele von beruflich und privat gelebter Internationalität. Denn alle Teilnehmer/innen, egal ob an Projekten oder an Mobilitätsaktionen, erwerben wichtige Zusatzqualifikationen und gewinnen außerdem viel an Lebenserfahrung“, sagt Wulz.

 

Als Botschafter/innen wurden ausgezeichnet: Roswitha Zeger (Schulbildung), Marlies Auer (Berufsbildung), Katharina Binder (Hochschulbildung) und Ovagem Agaidyan (Erwachsenenbildung).

 

Lehrlinge schreiben Tagebuch

 

Gekürt wurden auch die Gewinnerinnen und Gewinner eines Tagebuchwettbewerbs, zu dem die Vertretung der Europäischen Kommission und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich mit Unterstützung der OeAD-GmbH aufgerufen hatten. Insgesamt 42 Lehrlinge und Schüler/innen berufsbildender Schulen posteten die Eindrücke ihres Auslandspraktikums auf Facebook. Die neun aktivsten Blogger/innen wurden prämiert.

 

Ein umfassender Ansatz

 

Die Lernmobilität von Einzelpersonen ist zentrales Standbein des europäischen Programms Erasmus+ für Bildung, Jugend und Sport, das in sieben Jahren über vier Mio. Menschen mobil machen soll. Zwischen 2014 und 2020 stehen dafür europaweit 14,7 Mrd. Euro zur Verfügung.

 

Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielseitig und spannen den Bogen von Berufspraktika für Lehrlinge im Ausland über Studienaufenthalte an ausländischen Hochschulen und Praktika in Unternehmen sowie europaweite Fortbildungskurse für Pädagog/innen bis hin zur Teilnahme an Freiwilligenprojekten und europäischen Jugendbegegnungen.

 

Quellen: APA-OTS der OeAD-GmbH (red.bearb.) und APA-Fotoservice (OeAD-GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger)

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